Das zeigt sich nicht bei Wulff. Ein so ungeeigneter Bundespräsident, den ich nicht gewählt hätte, wäre ich in der Bundesversammlung gewesen, bekommt endlich sein Fett weg. Die Medien haben ihn auch lange Zeit hochgejazzt; er war zu jedem Thema in jeder Talkshow ein gerngesehener Gast und kam mit seinen Allgemeinplätzen durch.
Die Medien versagen auf ganzer Linie: Spiegel, Die Zeit, FR, ARD, ZDF, Regionalzeitungen, Bild und Co. Überall der gleiche Einheitsbrei zu folgenden Themen:
1) Klimawandel/"Klimaschutz" (überschwängliche Zustimmung bar jedes Wissens)
2) Marktwirtschaft (distanziert)
3) FDP (einhellige Ablehnung)
4) Finanzmarkt (Diffamierung)
5) "Eurorettung" (wer gegen ESM oder ESFS ist, gekommt den Stempel "Europagegner", "antieuropäisch" oder "euroskeptisch")
Ich habe häufig Spiegel gelesen und ich hatte die Zeit viele Jahre abbonniert, aber ich vermisse Wissenschaftlichkeit und ich vermisse auch konsequente Positionen. Da kommt einmal in drei Jahren im Spiegel ein kritischer Artikel über die "erneuerbaren Energien", aber trotzdem wird der ganze Ökoquatsch hochgejazzt. Es gibt auch keine Zeitung in Deutschland, in der man dezidiert liberale Ansichten lesen kann, allenfalls die Financial Times Deutschland vertritt schmallippig den Liberalismus. Sonst gibt's ganz viele "linksliberale" Einrichtungen und Zeitungen, die aber unter Liberalismus nur eine liberale Drogenpolitik und freie Sexualität verstehen. Um den Konservativismus steht es nicht viel besser, wenn Frank Schirrmacher von der FAZ den Linken hinterherläuft und den gleichen Quatsch der Linken über Markt und Moral nachbetet.
Man kann SPON natürlich zugute halten, dass Fleischauer und Münchau noch sagen schreiben dürfen, die gegen den Mainstream stehen, aber das ist nur kleine Kolumnen, von der nur wenige Notiz nehmen dürften. Die Musik machen andere und die ist so, wie ich oben beschrieben habe.

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