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S.P.O.N. - Der Kritiker: Dogma der Doofheit

Der Satz von der Komplexität der Märkte ist zum Inbegriff der Verschleierungstaktik geworden. Er verhüllt, dass der freie Markt Europa in einen "failed state" verwandelt hat - und nützt Angela Merkel: Die herrschende, diffuse Stimmung*sichert ihr den Machterhalt.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...794525,00.html
  1. #80

    Die Doofheit der komplexen Märkte mit Hebel ...

    Als Leser steigt man in die Kolumne mit freudiger Erwartung ein. Unter dem Titel "Dogma der Doofheit" verspricht der Anreißer (fett) eine gedankliche Auseinandersetzung mit dem Thema "Komplexität der Märkte". Das Thema harrt schon lange einer kritischen Auseinandersetzung !

    Tatsächlich kommt der Leitgedanke "Komplexität der Märkte" und das Wort "Markt" noch jeweils zweimal im Text vor. Das war's. Stattdessen verbreitet sich der Schreiber narrativ über alles das, was ihm während des Schreibens so einfällt. Der Text verliert sich im Ungefähren und mutiert im Verlauf zu einer Art Buchbesprechung.

    Er hat wohl den Direktor im Vorspiel auf der Bühne in Goethe's, Faust I als Auftrag verstanden:"Bringt ihr ein Stück, so bringt es gleich in Stücken".

    Im dritten Absatz des laufenden Textes taucht zum ersten Mal das Wort "Hebel" auf. Dieses Leitwort zieht sich durch neun oder zehn Absätze und verliert sich dann im zwölften Absatz in den Tiefen des Raums.

    "Komplexität der Märkte" oder "Doofheit" ?
    Was will uns der Schreiber sagen ? Dass er ein Idiot ist ? Dass alle Idioten sind ? "Alle sind Idioten, außer denen, die daran verdienen." Woran verdienen ? An der Doofheit ?

    Rund 8000 Zeichen und 1280 Worte lang nichts außer laut gedacht. Ich empfehle drei Dinge:
    a) nur schreiben, wenn man etwas zu sagen hat und
    b) nachdem man klar im Kopf ist.
    c) Texte vor dem Versand, wohin auch immer, lesen.

    Auf gutes zukünftiges Gelingen.
  2. #81

    Soziales ist i.a. Investition wie Strassenbau

    Zitat von Wayne88 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie wirklich glauben, daß die Misere, in der sich Europa und der gesamte Kapitalismus heute befinden, ihre Ursache im Sozialstaat hat, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.
    Man macht den Sozialstaat verantwortlich für die Krise. Komischerweise könnte man auch das Geld für Kriege, das Geld für Subventionen und die Korruption und die Rettung der Banken für die Überschuldung verantwortlich machen. Warum nicht auch das Geld für Strassenbau und Bildung verantwortlich machen?

    Für alle möglichen Ausgaben finden wir Gründe. Ob diese Gründe in der entsprechenden Höhe gerechtfertigt sind oder auch nicht darüber kann man streiten.

    Wenn wir uns aber darauf einige was die Aufgaben des Staates sind, dann sollten wir auch dafür sorgen dass der Staat für diese Aufgaben entsprechend finanziert wird. Und dazu gehört dass wir bereit sind Steuren zu zahlen.

    Wenn jemand überschuldet ist gibt es 3 Möglichkeiten:

    1. Er hat ein Ausgabeproblem
    2. Er hat ein Einnahmeproblem
    3. Er hat sowohl ein Ausgabe- als auch ein Einnahmeproblem

    Es ist reine Dogmatie dem Niedrigverdiener oder auch dem Staat vorzuschreiben er solle nur an der Ausgabenseite arbeiten.

    Wer keine oder nur extrem geringe Einnahmen hat, kann mit seinen Ausgaben gar nicht so weit heruntergehen um sich nicht zu verschulden. Also bleibt nichts anderes übrig als die Einnahmeseiten zu verbessern. Er muss investieren in die eigene Bildung um einen Job zu bekommen oder in die Selbsständigkeit oder in die Pflege von Freundschaften und Netzwerken damit diese die Hilfe zur Selbsthilfe geben.

    Ein Arbeitsloser der sein Auto verkauft, hat ggf. das Problem dass die Wahrscheinlichkeit wieder einen gut bezahlten Job zu bekommen sich deutlich verringert.

    Ein Arbeitsloser der nicht mehr seine Eltern und Freunde besucht wird auch von sozialen Kontakten nicht mehr profitieren. Fragen Sie jemanden der erfolgreich aus Hartz IV herausgekommen ist, dann wird er häufig erzählen dass der Kontakt zum Arbeitgeber über private Freunde erfolgte.

