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RWE-Neubau: Herber Streit ums weltgrößte Braunkohlekraftwerk

DPACO2-Schleuder oder Baustein der Energiewende? RWE nimmt das größte Braunkohlekraftwerk der Welt in Betrieb. Umweltschützer sprechen von einem Desaster für den Klimaschutz - der Konzern von einem nötigen Ausgleich für die schwankende Ökostrom-Versorgung. Wer hat Recht? Eine Blitzanalyse.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...850253,00.html
  1. #1

    ..

    Das ist sicher besser als die alten KKWs wie Weisssweler etc., aber nicht gut genug.
    Jedes Gaskraftwerk produziert weniger CO2 als das beste KKW und lässt sich schneller regeln. Ferner kann es CO2-neutral mit Biogas bzw. EE-Gas aus Stromüberschüssen betrieben werden, was nicht jetzt aktuell ist, aber bei einer Laufzeit von 40 J. Bedeutung gewinnt.
    Noch besser sind viele kleine dezentrale GKWs, zB als BlockheizKW, weil dort auch die Abwärme als Nahwärme genutzt wird
  2. #2

    Wie hoch...

    ... ist denn der Gesamtwirkungsgrad und der CO2-Ausstoß einen Gaskraftwerkes bezogen auf die gesamte Kette? Mit Förderung und Transport? Ich glaube da schneidet das "schmuitzige" Kohlekraftwerk nicht schlecht ab.
  3. #3

    Deutschland hat nun mal viel Braunkohle und kaum Gas

    Zitat von sailor888 Beitrag anzeigen
    Das ist sicher besser als die alten KKWs wie Weisssweler etc., aber nicht gut genug.
    Es gibt zur Zeit keine Technologie, die gut genug ist.

    Zitat von sailor888 Beitrag anzeigen
    Jedes Gaskraftwerk produziert weniger CO2 als das beste KKW und lässt sich schneller regeln.
    Nur leider hat Deutschland nun mal viel Braunkohle, aber wenig Gas. Durch Braunkohle machen wir uns vom lupenreinen Demokraten Putin und anderen Diktatoren unabhängig, und sie kostet viel weniger.

    Zitat von sailor888 Beitrag anzeigen
    Ferner kann es CO2-neutral mit Biogas bzw. EE-Gas aus Stromüberschüssen betrieben werden, was nicht jetzt aktuell ist, aber bei einer Laufzeit von 40 J. Bedeutung gewinnt.
    Erstens ist Biogas nicht CO2-neutral und zweitens hat es als Artenvernichter und Welthungertreiber eine desaströse Umwelt- und Moralbilanz. EE-Gas aus Stromüberschüssen wird auf absehbare Zeit und vielleicht niemals konkurrenzfähig sein. Und was in vierzig Jahren von Bedeutung sein wird, wird erst die zukünftige Entwicklung von Energietechnologien erweisen.

    Wir haben in Deutschland nun mal Braunkohle und kaum Gas. Daher lautet die aktuelle Alternative für die nächsten Jahre: Kernkraftwerke länger laufen lassen oder Braunkohlekraftwerke zuschalten. Wer beides nicht will, soll seinen Strom selbst erzeugen und sich vom Netz abkoppeln.
  4. #4

    Auch der Export verursacht CO2-Ausstoß

    Das ist der Fluch der bösen Tat: Durch mehr Export wird mehr CO2 in die Luft geblasen. Der Traktor in Kenia hat in Deutschland den C02-Ausstoß verstärkt. So ein Ärger aber auch.
  5. #5

    warum große Speicher?

    viele kleine wären deutlich effektiver, da sie keinen weiten Transport der momentan nicht verwendeten Energie erfordern
  6. #6

    Stromproduktion Dezentralisieren

    Einzigste Lösung: Weg von zentraler Stromproduktion durch Großkonzerne, hin zu dezentraler Kleinproduktion.
  7. #7

    Halbe Rechnung

    CO2 hin oder her, warum wird immer unterschlagen, das die Braunkohleförderung einen gravierenden Eingriff in die Umwelt bedeutet und zum Schluss bezahlt die Sanierung der aausgekohlten Tagebaue wieder der Steuerzahler.
  8. #8

    Gaskraftwerke als Alternative

    Das mit den Gaskraftwerken als Alternative finde ich immer wieder ein niedliches Argument. Zum einen sind wir beim Erdgas im wesentlichen auf einen Lieferanten angewiesen, und wie man bluten muss wenn man auf den angewiesen ist hat e.on in den letzten Jahren an sich schmerzlich feststellen müssen.
    Darüber hinaus wäre es sinnvoller die Erdgasvorräte als saubereren Treibstoff für Autos zu verwenden anstatt sie in stationären Kraftwerken zu verheizen.
  9. #9

    Zitat von mephi-one Beitrag anzeigen
    CO2 hin oder her, warum wird immer unterschlagen, das die Braunkohleförderung einen gravierenden Eingriff in die Umwelt bedeutet und zum Schluss bezahlt die Sanierung der aausgekohlten Tagebaue wieder der Steuerzahler.
    Wo haben Sie denn das her? Der Steuerzahler zahlt da gar nichts...bestenfalls der Stromkunde.








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