Zitat von
Hank Calloway
Tja, was muss denn Ihrer Meinung nach "richtig passieren"? Das wuerde mich jetzt wirklich interessieren.
Wollen Sie moeglicherweise damit andeuten, dass das Problem vielleicht etwas differenzierter ist als das man mit bloedem Banken-Bashing hier operieren koennte?
Kann mir jemand erklaeren, was die Banken oder "der Markt" hier eigentlich so voellig falsch gemacht hat angesichts der Tatsache, dass die Politik eine Waehrungsunion ins Leben gerufen hat, die von vornherein ein Fehlkonzept war?
Angesichts der Tatsache, dass die europaeischen Sozialdemokratien es sich leisten konnten, im Windschatten der amerikanischen Sicherheitsgarantie ihre Militaerausgaben zu stutzen und immer mehr Sozialprogrammme ins Leben riefen, um dann per Fuellhorn immer mehr Wohltaten ueber ihre Waehler auszuschuetten, sollte es doch niemanden wundern, dass diese Spirale der Schuldenmacherei irgendwann kollabiert. In Europa (leider auch hier bei uns) hat es sich eingebuergert, immmer groessere Summen an "Sozialleistungen" zu gewaehrleisten, ganze "Sozialindustrien" sind entstanden, die ja irgendwie alimentiert werden muessen. Mit Schulden natuerlich. Das wurde zum nicht mehr hinterfragten Automatismus.
Und wehe, man hinterfragt das! Dann wird man als Diskussionsgegner sofort niedergemacht, als Advokat "sozialer Kaelte" verunglimpft und so weiter und so fort.
Die Banken haben das gemacht, was ihre Existenz gewaehrleistet, naemlich Geld verliehen. Das ist die raeson d'etre einer Bank. Nur zu bloed, wenn die Schuldner sich wie Kleinkinder benehmen, und das haben Politiker ueber Jahrzehnte hinweg getan.
Wessen Schuld ist das? Und was muss nun "richtig passieren"?