    Soziale Hilfen sind in meinen Augen eine Investition wie in Bildung und Strassen. Über die Form kann man streiten. Ist der Grund der Probleme eine Sucht, dann helfen direkte finanzielle Zuweisungen nicht; auf der anderen Seite kann ein arbeitslose Ingenieur besser seine eigene Lage und sinnvolle Massnahmen einschätzen - als sein Fallmanager.

    Die grössten Posten der Sozialleistungen sind Renten. Menschen denen wir schon aufgrund ihres Alters und oft auch schlechter Gesundheit keine Arbeit geben können. Menschen die aber selber in jungen Jahren mit ihren Gebühren die Renten der älteren bezahlt haben.

    Volkswirtschaftlich mag es ja sinnvoll sein alte und kranke Menschen zu erschiessen, oder in Massenlagern Ihnen noch das Recht zum Leben zu erhalten. Das Geld der Pflege sollten wir aber trotzdem aufbringen. Insgesamt sind wir ein sehr reiches Land. Die Würde des Menschen steht unter Finanzierungsvorbehalt.

    Der zweithöchste Posten der Sozialleistungen sind Beiträge zur Gesundheit. Gesundheit ist aber die Grundvorraussetzung Nr.1 für Leistungsfähigkeit.

    Verschwenderisch ist es die Potentiale von Menschen nicht zu nutzen, auch dann wenn diese keine Überflieger sind. Schon deshalb sollten wir jeden der hingeflogen ist auch helfen wieder aufzustehen.
  3. #82

    Nicht ganz richtig ...

    Zitat von kphilipp Beitrag anzeigen
    ...Politiker und Journalisten belügen die Bevölkerung nicht absichtlich, sondern geben ihre diffusen Erklärungen ab, um ihr Viertelwissen zu kaschieren. Je komplexer das Thema desto größer die Unwissenheit, desto weniger Ansporn, sich kundig zu machen, weil man es ja doch nicht versteht.
    Dem Publikum traut man intellektuell naturgemäß noch weniger zu als sich selbst. Das führt dazu, dass, wie im Artikel schön dargestellt, am Ende alle Idioten in der "Scheiße" stecken.
    Es gibt eine ganze Menge Journalisten, die allein durch Fortlassen und/oder Verdrehen von Fakten ihre "Kundschaft" sehr wohl belügen. Dass es auch ganz anders geht, zeigen Journalisten, die Informationen anbringen, die woanders nie zu bekommen sind. Beispiele findet mann/frau massenweise z.B. hier: http://www.nachdenkseiten.de/.

    Ansonsten habe ich selten einen so gelungenen Beitrag hier gelesen!
  4. #83

    Fehler liegt im System - Schuldzuweisungen zwecklos

    Zitat von worm80 Beitrag anzeigen
    Wenn Sie die Abseitsregel im Fußball nicht kapieren, heißt das noch lange nicht, daß sie niemand kapiert.
    Selbst schlichte Gemüter wie unser beliebter "Loddar" und andere haben die wohl begrapst.

    Fakt ist jedoch, daß unsere Damen und Herren Politiker, die vorhandenen Regeln zwar selbst festgesetzt haben, im Stabilitätspakt von 1992, sich aber keinen Deut drum gekümmert haben. Es mag sein, daß die daraus entstehenden Konsequenzen nicht oder zu spät "begriffen" wurden.
    Auch im Fussball wird regelmässig diskutiert ob die Regeln noch sinnvoll sind. Über das passive Abseits wird sehr gestritten. Und manchmal wird eine Regel wie das Golden Goal auch zurückgenommen

    Ich glaube das Problem der Eurokonstruktion war weniger die Nichteinhaltung der Regel, sondern das Problem war dass die Regeln falsch waren. Eine Währungsunion ohne Transferzahlungen ist wie eine Eheversprechen mit dem Satz sich in schlechten Zeiten nicht zu helfen.

    Bei einer Währungsunion sind die Staaten gegenseitig abhänigig. Deshalb war die "NoBail Out" Klausel von vorneherein nicht einzuhalten. Wenn ein Staat ertrinkt zieht er die anderen mit nach unten.

    Es war eine Illusion zu meinen man könne eine Währungsunion vollziehen ohne nationale Souveränitäten aufzugeben.

    Tatsache ist aber auch, daß die Banken die Staatsanleihen gezeichnet haben, als "von rechts wegen" die Staaten, bzw. ihre Anleihen als "mündelsicher" deklariert waren.
    Wenn das Navigationssystem ein Fehler macht, und ich in eine Einbahnstrasse fahre dann bin ich selber dafür verantwortlich.

