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Russlands Botschafter im Interview: "Nato-Raketenabwehr vernichten"

Er ist für seinen harschen Ton berüchtigt, doch nun gibt sich Russlands Nato-Botschafter besonders ruppig: Die Raketenabwehr des westlichen Bündnisses sei ein "legitimes Angriffsziel", sagt Dmitrij Rogosin im Interview. Außerdem werde Moskau die Atomabrüstung stoppen, wenn die USA nicht einlenken.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...801484,00.html
  1. #140

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Für mich war dieser Zusammenbruch das größte Glück meines Lebens.
    Das hätte sich Ihr Kaiser überlegen sollen, bevor er Lenin nach Rußland geschickt hat.

    PS: Auch für Rußland war der Zusammenbruch des Kommunsimus ein großes Glück und einen zweiten Lenin wird man nicht mehr zulassen, da kann der Westen soviele Limonows und Beresowkis unterstützen wie er will.
  2. #141

    sauer

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Schreihälse wie Rogosin sollte man im Zoo unterbringen - damit man sich dort über diesen Flachkopf amüsieren kann, als menschlicher Dinosuarier aus Urzeiten.
    Vor allem hat der Typ offensichtlich keine Vorstellung davon, was seine Worte jenseits des Atlantiks auslösen. Wenn er davon schwadroniert, der Raketenschirm sei ein legitimes Angriffsziel, nehmen das die Amerikaner durchaus ernst. Und sie werden dementsprechend ihre Konsequenzen ziehen, die den Putinisten noch sehr sauer aufstoßen dürften. Die Putinisten haben noch nicht einmal eine Vorstellung davon wie sehr sie sich mit ihrem Geschwätz selbst schaden.
  3. #142

    Weiter so

    Zitat von Panslawist Beitrag anzeigen
    Und warum hat die SU die Raketen nach Kuba geschickt? Richtig, wegen der amerikanischen Jupiter-Raketen in der Türkei.
    Weiter so, mit diesem Standpunkt hat man schon einmal ein - wenn auch nur tönernes Imperium - zugrundegerichtet.

    Die amerikanischen Raketen standen in der Türkei, weil die Porpagandasprache der Sowjetführer ständig und dauernd von der Weltrevolution und der angeblichen Befreiung der Proletarier aller Länder sprach. Dafür musste man die Leute im gesamten Sowjetimperium einsperren, damit deren Angst vor dem bösen Kapitalismus nicht nachließ - und damit die Proletarier aller Länder nicht erleben konnten, was "Befreiung" auf sowjetrussisch bedeutet.

    Sowjetrussland hat 1948 mit Totalblockade versucht, Westberlin zu erobern - glatter Fehlschlag. Gelernt hat man daraus nichts: 1953 - Niederschlagen der sozialen Proteste in der "DDR", 1956 - Niederschlagung des Aufstands in Ungarn, 1961 - Befehl an Ulbricht, die Mauer zu bauen, mehrfache Niederschlagung von Aufruhr in Polen, Niederschlagung des Prager Frühlings und als Abschied - der Einmarsch in Afghanistan. Das Ende!

    Sowjetrussland war die ständige, aggressive Bedrohung des Weltfriedens. Gott sei Dank ist das nun vorbei.
  4. #143

    Konsequenzen über Konsequenzen

    Zitat von kushi Beitrag anzeigen
    Vor allem hat der Typ offensichtlich keine Vorstellung davon, was seine Worte jenseits des Atlantiks auslösen. Wenn er davon schwadroniert, der Raketenschirm sei ein legitimes Angriffsziel, nehmen das die Amerikaner durchaus ernst.
    Achwas?

    Konsequenzen über Konsequenzen ...

    Übrigens, die Amis haben schon einmal mit regulären Truppen in Russland operiert.

