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S.P.O.N. - Der Schwarze Kanal: Euros nach Nordrhein-Westfalen tragen

DER SPIEGELAlle schimpfen auf unsere Nachbarn im Südosten Europas, weil sie sich den nötigen Veränderungen verweigern. Aber auch die Deutschen beherrschen den kollektiven Realitätsverlust, wie die Wahl in Nordrhein-Westfalen zeigt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833673,00.html
  1. #30

    Zitat von 4waystreet Beitrag anzeigen
    Sie doch bitte auch, dass Bayern jahrelang als Nehmerland vom Länderfinanzausgleich u.a. von NRW profitierte
    schauen sie sich bitte die nettozahlen an, bayer hat viel viel mrd mehr ausgezahlt, als sie bekommen haben.

    bayern hat eben was aus den einnahmen gemacht, im gegensatz zu den notorischen nehmerländern.
  2. #31

    Sparen?

    Deutschland muß nicht sparen, es muß die Einnahmen erhöhen. Rauf mit den Steuersätzen. Wiedereinführung der Vermögenssteuer. Die Diskussion über Staatsverschuldung ist doch Augenwischerei.

    Deutschland hat: 2.000 Milliarden Euro Schulden.
    Deutschland hat: 10.000 Milliarden Euro Vermögen.

    Einfach mal die Vermögen um 20% abschmelzen und die Schulden sind weg.

    Aber nein, treudoof wie der Deutsche ist, wird "weiter so" gemacht und das System kaputt gespart.

    Einfach mal ein paar neue Steuerfahnder einstellen, die finanzieren sich auch noch selbst. Dazu ein paar schicke Schwerpunktstaatsanwaltschaften für Wirtschaftskriminalität, dann kommt auch wieder Geld in die Kasse.

    Hier werden die Folgen des Casinokapitalismus in eine Schuldenkrise umgedeutet.
  3. #32

    Da isser wieder!

    Nachdem man bei den letzten Beiträgen verwundert den Kopf schütteln mußte und besorgt nachfragte, ob Herr Fleischhauer zuviel Realität genascht hatte, isser wieder da! In Reinform, logische Zusammenhänge ignorierend, einfach nicht verstehend, daß ein Volk sich nicht für das Wohl anderer erpressen lassen will, selbst wenn es am Boden liegt. Daß sich Arbeitsleistung nicht konservieren läßt und man deswegen gar nicht über seine Verhältnisse leben kann, zumindest nicht ohne daß andere unter ihren Verhältnissen leben, womit die Summe auch bloß NULL ergibt. Daß die bösen bösen öffentlichen Stellen eigentlich Arbeitsplätze sind, die den Menschen sowohl Einkommen bescheren, als auch anderen irgendeine Leistung erbringen. Auch ignorierend, daß die Schulden des einen die Investitionen des anderen sind und einer ohne den anderen nicht existieren kann, womit das ganze kapitalistische Modell mit dem Spardiktat, hm wie soll ich es sagen ... seines grundsätzlichen Sinnes beraubt wird!
    Wir haben Probleme mit dem ganzen Konzept, das ist nicht zu leugnen. Der Weg jedoch, der jetzt eingeschlagen wurde, ist der komplett falsche! Das, was die Wahl in NRW entscheidet, sind die 40% Nichtwähler. Die sind nämlich prinzipiell dagegen, aber sehen keine Möglichkeit, die Politiker in ihre Richtung zu lenken. Würden sie das, müßten sie konsequent die Linken wählen, das sind nämlich derzeit die Einzigen, die die Zukunft nicht auf ihren Knochen bauen wollen (tja, so ändern sich die Zeiten!). Stattdessen lassen sie sich sehr erfolgreich vor einem totalitären Sozialismus Angst machen, den sie zum einen niemals aus der Nähe gesehen haben und in dem es zum anderen den meisten Menschen weitaus besser ging, als ihnen heute!
  4. #33

    Armes Deutschland....