    Was wäre passiert wenn die Staaten sich nicht verschuldet hätten? Dann wäre die Bankenrettung früher gekommen. Überall dort wo Kapitalerträge erzeugt werden, muss jemand die Schulden aufnehmen. Staatsanleihen sind sicherer als Privatpersonen - weil Privatpersonen eine biologische Uhr haben. Die schwierige Situation in Griechenland hätte aber jeder Bankangestellte leicht recherchieren können. Wir haben das Problem das Kapital-Wachstum nur über Schulden generiert werden kann.

    Das Geld kumuliert sich bei relativ wenigen Menschen und die Masse kann die Zinzen nicht mehr erarbeiten. Es lohnt sich nicht nach Schuldigen zu suchen. Frau Merkel hat nur Pech zur falschen Zeit zu regieren. Auch der einzelne Banker verhält sich auch nur System gerecht. Die Schuld den Ärmsten zuzuschieben ist auch nur Ablenkung.

    Man muss den Politikern auch zugestehen dass die Fachleute der Volkswirtschaft sich total widersprechen. Und viele die sich als Experten ausgeben, wie z.B. Herr Henkel haben weder Qualifikation noch Erfahrung. Betriebswirtschaftliche Erfahrung ersetzt nicht volkswirtschaftlichen Verstand. Ein Problem ist auch dass die Experten seltenst unabhängig sind. Sie agieren und beraten im Interesse von Unternehmen oder Banken.

    Herr Ackermann vertritt die Interessen der Deutschen Bank und nicht die Interessen Deutschlands. Man kann ihm nicht vorwerfen dass er seinen Job gut macht. Aber als Berater der Kanzlerin ist er der falsche Mann, da er nicht unabhängig ist.

    Diese Rettungsmassnahmen mit den enormen Beträgen gewinnen nur Zeit. Im Prinzip haben wir nur die Wahl zwischen kontrollierten oder unkontrollierten Finanzcrash. Allerdings wird zunächst nur Kapital vernichtet und keine realen Werte. Ein kontrollierter Finanzcrash muss nicht zwingend zur Massenarmut führen. Ein unkontrollierter Finanzcrash gefärdet extrem die Demokratie
  5. #84

    Oh Wunder, der 'Bote' lebt und schreibt sogar noch

    Wenn ich solch einen Beitrag hier im SPON veröffentlicht hätte, wäre ich im günstigsten Fall nicht am Admin vorbei gekommen. Im weniger günstigen Fall hätte die Chef-Redaktion reagiert und ich müsste mir jetzt, rein beruflich, die Radieschen von unten ansehen. Hier wird ganz offensichtlich (http://tinyurl.com/62htt39) mit zweierlei Maß gemessen.

    Nimmt man pure Fakten und schreib sie auf und veröffentlicht sie sogar, dann haben andere was zu knabbern. Stimmen diese Fakten, denn diese könnten ja falsch sein, dann kann es natürlich sein, dass man ganz plötzlich in die Bredouille gerät, denn bestimmte Fakten sollen einfach nicht an die Öffentlichkeit.

    (Zitat aus dem Beitrag: "Die Art und Weise, wie über den sogenannten Hebel berichtet wurde, wirkt vielfach so, als wolle man gar nicht, dass der normale Leser oder Zuschauer versteht, was das bedeutet.")

    Was bin ich froh: nicht von dem Leben zu müssen, was ich so im FIWUS schreibe.
  6. #85

    Markt oder Nicht-Markt, das ist hier...

    Zitat von klaus meucht Beitrag anzeigen
    Man macht den Sozialstaat verantwortlich für die Krise. Komischerweise könnte man auch das Geld für Kriege, das Geld für Subventionen und die Korruption und die Rettung der Banken für die Überschuldung verantwortlich machen. Warum nicht auch das Geld für Strassenbau und Bildung verantwortlich machen?

    Für alle möglichen Ausgaben finden wir Gründe. Ob diese Gründe in der entsprechenden Höhe gerechtfertigt sind oder auch nicht darüber kann man streiten.

    Wenn wir uns aber darauf einige was die Aufgaben des Staates sind, dann sollten wir auch dafür sorgen dass der Staat für diese Aufgaben entsprechend finanziert wird. Und dazu gehört dass wir bereit sind Steuren zu zahlen.
    ...
    n.
    Das ist ein sehr interessanter Beitrag. Aber Sie gehen von einer Statik in der Wirtschaft aus, als ob alles selbstverständlicherweise so wäre, wie wir es haben und es nur um die Verteilung des Naturgegebenen ginge.

    Dass es nicht so ist, zeigt schon der Vergleich von Staaten mit verschiedenen Gesellschaftsystemen, aber gleichartiger Bevölkerung. Das Wirtschaftssystem allein macht einen so gewaltigen Unterschied im Lebenstandard und sogar bei der durchschnittlichen Lebenserwartung aus, dass sich jede statische Sicht auf die Wirtschaft verbietet.

