Es ist eine Schande und unendlich heuchlerisch damit Parteipolitik zu betreiben, das man den politischen Gegner vorwirft die Katastrophe politische zu instrumentalisieren, obwohl selbst die Regierung eine Rolle rückwärts macht, was angesichts der Ereignisse unausweichlich ist. Und dann als Argument für weniger Aufgeregtheit vorzubringen das Japan weit weg ist um im selben Atemzug mehr Anteilnahme zu fordern...
Zur Erinnerung: Während die Menschen in Libyen massakriert wurden/werden hat halb Deutschland über die Folgen für den Ölpreis diskutiert und wie man die Flüchtlinge am effektivsten abwehren kann.
Die die sich jetzt aufregen sind die gleichen die vor kurzen noch eine Phantomdebatte über den Islam zu Wahlkampfzwecken vom Zaun getreten haben, auf Kosten der Menschen muslimischen Glaubens.
Zu dem hässlichsten aller Argumente sprich Autounfälle:
Wie taub im Hirn und Herz muss man sein, um mit dem erhobenen Zeigefinger Mitgefühl zu fordern während man Tote gegenseitig aufrechnet? Wie rechnet man verseuchten dichtbesiedelte Gebiete mit dem Autoverkehr auf?


