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Russische Siedlung auf Spitzbergen: Hotel am Ende der Welt

Das Essen ist schlecht, die Landschaft karg: Wer als Tourist nach Barentsburg auf Spitzbergen kommt, muss leidensfähig sein. Doch die russische Niederlassung in der hohen Arktis bietet einmalige Erlebnisse.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...619216,00.html
  1. #1

    Gulasch?

    Mir ist nicht ganz klar, was zu diesem Artikel hier im Forum diskutiert werden soll... Vielleicht die Frage Barentsburgurlaub: Ja oder Nein? Und wenn ja: 3 oder doch lieber 4 Wochen? Die Ferien stehen ja an...

    Meine Empfehlung: Longyear. Weniger Mief, freundlichere Blondinen und strikt getrennte Radlader-Nutzung. Und für Indoor-People ein Luxushotel. Und lohnenswerte Touren: z.B. Pyramiden, die russiche Geisterstadt. Wo Möwen in den Fenstern wohnen und ein Gletscher am Wege kalbt.
  2. #2

    Das ist doch allemal spannender als das x-te Wellness-Hotel

    Also ich finde es interessant mal was vom Ende der Welt zu lesen, was man nicht in jedem TUI-Katalog findet! Nicht, dass ich das dringende Bedürfnis habe meinen nächsten Urlaub in diesem Ort in Spitzbergen zu verbringen, aber immerhin leben da 300 Leute, die vermutlich noch nichtmal wissen wie ein Wellness-Hotel aussieht.
  3. #3

    Fotos

    Viele Fotos aus Barentsburg findet ihr auf

    http://www.embryonal.net/svalbard08

    Wir waren letztes Jahr dort :)

    Viel Spass!
  4. #4

    Einfach Provinz

    Der Autor hätte gut daran getan, einmal in die russische Provinz zu reisen, um die Zustände in Barentsburg korrekt einordnen zu können - was er beschreibt, ist nichts als postsowjetischer Alltag (und das braune Getränk Kwas). Zweifelsohne: ein echter Experte!
  5. #5

    Fotos

    Zitat von elaso Beitrag anzeigen
    Viele Fotos aus Barentsburg findet ihr auf

    http://www.embryonal.net/svalbard08

    Wir waren letztes Jahr dort :)

    Viel Spass!
    Faszinierende Bilder!! War sicher eine tolle Reise!!
  6. #6

    Mehr zum Thema

    Barentsburg ist sicherlich kein Ort an dem man mehr als ein paar Stunden seines Urlaubs verbringen möchte. Spitzbergen hingegen ist wunderschön und (mindestens) eine Reise wert! Ich war letztes Jahr selber mit einem Schiff im nördlichen Teil Spitzbergens unterwegs und werde bestimmt wieder hinfahren. Barentsburg hat mir so überhauptnicht gefallen, es war die erste Anlandung kurz nach der Abfahrt des Schiffes in Longyearbyen. Es ist zwar skuril und gehört auch irgendwie dazu, zumal das Thema Rohstoffe in der Arktis hochaktuell ist. In diesem Zusammenhang noch zwei nützliche Links für alle die es sich auch noch überlegen:
    http://www.spitzbergen.de
    (viele Informationen über Spitzbergen vom Reisebuchator Rolf Stange)
    http://www.polar-kreuzfahrten.de
    (Reiseanbieter mit empfehlenswertem Newsletter mit Hintergrundberichten. Im Mai gab's einen Bericht über die neue Ausfehnung Norwegens und einen Hinweis zu dem Buch des Autors des Spiegel Artikels).
    Mit polarem Gruß vom osterei
  7. #7

    Reisen bildet...

    Ich weiß nicht, was der Artikel soll - außer vielleicht einer unverblümten Eigenwerbung für ein Buch vom gleichen Autor.

    Wieder einmal werden alle Klischés vom schlechten Russland und von der noch schlechteren Sowjetunion willfährig bedient. Und mit Sicherheit: FDGB-Ferienheime kennt er bestenfalls vom Hörensagen. Oder aus anderen BILDern. Über Kwas wurde ja bereits oben gesprochen, da wollen wir nicht weiter über Allgemeinbildung reden... Und daß nationale Getränke im wahrsten Sinne des Wortes "Geschmackssache" sind, gilt wohl für alle Länder der Welt!

    Was für lange Sprechzeiten werden eigentlich vom Konsul am Ende der Welt bei 300 Einwohnern und einer Handvoll Touristen erwartet? In unserem Lande gäbe es unter diesen Bedingungen erst gar nicht ein Konsulat.

    Und selbst die saubere Bettwäsche wird arrogant kommentiert. Ist es eigentlich ein Wunder, dass wir Deutschen im Ausland oft genug nicht so gern gesehen sind?