    Unterschiede in der Lebenserwartung von 7 Jahren zwischen Nord- und Südkorea und den beiden Chinas, sowie von 2,5 Jahren zwischen BRD und DDR sprechen Bände. (WHO-Zahlen.) Das Niveau, auf dem die Schwächsten in der Bevölkerung, wie Alte und Kranke, leben, ist prozentual noch ganz erheblich stärker unterschiedlich, auch wenn es schwieriger zu bemessen ist. Es ist klar, dass sich solche katastrophalen Ergebnisse nur in blutigen Diktaturen verteidigen lassen.

    Aber auch die Unterschiede im Pro-Kopf BIP zwischen kapitalistischen Ländern, wie den USA und der Bundesrepublik (USA +30%), sind aussagekräftig. Es hängt so ausserordentlich viel vom Steuersystem und damit vom Einsatz des Einzelnen für sein Weiterkommen ab, dass man sich nur wundern kann, dass so viele das nicht sehen und andere es sogar bewusst ausblenden.

    Dabei scheint es fast unglaublich, dass manche nicht erkennen können, dass ein hoher Preis auf Leistung, sprich, ein hoher Steuersatz, weniger gesamte Steuereinnahmen erbringt, als ein moderater. Man braucht nur die Umsatzzahlen von sehr teuren Autos mit denen von weniger teuren zu vergleichen. Nach Reagans drastischen Steuersenkungen stiegen die Einnahmen um das Doppelte und es entstanden bis in die Clinton-Zeit hinein 40 Millionen neue Arbeitsplätze.

    Mehr Menschen muss klar werden, dass es starke Kräfte gibt, die einer durch sie ausgeübten totalitären Herrschaft über die Menschen den absoluten Vorrang vor dem Wohlergehen des Bevölkerungsdurchschnitts geben, wie er sich sowohl im BIP wie in der Lebenserwartung ausdrückt.

    In einer Demokratie sollte es unmöglich sein, dass solche Kräfte zum Zuge kommen, aber die Voraussetzung, das zu verhindern ist nun mal das erforderliche Wissen über die wirtschaftlichen Zusammenhänge.

    Sonst wird es für die Demagogen möglich, den Normalzustand in der Geschichte, die Diktatur der Wenigen über die Mehrheit, wieder mal herzustellen.
  7. #86

    Die egoistische Intelligenz der Funktionäre führt zur Dummheit der Gesellschaft!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Satz von der Komplexität der Märkte ist zum Inbegriff der Verschleierungstaktik geworden. Er verhüllt, dass der freie Markt Europa in einen "failed state" verwandelt hat - und nützt Angela Merkel: Die herrschende, diffuse Stimmung*sichert ihr den Machterhalt.

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...794525,00.html
    Zitat von Artikel
    Und jetzt sollen uns die, die uns in die "Scheiße" (Helmut Schmidt) geritten haben, wieder aus der "Scheiße" (Günther Jauch) herausziehen.

    Lustig?

    Geht so.

    Alle sind Idioten, außer denen, die daran verdienen.
    In der Science Fiction Serie, aus der mein Nick ins Spiegelforum eingewandert ist, haben die Autoren vor ca. einem halben Jahrhundert eine Rasse von Außerirdischen erfunden, die sie Bestien nannten. Neben einigen Sci-Fi-typischen Übertreibungen war deren hervorstechendste Eigenschaft, dass sie zwar als Individuen hochintelligent waren, aber viel zu eigennützig, um ohne fremde Hilfe eine Zivilisation aufzubauen.

    Inzwischen frage ich mich, ob den Autoren klar war, dass sie damit eine ziemlich treffende Eigenschaft der Menschheit beschreiben. Anscheinend sind auch Menschen unfähig, Zivilisationsformen aufzubauen, deren Sinn mehr ist, als ein Instrument zu bieten, um die Allgemeinheit so auszubeuten, dass die Eliten den absoluten Überfluss genießen können!
  8. #87

    Dogma der Doofheit?

    Vielleicht eher ein Missverständnis?

    Die Banken-Sache ist ein Ablenkungsmanöver der Politiker. Sie sind der Prügelknabe, der sich nicht wehren kann - oder darf.

    Zum Thema, wie die Wirtschaft wirklich funktioniert und wie produktive Arbeitsplätze entstehen, unten ein Hinweis. Dafür die Rahmenbedingungen zu schaffen, wäre die Aufgabe der Politik, nicht die Selbstzerstörung durch Verteilungskämpfe, die nur den Feinden der freien Gesellschaft nutzt.

    http://www.jobs-council.com/recommen...fuel-new-jobs/

    Interessant auch das dazugehörende Fact-Sheet.








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