S.P.O.N. - Der Kritiker: Facebook wird sterben

Facebook war ein Weltzugang, man hatte und wusste mehr, wenn man hineinschaute. Doch jetzt wirkt das Netzwerk wie ein Dinosaurier, der nur darauf wartet, dass ein Komet einschlägt und seine Existenz vernichtet: Es hat seine Schuldigkeit getan, die Neugier ist weg.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...835230,00.html
  1. #1

    Ist das lustig?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Was mit Facebook passiert? Erst einmal haben sie festgestellt, dass man unter all den Freunden vielleicht doch eine eigene Art der Hierarchie aufbauen will, die frei ist vom Algorithmus. Dazu haben sie sich etwas ausgedacht, das zumindest in Deutschland ein bisschen merkwürdig wirkt: Ich soll jetzt meine "engen Freunde" mit einem gelben Stern markieren.

    Georg Diez über das Ende von Facebook nach dem Börsengang - SPIEGEL ONLINE
    Vor einigen Tagen bin ich am Flughafen einer europäischen Großstadt einer Reisegruppe begegnet, deren Mitglieder mit einem gelben Punkt gekennzeichnet waren. Damals habe ich gedacht, das sollte man bloß nicht in Deutschland machen.

    Und jetzt holt mich die Realität ein? Wenn Facebook noch nicht einmal in der Lage ist, auf Befindlichkeiten des größten europäischen Staates und eine der größten Weltreligionen Rücksicht zu nehmen, ist es wohl wirklich ein großer Dinosaurier der bald stirbt.
  2. #2

    Unsere Schueler in Nepal...die gaehnen schon.

    Ja ...wirklich !. Wir haben eine der wenigen modernen Schulen in Nepal. Die Kinder und Jugendlichen unserer Mitarbeiter werden durch unsere Firma finanziert und haben Zugang zu Facebook, Twitter, YouTube usw.
    Allerdings hat das grosse Gaehnen schon laengst begonnene. Die Jungs? Sie spielen lieber Fussball und die jungen Damen machen lieber Sozial-Arbeit mit Naturschutz , Helfen mit Frauen- Emanzipations-Gruppen etc. Wer in der Wirklichkeit lebt braucht keinen Zeitvertreib im Internet.
  3. #3

    Schwachsinn

    Dieser Artikel ist der größte Schwachsinn, den ich je gelesen habe. Vielleicht sollte der Autor sich mal mit Facebook befassen. Den normalen User interessiert es mal so gar nicht wie die Aktie steht. Und diese User halten Facebook am Leben, diese User machen es interessant für Werbung von Firmen etc. Dieser ganze Aktienkram ist doch nur ein Punkt im Finanzwahnsinn der "Reichen und Mächtigen". Diese Luftblase wird eh in kürze platzen....
  4. #4

    Nascar tödlich

    Nicht tödlicher als jede andere Motorsport-Art. Wenn man von etwas nichts versteht, sollte man sich nicht darauf beziehen.
  5. #5

    7 Mrd. USD

    Mit dem zugegebener Maßen völlig überteuerten Preis hat Facebook selbst 7 Mrd. USD eingenommen. Das ist doch eine nette Kriegskasse, um uns noch besseren Service zu bieten. Also mal sehen, was da noch kommt...
  6. #6

    Nein, es ist wahr. Es wird noch dauern aber die Langeweile ist da.

    Zitat von andrelei Beitrag anzeigen
    Nicht tödlicher als jede andere Motorsport-Art. Wenn man von etwas nichts versteht, sollte man sich nicht darauf beziehen.
    Es ist ja nicht so, dass Facebook nicht mehr benutzt würde. Im Gegenteil. Außerdem sind sie immer noch am expansieren und die aktiven Nutzerzahlen steigen auch.

    Was ich aber sehr wohl bemerke ist, dass das Verhalten auf Facebook sich ändert.
    Es wird mehr und mehr "praktisch" genutzt anstatt alles zu veröffentlichen was man tut.
    Daher, weniger Selbstdarstellung und mehr Kommunikation. Ich denke, dass der meist genutzte Dienst Facebook's der Messenger-Dienst ist.

    Natürlich vieles anderes und die Leute sharen immer noch sehr viel. Fotos von Partys, Urlaub, Freunden, ... Oder videos auf youtube, Musik, etc.
    Das macht Facebook momentan noch unersätzlich, aber die Sucht nach Facebook ist am Verschwinden. Es ist einfach ein Alltags-Tool was relativ leicht ersetzt werden könnte.
    TLDR: Facebook wird immer praktischer im Alltag eingebaut, und wird immer weniger faszierend. Das macht Facebook für andere Technologien austauschbar.
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Facebook war ein Weltzugang, man hatte und wusste mehr, wenn man hineinschaute. Doch jetzt wirkt das Netzwerk wie ein Dinosaurier, der nur darauf wartet, dass ein Komet einschlägt und seine Existenz vernichtet: Es hat seine Schuldigkeit getan, die Neugier ist weg.

    Georg Diez über das Ende von Facebook nach dem Börsengang - SPIEGEL ONLINE
    ein wunderbarer Artikel.
  8. #8

    Anfrage an Sender Jerewan

    Frage: Stimmt es, dass Saurier den ganzen Tag darauf warteten, dass ein Komet einschlägt und sie vernichtet?
    Antwort: Im Prinzip ja, denn die rückwirkende Erwartungshaltung ist fast immer eine Prophezeiung.
  9. #9

    Zustimmung

    Zitat von belle76 Beitrag anzeigen
    Dieser Artikel ist der größte Schwachsinn, den ich je gelesen habe. Vielleicht sollte der Autor sich mal mit Facebook befassen. Den normalen User interessiert es mal so gar nicht wie die Aktie steht. Und diese User halten Facebook am Leben, diese User machen es interessant für Werbung von Firmen etc. Dieser ganze Aktienkram ist doch nur ein Punkt im Finanzwahnsinn der "Reichen und Mächtigen". Diese Luftblase wird eh in kürze platzen....
    Das sehe ich genau so. Ich nutze Facebook hauptsächlich um über Veranstalltungen aller Art informiert zu werden. Ob die Aktie jetzt schwächelt oder nicht, ändert da nichts daran. Ich kann auch keinen Trend erkennen, dass weniger Veranstalltung geposted werden. Lediglich die einzelnen User posten weniger persönliches, was aber nach den Diskussionen über die Datensicherheit usw. ja auch kein Wunder ist.

    Betr. dem gelben Stern: ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, aber die Verwendung eines gelben Sterns gleich mit dem Judenstern gleichzusetzen oder zu verbinden, finde ich schon etwas seltsam. Auf vielen Sporttrikots werden die Meistertitel o.Ä. ja auch mit einem gelben Stern symbolisiert. Da störts ja auch niemanden weil es keinen Zusammenhang zum Judenstern gibt.