    Der Aufmerksamkeit entgangen jedoch scheint die Tatsache zu sein, dass die (zahlenmäßig damals sicher etwas mehr) dort lebenden Menschen trotz aller Armut wenigstens ein Haus hatten, welches kulturellen Zwecken diente. Wie viele Theater in Deutschland sind in den letzten Jahren alleine wegrationalisiert worden oder mußten "fusionieren", auch in Großstädten!

    M.E. wäre der Autor dieses Artikels besser zu Hause geblieben und hätte sich an einer Bockwurst gelabt - da weiß man, was man hat... Peinlich, peinlich - auch für den Spiegel, dass er auf dieses Niveau bei seinen Mitarbeitern zurückgreifen muß. Oder ist das gar nicht so ungewollt?
  8. #8

    russische siedlung auf spitzbergen

    Zitat von cfweber Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, was der Artikel soll - außer vielleicht einer unverblümten Eigenwerbung für ein Buch vom gleichen Autor.

    Wieder einmal werden alle Klischés vom schlechten Russland und von der noch schlechteren Sowjetunion willfährig bedient. Und mit Sicherheit: FDGB-Ferienheime kennt er bestenfalls vom Hörensagen. Oder aus anderen BILDern. Über Kwas wurde ja bereits oben gesprochen, da wollen wir nicht weiter über Allgemeinbildung reden... Und daß nationale Getränke im wahrsten Sinne des Wortes "Geschmackssache" sind, gilt wohl für alle Länder der Welt!

    Was für lange Sprechzeiten werden eigentlich vom Konsul am Ende der Welt bei 300 Einwohnern und einer Handvoll Touristen erwartet? In unserem Lande gäbe es unter diesen Bedingungen erst gar nicht ein Konsulat.

    Und selbst die saubere Bettwäsche wird arrogant kommentiert. Ist es eigentlich ein Wunder, dass wir Deutschen im Ausland oft genug nicht so gern gesehen sind?

    Der Aufmerksamkeit entgangen jedoch scheint die Tatsache zu sein, dass die (zahlenmäßig damals sicher etwas mehr) dort lebenden Menschen trotz aller Armut wenigstens ein Haus hatten, welches kulturellen Zwecken diente. Wie viele Theater in Deutschland sind in den letzten Jahren alleine wegrationalisiert worden oder mußten "fusionieren", auch in Großstädten!

    M.E. wäre der Autor dieses Artikels besser zu Hause geblieben und hätte sich an einer Bockwurst gelabt - da weiß man, was man hat... Peinlich, peinlich - auch für den Spiegel, dass er auf dieses Niveau bei seinen Mitarbeitern zurückgreifen muß. Oder ist das gar nicht so ungewollt?
  9. #9

    russische siedlung auf spitzbergen

    Zitat von cfweber Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, was der Artikel soll - außer vielleicht einer unverblümten Eigenwerbung für ein Buch vom gleichen Autor.

    Wieder einmal werden alle Klischés vom schlechten Russland und von der noch schlechteren Sowjetunion willfährig bedient. Und mit Sicherheit: FDGB-Ferienheime kennt er bestenfalls vom Hörensagen. Oder aus anderen BILDern. Über Kwas wurde ja bereits oben gesprochen, da wollen wir nicht weiter über Allgemeinbildung reden... Und daß nationale Getränke im wahrsten Sinne des Wortes "Geschmackssache" sind, gilt wohl für alle Länder der Welt!

    Was für lange Sprechzeiten werden eigentlich vom Konsul am Ende der Welt bei 300 Einwohnern und einer Handvoll Touristen erwartet? In unserem Lande gäbe es unter diesen Bedingungen erst gar nicht ein Konsulat.

    Und selbst die saubere Bettwäsche wird arrogant kommentiert. Ist es eigentlich ein Wunder, dass wir Deutschen im Ausland oft genug nicht so gern gesehen sind?

    Der Aufmerksamkeit entgangen jedoch scheint die Tatsache zu sein, dass die (zahlenmäßig damals sicher etwas mehr) dort lebenden Menschen trotz aller Armut wenigstens ein Haus hatten, welches kulturellen Zwecken diente. Wie viele Theater in Deutschland sind in den letzten Jahren alleine wegrationalisiert worden oder mußten "fusionieren", auch in Großstädten!

    M.E. wäre der Autor dieses Artikels besser zu Hause geblieben und hätte sich an einer Bockwurst gelabt - da weiß man, was man hat... Peinlich, peinlich - auch für den Spiegel, dass er auf dieses Niveau bei seinen Mitarbeitern zurückgreifen muß. Oder ist das gar nicht so ungewollt?
    Danke für Ihren Beitrag. Es erspart mir den 'Schnösel-Bericht' selbst zu kommentieren.


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