    Der Westen ist keine friedliche Veranstaltung!
  5. #144

    Zitat von Dare Devil Beitrag anzeigen
    Dieser Schreihals ist aber Botschafter hier in Deutschland.
    Wenn Sie das belegen könnten, dann wären wir schon einen Schritt weiter.
  6. #145

    Gute Nachbarn

    Zitat von Panslawist Beitrag anzeigen
    Mit der Nato als Nachbarn, muss Rußland sich leider zuerst um seine militärische Sicherheit kümmern.
    kennen die Bedürfnisse des anderen und handeln entprechend.

    Die Nato ist kein Staat sondern eine Club der gegründet wurde "to keep the Germans down, the Americans in and the Russians out" wenn ich mal Baron Ismay, den ersten Generalsekretär der Nato, zitieren darf.

    Dieser Club sucht inzwischen nach einer Existenzberechtigung...
  7. #146

    Ursache und Wirkung...

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Ihre Propaganda verdreht ständig Ursachen und Wirkung. Haben etwa die Amerikaner Atomwaffen auf Kuba stationiert? Nein, es war der kahlköpfige Maisbauer Nikita, auch der Schuhklopfer genannt, der im Jahre 1980 alle kapitalistischen Länder im Wohlstand überholt haben wollte.
    ...scheinen wohl eher SIE zu verdrehen. So war die Ursache für die Stationierung sowjet. Raketen auf Kuba die vorausgehende Stationierung von US-Atomraketen in der Türkei:

    http://en.wikipedia.org/wiki/PGM-19_Jupiter

    Und so werfen auch heute noch die Amis den ersten Stein, denn der geplante Raketenschild dient einzig dazu das Erstschlagpotenzial der NATO auszuweiten und gleichzeitig die Risiken des (natürlichen) russischen Gegenschlags zu minimieren.
  8. #147

    sicher?

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Sowjetrussland war die ständige, aggressive Bedrohung des Weltfriedens. Gott sei Dank ist das nun vorbei.
    Ist es das? Die Mullahs bekommen Atom-Know-how, Assad wird beschützt, Resolutionen gegen Diktatoren und deren Verbrechen im UN-Sicherheitsrat verhindert, im Iran werden Taliban von russischen Militärs an Flugabwehrraketen ausgebildet. Sind Sie sicher, daß Ihr Diktum nicht mehr gilt?
  9. #148

    Zitat von famulus Beitrag anzeigen
    Weiter so, mit diesem Standpunkt hat man schon einmal ein - wenn auch nur tönernes Imperium - zugrundegerichtet.

    Die amerikanischen Raketen standen in der Türkei, weil die Porpagandasprache der Sowjetführer ständig und dauernd von der Weltrevolution und der angeblichen Befreiung der Proletarier aller Länder sprach.
    Und warum kam man nach der Krise dann ohne die Raketen in der Türkei aus?

    Lösung des Konflikts

    Die beiden Staaten haben sich folgende Bedingungen auferlegt: Die Sowjetunion zieht ihre Raketen aus Kuba ab. Dagegen erklären die USA, keine weitere militärische Invasion Kubas zu unternehmen und ihrerseits die amerikanischen Raketen aus der Türkei und Italien abzuziehen. Der Abzug aus der Türkei findet etwas später und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, um die NATO-Partner der USA nicht zu brüskieren und die Vereinigten Staaten als Sieger der Krise darstellen zu können.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kubakri..._des_Konflikts

    Und was kann man aus der damaligen Lösung für die heutige Zeit lernen?
  10. #149

    Zitat von zakajew Beitrag anzeigen
    Ist es das? Die Mullahs bekommen Atom-Know-how, Assad wird beschützt, Resolutionen gegen Diktatoren und deren Verbrechen im UN-Sicherheitsrat verhindert, im Iran werden Taliban von russischen Militärs an Flugabwehrraketen ausgebildet. Sind Sie sicher, daß Ihr Diktum nicht mehr gilt?
    Und merken Sie dabei etwas? Rußland verhält sich heute so, wie die USA damals gegenüber der SU.
    Die Sowjetunion war eine expansive und imperialistische Kraft, genauso wie es heute die USA ist.








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