Damit diese Kolumne von Herrn Diez nicht gänzlich verhungert, hier mein Kommentar.
Eine nette, durchaus subjektive Rezension zur Musik zweier Künstler, die den meisten unbekannt sein dürften. Nun hätte der geneigte Leser dennoch gern erfahren, was Herr Diez denn denkt, was wir sind. A propos "wir": die Deutschen, die Europäer, die Amis, die Chinesen oder etwa alle Weltbürger?
Der 11. September 2001 war in der Tat ein schlimmer Tag, von dem, was er auslöste, ganz zu schweigen. Aber ein verlorenes Jahrzehnt der Popmusik? Die Welt drehte sich weiter, Musik wurde produziert und verkauft in einer schnellebigen, vergesslichen Gesellschaft, während im Irak und Afghanistan die Kriege der selbsternannten Gerechten und Guten geführt wurden. Doch furchtbare Kriege gab es vor diesem Jahrzeht und wird es wohl leider auch in Zukunft geben.
Die gesamte bisherige Menschheitsgeschichte ist eine Blutspur, die ab und an von weißen Flecken unterbrochen wird.
Übrigens passt der Vergleich mit dem Sternenhimmel weniger zu Satie, sondern zur 12-Ton- und Clustermusik eines Stockhausen.

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