Forum


 

Rundfunkgebühr: ARD verspricht Änderungen bei GEZ-Beitrag

dapdRundfunkbeitrag für Bagger oder Friedhöfe? Dass dies absurd ist, scheint auch den Öffentlich-Rechtlichen klar zu werden. Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor stellt nun in Aussicht, die Regeln für den neuen GEZ-Beitrag in Einzelfällen zu korrigieren. Doch am Gesamtkonzept wird sich wohl nichts ändern.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/rund...-a-881648.html
  1. #1

    Natürlich kann sich eine Kommune mit der GEZ einigen. Nur der kleine Mann wird in Grund und Boden geklagt, wenn er einen Euro mehr als Hartz 4 verdient.
  2. #2

    Rundfunk steuerfianzieren

    Wenn jeder Haushalt unweigerlich zahlen muss, dann ist das eine typische Aufgabe um die Sache über die Steuern zu finanzieren.


    Unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich bei der GEZ ein teurer Wasserkopf herausgebildet. Z.B. müssen Emfänger von Hartz IV, Soszialhilfe und Grundsicherung im Alter, sowie jede Menge weiterer Gruppen jedes halbe Jahr einen Befreiungsantrag stellen der geprüft und beschieden wird. Ich möchte das Wahnsinn nennen.
  3. #3

    Klagen absehbar?

    Mich würde ja schon interessieren, wie viele Klagen in dem Zusammenhang schon eingereicht sind. Leider hört man davon gar nichts, passt wohl nicht ins Stimmungsbild der kommerzgelenkten Medienlandschaft.
  4. #4

    Zwangsabgabe

    Einen Bagger oder eine letzte Ruhestätte besitze ich nicht,aber eben auch keinen Fernseher und kein Radio
    und muss jetzt 17,98 €p.Monat zahlen, dafür wird mir aber
    der Frühlingsauftrieb im Mutantenstadl, oder ein sinnfreier
    "Tatort" oder gar Fußball geboten! Gibt es denn gar keine Möglichkeit sich dieser "Rundfunkgebühr" zu entziehen?
  5. #5

    Änderung? Das ist glaube ich...

    ... keine Entscheidung mehr, die im Ermessen der ÖR, sondern des Verfassungsgericht liegen wird...
  6. #6

    Änderung? Das ist glaube ich...

    ... keine Entscheidung mehr, die im Ermessen der ÖR, sondern des Verfassungsgericht liegen wird...
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Rundfunkbeitrag für Bagger oder Friedhöfe? Dass dies absurd ist, scheint auch den Öffentlich-Rechtlichen klar zu werden. Der ARD-Vorsitzende Lutz Marmor stellt nun in Aussicht, die Regeln für den neuen GEZ-Beitrag in Einzelfällen zu korrigieren. Doch am Gesamtkonzept wird sich wohl nichts ändern.

    Rundfunkgebühr: ARD-Chef Marmor will Korrekturen in Einzelfällen - SPIEGEL ONLINE
    Ich lobe an dem Konzept allerdings, dass alle gleich behandelt werden. Wenn wir sagen, wir packen solidarisch einen Topf, und jeder beteiligt sich daran, dann darf es keine Ausnahmeregelungen geben. Nicht für Hartz IV-Empfänger, nicht für Geringverdiener, und nicht für Millionäre. Das ist wahre Gleichbehandlung. Allerdings muss man nachwievor bedenken, dass die Rundfunkgebühren der Hartz IV-Empfänger nachwievor nicht von den Empfängern, sondern von der arbeitenden Bevölkerung entrichtet werden.
  8. #8

    Friedhöfe sollen nicht zahlen?

    Es könnte aber doch Menschen geben, die glauben, dass auch eine mediale Beschallung nach dem Tod sinnvoll sein kann. Da dies eine potentielle Nutzung darstellt, müssten doch für jedes Grab Gebühren erhoben werden, oder?
  9. #9

    7,5 Milliarden im Jahr reichen auch auf keinen Fall aus um eine Handvoll Fernseh- und Radiosender zu betreiben! Man sollte den ganzen aufgeblähten Apparat mal ordentlich auf das wesentliche zur Erfüllung des Informationsauftrages zusammen kürzen, was dann noch übrig bleibt, zahle ich gerne. Was da tägliche Soaps und Volksmusik etc. mit zu tun haben, ist mir ein Rätsel.








TOP



TOP