Für den Kapitalismus muß man kein gutes Wort einlegen. Auch die Ursprünge des Internet haben damit wenig zu tun.
Der Kapitalismus ist genauso schädlich für den Menschen, wie der Kommunismus.
Das Internet ist eine Erfolgsgeschichte der Globalisierung - und ein Kind des Kapitalismus, auch wenn viele das nicht wahrhaben wollen.*Das Netz hat sagenhafte Vermögen hervorgebracht*und wieder vernichtet. Doch ein Umbruch fehlt noch.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...776418,00.html
Für den Kapitalismus muß man kein gutes Wort einlegen. Auch die Ursprünge des Internet haben damit wenig zu tun.
Der Kapitalismus ist genauso schädlich für den Menschen, wie der Kommunismus.
Das ist ja nichts neues. Wird gegen den Kapitalismus polemisiert, so tun das die "Anti-Kapitalisten" bevorzugt mit den Technologien und Produkten just jenen diffamierten Kapitalismus. Die wenigsten dürften ihren PC im Dritte-Welt bzw. Fair-Trade-Laden gekauft haben.
Soso Herr Fleischhauer,
der bürgerlichen Eigentumsordnung soll im Netz Gültigkeit verschafft werden. Vielleicht machen Sie sich mal schlau, wie und zu welchem Zweck das Internet enstand, denn natürlich ist ob Ihrer falschen Prämisse der ganze Artikel überflüssig.
So aber ist das wohl wenn Nullnummern über Themen referieren, von denen sie keine Ahnung haben.
Natürlich gibt es eine offizielle Wahrheit, wie das Internet entstanden ist.
Aber es zählen auch viele "unbeachtete" Faktoren dazu.
Dass sich "JEDER" Internet ins Haus holt, hat mit der Preisentwicklung und dem Wettbewerb der aufkommenden Globalisierung zu tun.
Kapitalistisch wegen Modem-Kauf?
Wo werden denn die Modems produziert?
Ach ja, in China.
Haben Sie sich schonmal gefragt, warum das Internet und die Globalisierung erst nach dem Fall der Mauer so schnell gewachsen ist?
Haben Sie sich schonmal gefragt, warum ausgerechnet China zu dieser Zeit zur Großmacht aufgestiegen ist?
Kann es sein, dass die Öffnung der Märkte nach Osten hin das beschleunigt haben?
Wo wird denn heute die Elektronik produziert?
Die Chinesen und Russen überfluten das Internet mit Viren, der Westen verkauft Sicherheitssoftware.
Aus Gegnern wurden Partner und das Internet verbindet.
So gingen wir geeint ins neue Jahrtausend.
Gemeinsam erreichen wir mehr!
Das Internet hat mit Kapitalismus nichts zu tun, sondern die Anfänge liegen bei der Army und gehen dann weiter zu den Universitäten und dann später erst hat das Kapital die Möglichkeiten erkannt, selbst das nur zufällig. Das ist eine glatte 6 für die Recherche. Setzen.
war das jetzt eine Schmäh der Netzaktivisten oder die Verteidigungsrede für den Kapitalismus (Marktwirtschaft). Vermutlich beides … und was haben sie dabei umschifft? Das Problem des Kapitalismus und der ungerechten Verteilung. Um genauer zu werden, den sogenannten Turbokapitalismus, der uns gerade wieder an die Grenzen dieses Systems erinnert und uns nachweislich gerade wieder in den Zusammenbruch stürzt … kann man ja auch im Spiegel nachlesen.
Wie wäre es denn mit einer vernünftigen Symbiose? Sicher es wird immer arm und reich geben und jeder sollte nach seiner Schaffenskraft entlohnt werden, würde er denn eine entsprechende Tätigkeit abbekommen. Was nicht geht, aber von ihnen auch nicht auf den Punkt gebracht wird ist der Umstand, das sich das Geld derzeit im wahrsten Sinne des Wortes „totarbeitet“ … wir wissen ja wie sehr Geld arbeiten kann. Es vermehrt sich nämlich abseits unserer Blicke unendlich und hat weder was mit Internet noch mit Arbeitskraft zu tun, es beansprucht für sich Allmacht und exponentielles Wachstum … Link, was der menschlichen Schaffenskraft leider nicht gegeben ist. Und leider bestimmt dieses leblose „Etwas“ unser aller Geschicke und entscheidet über Existenzen … kann das gesund sein?
Wenn wir das System dahingehend einmal kastriert haben, das dieser Mechanismus durchbrochen ist, dann reden wir mal über einen Kapitalismus in zivilisierter Form, wo tatsächlich jeder für sein Schaffen eine gerechte Entlohnung erhält und die Verteilung um einiges gerechter ist. Wie schon gesagt arm und reich wird es immer geben, nur superreich und bettelarm mit dramatisch zunehmender Drift ist doch wohl unserer Zivilisation unwürdig, oder? Und bis dahin können die Netzproletarier wenigstens für sich in Anspruch nehmen am System gerüttelt zu haben, in der Hoffnung das die beschriebene Korrektur ob der Verbreitung der Kenntnis von diesem tödlichen Mechanismus uns vor einer Wiederholung nach dem Crash schützt.
Freundlichst …
einer dieser Netzproletarier (°!°)
Wie von allen anderen Dingen, ueber die du schreibst, hast du auch vom Internet keine Ahnung, sondern bestenfalls eine Halbbildung. Allein die synonyme Verwendung von "Internet" und "WWW" spricht Baende. Das WWW mag vor 20 Jahren von TBL aus der Taufe gehoben worden sein, das Internet (Arpanet) gibt es mehr als doppelt so lange. Heute mag das Internet vor allem in den Haenden der grossen Konzerne sein, aber urspruenglich waren die meisten User Studenten, und wenn man nicht Mitglied einer Uni war, hatte man eben keinen Zugang zum Internet. Und damals gab es natuerlich auch noch keinen nennenswerten Business im Netz.
Darum geht es den kapitalismuskritischen Netaktivisten, aber davon weisst du eben nichts. Naja, wenn man ein so grobes Weltbild hat, ist Faktenwissen natuerlich auch eher hinderlich...
Auch wenn das Internet natürlich ganz zweifelsfrei in den kapitalistischen Gesellschaften entstanden ist, so würde ich auch sagen: "Zwingende" Voraussetzung für das Internet war nicht der Kapitalismus sondern der freiheitlich-demokratische Staat. Allerdings hatten und haben diese Staaten zum grössten Teil kapitalistische Wirtschaftsordnungen, was vermutlich ebenfalls kein Zufall ist.