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Ryan auf Republikaner-Parteitag: Jubel für den rechten Mann

AFPSeine erste Bewährungsprobe hat er bestanden: Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan konnte auf dem Republikaner-Parteitag punkten. Die Nummer zwei hinter Mitt Romney hielt eine kämpferische, ideologische Rede. Für Emotionen aber sorgte ein anderer Gast.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...852856,00.html
  1. #1

    Immer wieder faszinierend, wenn Politiker sich freiwillig den Mühlstein um den Hals hängen, sie seien selbst ganz persönlich in der Lage für Jobs zu sorgen und sich dann daran messen zu lassen. Fakt ist, die Wirtschaft läuft relativ unbeeindruckt von politischen Entscheidungen und Konjunkturzyklen gibt es halt. Da können sich Politiker und Wähler auf den Kopf stellen, es wird nichts daran ändern. Die Politik hat nur begrenzt Einfluss auf die effektive Schaffung oder Vernichtung von Arbeitsplätzen.
  2. #2

    Hurra!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nur einen Haken hat die Sache: Die umjubelte Ansprache stammt nicht von Ryan. Es ist Condoleezza Rice, die diese Rede hält.

    Republikaner küren Paul Ryan auf Parteitag in Tampa zum Vizekandidat - SPIEGEL ONLINE
    Mit jedem weiteren Artikel zu diesem Parteitag wächst der Eindruck, dass bei SPIEGEL-ONLINE ein Wettbewerb ausgeschrieben wurde mit dem Thema:

    Wer mäkelt und meckert am besten über die Republikaner?
  3. #3

    Ich dachte ja,

    das mich die Heuchlerei der Amis nicht mehr erstaunen kann aber sie schaffen es doch jedesmal erneut xD
  4. #4

    Ich habe die starke Befürchtung das,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine erste Bewährungsprobe hat er bestanden: Vizepräsidentschaftskandidat Paul Ryan konnte auf dem Republikaner-Parteitag punkten. Die Nummer zwei hinter Mitt Romney hielt eine kämpferische, ideologische Rede. Für Emotionen aber sorgte ein anderer Gast.

    Republikaner küren Paul Ryan auf Parteitag in Tampa zum Vizekandidat - SPIEGEL ONLINE
    sollten die Republikaner tatsächlich das Ruder übernehmen, sich das Verhältnis zwischen Neuem und Altem Kontinent merklich abkühlen würde. Als wenn wir nicht schon genug Probleme hätten.
  5. #5

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Immer wieder faszinierend, wenn Politiker sich freiwillig den Mühlstein um den Hals hängen, sie seien selbst ganz persönlich in der Lage für Jobs zu sorgen und sich dann daran messen zu lassen. Fakt ist, die Wirtschaft läuft relativ unbeeindruckt von politischen Entscheidungen und Konjunkturzyklen gibt es halt. Da können sich Politiker und Wähler auf den Kopf stellen, es wird nichts daran ändern. Die Politik hat nur begrenzt Einfluss auf die effektive Schaffung oder Vernichtung von Arbeitsplätzen.
    Sicher kann die Politik nicht auf Befehl Arbeitsplätze schaffen, den Rahmen dafür das es die Wirtschaft tut, kann und muss sie aber schon setzen. Das beste Beispiel dafür ist die Agenda 2010 in D.
  6. #6

    Zitat von reihenfolge Beitrag anzeigen
    Mit jedem weiteren Artikel zu diesem Parteitag wächst der Eindruck, dass bei SPIEGEL-ONLINE ein Wettbewerb ausgeschrieben wurde mit dem Thema:

    Wer mäkelt und meckert am besten über die Republikaner?
    Ich weiß nicht, ich lese das ganz gerne. Nicht weil es der Information dient, dazu sind die Artikel tatsächlich allzu ideologisch gefärbt, wenn man sie aber als Kabarett sieht, sind sie ganz unterhaltsam.
  7. #7

    Zitat von fabian03 Beitrag anzeigen
    Sicher kann die Politik nicht auf Befehl Arbeitsplätze schaffen, den Rahmen dafür das es die Wirtschaft tut, kann und muss sie aber schon setzen. Das beste Beispiel dafür ist die Agenda 2010 in D.
    Deshalb schrieb ich auch, in begrenztem Umfang. Dass wir jetzt mehr Arbeitsplätze haben ist einerseits sicherlich der Agenda 2010 zuzuschreiben aber auch konjunkturell bedingt. Deutschland profitiert im Übrigen durch die Krise der anderen Wirtschaften in Europa. Da spielen viele Faktoren eine Rolle.
  8. #8

    Sparen mit Herz = Ryan versus Rice

    Die Amis hatten es noch nie mit Vater Staat. Schwarzenegger konnte in Kaliforninen ein Lied davon singen und ist auch "Baden gegangen".

    Ryan will den Nachtwächter-Staat mit starkem militärischem Komplex und einer gehörigen Portion von Sendungsbewußtsein und die Condolezza ergänzt, in dem sie den Sozial- und Kulturstaat über Mäzenatentum organisieren will.

    Die reiche US-Gesellschaft bis tief in die Mittelschicht will keinen Beamtenstaat, der eine gewaltige Sozial- und Kulturbürokratie aufbaut.

    Wir müssen bedenken, wenn wir über die Republikaner urteilen: Wir stehen in Europa nicht in der Tradition der Mayflower (Überfahrt in 1620), das muss uns bewußt sein und deshalb werden sich die Wege Europas und Nordamerikas trennen. Keine Frage.
  9. #9

    Zitat von reihenfolge Beitrag anzeigen
    Mit jedem weiteren Artikel zu diesem Parteitag wächst der Eindruck, dass bei SPIEGEL-ONLINE ein Wettbewerb ausgeschrieben wurde mit dem Thema:

    Wer mäkelt und meckert am besten über die Republikaner?
    Na ja, im Vergleich zu den vor Geifer triefenden Hasstiraden eines Herrn Pitzke ist dieser Artikel doch geradezu ausgewogen bis wohlwollend.


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