    Sorry, aber der Mann ist ja nicht einmal fähig sich auch nur ansatzweise mal mit irgendetwas ernsthaft auseinanderzusetzen. Der redet wie mein Nachbar, aber da der nicht einmal irgendeinen Schulabschluss hat, ist das vielleicht noch verzeihlich.
  5. #34

    Zitat von 4waystreet Beitrag anzeigen
    Sie doch bitte auch, dass Bayern jahrelang als Nehmerland vom Länderfinanzausgleich u.a. von NRW profitierte
    ... und die damals erhaltenen Gelder mittlerweile doppelt und dreifach zurückgezahlt hat.

    Ich erkenne in NRW übrigens nicht, dass sich jemand daran macht, das Bundesland zukunftsfähig zu machen, so wie das vor Jahrzehnten in Bayern geschah. Es gibt kein Konzept, aus dem Dilemma herauszukommen. Das ist das Problem.
  6. #35

    Historisch

    Das Ruhrgebiet hat den Strukturwandel von Kohle und Stahl besser überstanden, als jedes andere Land in Europa.
    Die nachfolgende Industrie, d.h. die alten Zulieferer zu den Hütten und Bergwerken haben sich größtenteils erfolgreich auf neue Produkte umgestellt.
    Allerdings werden nicht mehr so viele Leute gebraucht und vornehmlich nur hoch qualifizierte Menschen.
    Was mit dem "Rest" machen?
    Wo bringt man überflüssig gewordene Menschen unter?
    Wer dieses Problem löst, wird der nächste Bundeskanzler.
    Sparen oder kaputtsparen führt nur zur 'Verslammung' weiterer Stadtteile.
  7. #36

    Zitat von 4waystreet Beitrag anzeigen
    Sie doch bitte auch, dass Bayern jahrelang als Nehmerland vom Länderfinanzausgleich u.a. von NRW profitierte
    Gerne darf man darauf hinweisen.
    Worauf es aber wirklich ankommt:
    Die Mittel wurden in Bayern intelligent eingesetzt. Es wurden moderne Industrien angesiedelt und eine extrem wirtschaftsfreundliches Umfeld geschaffen.
    Man hätte die Mittel auch einsetzten können um ganz tolle Sozialleistungen zu finanzieren. Dann sähe es in Bayern heute so aus wie in Bremen.
    Genau das droht mit Frau Kraft in NRW.

    Nichts gegen Hilfe fur notleidende Staaten, aber ich erwarte dass diese Hilfe vernünftig für Investitionen in reine bessere Zukunft eingesetzt wird und nicht einfach verkonsumiert wird.
  8. #37

    die Freude wird groß sein....

    wenn der letzte Depp im Supermarkt vor leeren Regalen steht, weil die da oben noch nie an die da unten gedacht haben und schon gar nicht an die die diesen ganzen sozialpolitischen Irrsinn erwirtschaften müssen.
    Dieses kriminell illegale NGO BRD Verwaltungskonstruckt möge besser Heute als Morgen seinen Geist aufgeben, sonst wird das "Erwachen" wirklich grausame Züge annehmen!
    Michl träum weiter, so lange du noch kannst!
  9. #38

    Zitat von Angelheart Beitrag anzeigen
    Zeigen Sie sich mal als guter Verlierer und behaupten Sie doch keine Schwachheiten wie "Es wäre also an der Zeit gewesen, dass sich die Bürger besinnen und einer Politik den Vorrang geben, die Ausgaben und Einnahmen wieder in die Balance bringt."
    Leider blendet da Fleischhauer aus, dass man die Balance auch durch Änderungen auf der Einnahmeseite wieder herstellen kann. Was spricht dagegen, die Steuerprivilegien für Reiche, die unter Schröder und Fischer von Rotgrün durchgedrückt wurden, wieder rückgängig zu machen und zu einer Besteuerung wie unter Helmut Kohl zurückzukehren? Damals haben die Reichen auch nicht hungern müssen.
  10. #39

    Doof!

    Das Schlimme ist, dass Sozialleistungen auch immer als Anrecht verstanden werden. Sozialleistungen sind ein Luxus, den wir uns zum Glück in gewissem Maße leisten können. Das machen sich leider viele nicht bewusst.








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