Liebe(r) dunja (Dein Nick vor einigen Tagen, obwohl du nicht einmal weisst, das dieser webliche Name in Ru. genauso veraltet wird wie in D. Fritz o.ae.)
Es ist angehnem, mit einem offenen Feind Russlands zu sprechen. Nur nebenbei einige Bemerkungen:
1. Der Patriarch von ganz Russland mischt sich nie in den politischen Kampf ein. Ihm geht es nur um krchliche Dinge. Ihre Worte sind reine Luege.
2. Auch wenn die Pussy's (!) in einer russischen Moschee oder einer Synagoge ihren fast satanischen Ritual ausgefuehrt haetten, und wenn fuer Putin und nicht contra, wuerde die Story genauso enden.
3. Der Staat und die Kirche sind in Russland streng getrennt, der Staat steht auf gleicher Distanz zu 4 traditionellen russischen Religionen, die offiziell anerkannt sind: Orthodoxie, Islam, Judaismus und Buddhismus (Kalmyken, Burjaten, Hakassen). Der Praesident Russland's trifft sich regulaer mit allen Oberhaeutern der Konfessionen, um Fragen zu losen, die nichts mit der Politik gemeinsam haben, es geht meistens um Rueckkehr des Eigentums (Grundstuecke, Gebaeude), die unter Bolschewiken beschlagnahmt wurden und jetzt buerokratisch weiterhin den Kirchen (Moscheen etc) nicht zurueckgegeben werden.
4. Ein Teil des gemeinsamen Europa (Du meinst wohl die EU) wollte Ru. nie werden, auch unter Jelzin nicht. Wie es sich jetzt herausstellt, war und bleibt das richtig so.
5. Ich wuerde Dir empfehlen, mehr sachlich zu schreiben und nicht mit propagadistischen Slogans um sich zu werfen. Dann wirst du vielleicht mehr glaubhaft.
6. Dass du Russland mit Nigeria und dem Iran vergleichst, verleiht dir nicht mehr Glaubwuerdigkeit, als du schon hast. Jeder, der auch nur einigermassen mit Russland vertraut wird, wird darueber nur lachen.
Noch ein Beispiel der russischen Kultur:
http://www.youtube.com/watch?v=Yl0fYD9PzMI
Die russische christlich-orthodoxe Kirche ist ein Fundament unserer Identitaet in einer Welt, die das Gute und Boese nicht mehr unterscheiden kann. Sie hat 70 Jahre lang teilweise in Katakomben die Toleranz und Glauben verkuenden sollen. Dabei wurde sie durch europaeischen Kirchen unterstuetzt ("Kirche in Not"), und wir sind unendlich den Katholoken und Protestanten Europas dankbar, dass sie unsere Kirche unterstuetzt haben.
Sollte auf die europaeischen Kirchen ein Unheil kommen, stehen wir sicher zur Hilfe.