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Russischer Aktivist Alpatov: Entführung im Namen der Väter
SPIEGEL TVIn Russland kidnappt der Ex-Polizist Georgij Alpatow am helllichten Tage Kinder. Auftraggeber sind Väter, die nicht das Sorgerecht haben. Die Aktionen werden gefilmt und ins Internet gestellt. Bei ihm steht Gewalt über Recht und Gesetz.
http://www.spiegel.de/panorama/justi...-a-889112.html
- #1 17.03.2013 13:47 von
...
"An uns hat sich ein Vater gewandt. Seine Ex-Frau ließe ihn nicht mit seiner Tochter sprechen. Er ist vor Gericht gegangen und es wurde beschlossen, dass er das Kind sehen darf. Trotzdem hält sich seine Ex nicht an den Gerichtsbeschluss."
Wieso ist das nun Kidnapping und das was die Mutter vorher gemacht hat nicht?
Ich kann schon verstehen das diese Geschichte wie ein Pfahl im Herzen aller Feministinnen und Frauenversteher ist.
Aber ich finde es gut das es noch Länder gibt in denen Väter nicht einfach nur Dreck sind und in denen die kriminellen Machenschaften von Frauen nicht wie selbstverständlich von der Polizei gedeckt werden.
Das Kind sollte dort bleiben wo es ihm besser geht. Wenn das der Vater ist dann ist das eben der Vater. Vor allem sollte das Kind dort bleiben wo es selber am liebsten hin will!
Was das angeht ist Deutschland steinzeitlich. - #2 17.03.2013 14:10 von
Ausgleichende Gerechtigkeit
Gemach, gemach mit der Empörung. Zunächst einmal ist es so, daß "Eltern" aus ZWEI Teilen bestehen: Vater und Mutter. Eigentlich simpel, aber viele Frauen benutzen die Kinder nach einer Trennung oder Scheidung als Waffe, um ihrem ehemaligen Partner weh zu tun, indem sie ihm das Umgangsrecht verweigern und die Kinder vorenthalten. Das halten diese Frauen für völlig legitim, und egal, wie sehr sie ihren eigenen Kindern damit schaden, für sie steht zuallererst das eigene und nicht das Kindesinteresse im Vordergrund. Rache am Expartner ist die allermeiste Motivation für solche Machenschaften und die Kinder werden dabei von ihren Müttern zu billigen Werkzeugen degradiert. Ich habe Verständnis für diese Männer und kann ihr Tun nicht wirklich schlimmer finden, als das der Frauen. Was sie tun, ist nicht gut, aber es ist nicht besser oder schlechter, als das Tun der Frauen.
- #3 17.03.2013 14:37 von
Es wäre angebracht das Sorgerecht der Väter zu thematisieren. Mit einem automatischen gemeinsamen Sorgerecht für beide Eltern könnte man solchen Tendenzen entgegentreten. Aber das ist politisch nicht gewollt. Väter sollen zahlen und sonst schauen, wo sie bleiben.
- #4 17.03.2013 14:54 von
wenn der Staat nicht in der Lage ist...
Wenn der Staat nicht in der Lage ist, Recht und Gesetz (hier das Umgangsrecht) durchzusetzen, dann bleibt nur die Selbstjustiz.
Das staatliche Gewaltmonopol ist nur solange gerechtfertigt, so lange der Staat Recht und Gesetz auch in der Praxis durchsetzt. - #5 17.03.2013 14:57 von
...
Ne in den postsozialistischen "undemokratischen" "bösen" Ländern haben automatisch beide Elternteile das Sorgerecht. Deswegen ist das ja auch legal was der Vater da macht und er kann es auch ins Internet stellen.
Die Mutter kann bei der Polizei klagen, dann wird das Kind gehört und falls es sagt es möchte beim Papa bleiben ist der Fall für die Polizei erledigt.
Der einzige Weg das ein Elternteil sein Sorgerecht verlieren kann ist wenn es irgendwie suchtkrank, vorbestraft oder offensichtlich assozial ist.
Deswegen sage ich ja Deutschland ist in dem Bereich ein steinzeitliches Land. - #6 17.03.2013 15:05 von
Auf der einen Seite ist das Vorgehen der Väter sicherlich nicht vorbildlich, aber auf der anderen Seite, der Mütter, nicht besser. Und da sieht es grundsätzlich in Russland nicht anders aus, als in Deutschland, oder anderswo.
Die beliebtesten Motive für Kindesentzug sind: Geld, Rache, Macht.
Allein, in beliebiger Kombination und Ausprägung - typisch narzisstischer Bockmist.
Vielleicht sollten sich mal betroffene Mütter, Berufsempörerinnen und ihre – männlichen wie weiblichen - Helfer Gedanken machen, wie man, nicht nur gesetzeskonform sondern möglichst gerecht, die Konflikte löst und ohne die gemeinsamen Kids in durch den Dreck der Alten zu ziehen?!
Und machen wir uns mal bei aller berechtigter Empörung nichts vor: Genaue Zahlen, wie viele Kinder in Russland von Müttern entführt werden, gibt es nicht. Wie überall, weil das Kind zur Mutter gehört.
Bullshit! - #7 17.03.2013 15:42 von
- #8 17.03.2013 15:53 von
Ich muss gerade miterleben, wie typisch es ist, das Frauen Kinder als ihr Eigentum betrachten und mit welchen Folgen. Ich kann das "kidnappen" -- das ist schliesslich der Vater ! -- durchaus verstehen. Gut wäre es, wenn die Polizei und nicht ein bezahlter "Vollstrecker" Kinder wieder mit ihren Vätern vereinen würden.
- #9 17.03.2013 15:54 von
Angesichts des ständigen Versagen des Staates bei Müttern die sowohl Gerichtsurteile als auch die Bedürfnisse ihrer Kinder ignorieren ist dieses Verhalten zwar nicht vorbildlich aber mehr als verständlich. Schön wäre es trotzdem, wnn schon nicht die Eltern, wenigstens der Staat mal das Kindeswohl als Primärziel im Blick hätte. Und das geht ganz ohne teure Fließbandgutachter einfach mit gesunden Menschenverstand und Einfüllungsvermögen. Liebe zeigt sich im Verzicht, also solle der Richter schauen wer von beiden Eltern zugunsten des Kindes bereit ist zu verzichten, das wäre dann wohl am ehesten Jenes dem man auch das Kind anvertrauen kann.
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