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Russischer Wahlkampf: Medwedew droht USA mit Atomraketen

Mit einer scharfen Drohung an die USA versucht Kreml-Chef Dmitrij Medwedew im russischen Wahlkampf zu punkten. Der Präsident und Spitzenkandidat seiner Partei kündigt Atomraketen an der Nato-Grenze an, falls*die Amerikaner an den Plänen für einen Abwehrschild festhalten.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...799543,00.html
  1. #50

    +++

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    ... da ein solches raketenabwehrsystem dazu ausgerichtet/konstruiert nur eine recht geringe zahl an raketen "abzufangen"... d.h. wenn die russen 20 oder 30 atomraketen losschicken wuerden (was ueberhaupt kein problem ist), dann wuerde so ein system sofort kollabieren. das wissen eigentlich alle (russen, amerikaner) ausser sie...
    Also ich traue den Amis nur so weit wie ich sie sehe. Um ihre Wirtschaft und ihren Einfluss zu erhalten ist denen jedes Mittel Recht - selbstverständlich auch Kriege. Diese Idioten kann man nur stoppen wenn sie Angst haben müssen das die Raketen sie in den USA begrüssen würden.
  2. #51

    Titel

    Zitat von texas_star Beitrag anzeigen
    ..................

    aktuell ist das rohstoffpreis-abhaengige russ. wirtschaftswachstum alles andere als solide... im grunde nicht anders wie afrik. staaten die auch nur rohstoffe aus der erde buddeln und dann weiterverkaufen.
    Dann können all diese Buddelstaaten das ja mal für ein paar Monate nicht mehr verkaufen.

    Womit heizen Sie im Winter dann? Kein Gas, kein Öl. Na und?
  3. #52

    Von zwei Seiten bedroht

    Die Russen werden von den Amerikanern von Westen durch das Reketenschild und von Osten durch die neue US - Strategie, die auf mehr US Einfluss im asiatisch-pazifischen Raum zielt.
    Bitte lesen Sie Hillary Clinton selbst:http://www.foreignpolicy.com/article...acific_century
    Die Russen werden zum Handeln provoziert. Und eine Konfrontation mit Raketen ist wieder eine Bedrohung für uns Europäer. Das hatten wir schon einmal.
  4. #53

    ?

    Zitat von tubolix Beitrag anzeigen
    Im Westen vlt. nicht. aber vom fernen Osten Russlands sind es keine 100 km bis zum US-Territorium. Dazwischen liegt nur die kalte Behringstrasse.
    Eben, im Westen Russlands nicht. Es geht um die Aufstellung des Abwehrsystems in Europa, also nahe der russischen Westgrenze und da besteht doch wohl keine Nachbarschaft zu den USA.
  5. #54

    Mehr wollen als können

    Zitat von Anton T Beitrag anzeigen
    Soll er machen. Kratzt keinen. Der Schild ist nicht gegen Rußland gerichtet. Die Russen wissen das. Einen erneuten Rüstungswettlauf werden die Russen mit ihrer "primitiven Rohstoffökonomie"(Zitat Medwedjew) genauso verlieren wie den ersten. Insofern: Mach's noch einmal, Meddewedde.
    daran ist schon die SU untergegangen.
  6. #55

    aber zu anderen Staaten

    Zitat von rennus Beitrag anzeigen
    Eben, im Westen Russlands nicht. Es geht um die Aufstellung des Abwehrsystems in Europa, also nahe der russischen Westgrenze und da besteht doch wohl keine Nachbarschaft zu den USA.
    ------------aber zu anderen Staaten
  7. #56

    Wir im Westen...

    Zitat von Newspeak Beitrag anzeigen
    Diese dummen Drohungen aus Russland, egal ob sie innenpolitisch motiviert sind oder nicht, zeigen nur, daß Russland eben kein ernstzunehmendes Land ist. Sondern infantil. (...) Offensichtlich kann der Russe sonst nichts, wenn er sich nicht von außen bedroht fühlt. Sehr armselig, wenn man es recht bedenkt.
    ...sind aber auch nicht gerade erwachsen. Ich will Putin und Co. keineswegs verteidigen, aber wenn uns im Westen wirklich an guten Beziehungen mit Russland gelegen ist, dann sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen.

    Dazu gehört für mich vor allem, endlich einzusehen, dass sich der Otto-Normal-Russe tatsächlich tendenziell von außen bedroht fühlt und sich daher ein starkes Militär wünscht. Ist ja auch nicht verwunderlich, weil sein Land in der Geschichte immer wieder von fremden Mächten überrollt wurde. Nach Mongolen, Polen, Franzosen etc. war der traurige Höhepunkt der durch und durch bösartige Vernichtungskrieg 1941-45, dem Millionen und Abermillionen von Zivilisten zum Opfer fielen.

    Ich kann nicht erkennen, dass wir bzw. die NATO seit Ende des kalten Krieges groß dazu beigetragen haben, die unterschwelligen Ängste der Russen grundlegend zu zerstreuen. Manchmal scheint es mir fast, dass es der NATO nur recht ist, Russland als potenziellen Feind aufrechtzuerhalten, der eigenen Existenzberechtigung wegen. Dem Kreml kann es umgekehrt dann auch nur recht sein, die Angst vor dem Westen bzw. der NATO weiter zu schüren. Ist doch für Politiker BEIDER Seiten dienlich...
  8. #57

    titel

    Zitat von rennus Beitrag anzeigen
    Eben, im Westen Russlands nicht. Es geht um die Aufstellung des Abwehrsystems in Europa, also nahe der russischen Westgrenze und da besteht doch wohl keine Nachbarschaft zu den USA.
    Aber Nachbarschaft zu Infrastruktur des geplanten Abwehrsystems. Und darauf zielen wohl die Iskander in diesem Fall.
    Die sollen die Dinger installieren und fertig. Den Amis ist nicht zu trauen und die Europäer sind nicht in der Lage eine unabhängige Politik die ihren ureigenen Interessen entspricht, zu formulieren.
  9. #58

    na so was

    Zitat von jan50 Beitrag anzeigen
    ------------aber zu anderen Staaten
    An Russland grenzen bekannterweise viele europäische Staaten.
    Was wollen Sie damit sagen, wenn Sie es schon erwähnen?
  10. #59

    Womit heizen Sie im Winter dann? Kein Gas, kein Öl. Na und?

    Zitat von G. Henning Beitrag anzeigen
    Dann können all diese Buddelstaaten das ja mal für ein paar Monate nicht mehr verkaufen.

    Womit heizen Sie im Winter dann? Kein Gas, kein Öl. Na und?
    Wird schon klappen. Amerika hat riesige Vorraete an Natural Gas, Koehle und Oel, ist als von Russischen Gaslieferungen nicht abhaengig. Ich glaube gar nicht, dass wir ueberhaupt Russisches Gas importieren.








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