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Ruf nach Subventionen: Warum die Briten den Atom-Streit mit Brüssel riskieren

REUTERSDie sonst so marktliberale Cameron-Regierung trommelt für Subventionen für neue Kernkraftwerke - und will dafür grünes Licht von der EU-Kommission. Das Anliegen hat keine Chance in Brüssel. Die Briten riskieren dennoch Strafen. Denn ohne Subventionen können sie keine neuen Reaktoren bauen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...827460,00.html
  1. #1

    Na logisch doch. Damit dann auch Länder, die bis jetzt noch nicht auf Atomkraft setzen, alles dafür tun, auch in diesen Subventionstopf greifen zu dürfen. Als ob Atomstrom nicht schon genug subventioniert würde, weil die sich nicht kostendeckend versichern müssen und auch die Endlagerungsfragen nicht ihr Problem sind.
  2. #2

    .

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    ...und auch die Endlagerungsfragen nicht ihr Problem sind.
    Doch. Das ist Gesetz und jeder kann es nachlesen. Der Müll, für den dessen Endlagerung der Steuerzahler zahlt, stammt von staatlichen Reaktoren. Die AKW-Betreiber müssen sich anteilig an den Endlagerkosten beteiligen. Ihr Grünen solltet weniger Polemik und mehr Fakten verbreiten.
  3. #3

    Das beweist einiges

    Zitat von Cotti Beitrag anzeigen
    Na logisch doch. Damit dann auch Länder, die bis jetzt noch nicht auf Atomkraft setzen, alles dafür tun, auch in diesen Subventionstopf greifen zu dürfen. Als ob Atomstrom nicht schon genug subventioniert würde, weil die sich nicht kostendeckend versichern müssen und auch die Endlagerungsfragen nicht ihr Problem sind.
    Die Tatsache, dass den Engländern Atomkraftwerke zu teuer sind, beweist sehr eindrucksvoll, dass diese Kraftwerke keineswegs "günstiger" sind als die alternativen Energieformen. Die Kosten dieser Anlagen wurden nur bislang stets der Allgemeinheit aufgebürdet (auf intransparente Art und Weise, versteht sich). Insofern wurde Kernenergie immer schon subventioniert.
    Ein Glück, dass erstens dieses Anliegen keine Chance hat und zweitens in Deutschland ein Ende gemacht wird mit dieser Steinzeittechnologie...
  4. #4

    Zitat von yolanthe85 Beitrag anzeigen
    Doch. Das ist Gesetz und jeder kann es nachlesen. Der Müll, für den dessen Endlagerung der Steuerzahler zahlt, stammt von staatlichen Reaktoren. Die AKW-Betreiber müssen sich anteilig an den Endlagerkosten beteiligen. Ihr Grünen solltet weniger Polemik und mehr Fakten verbreiten.
    Du meinst die Endlagerkosten die schöne Gewinne für die AKW-Betreiber bedeuten da man ja an den entsprechenden Gesellschaften Beteiligt ist (Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe) und hier noch unkündbare verträge hat?
  5. #5

    Traurig aber wahr

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die sonst so marktliberale Cameron-Regierung trommelt für Subventionen für neue Kernkraftwerke - und will dafür grünes Licht von der EU-Kommission. Das Anliegen hat keine Chance in Brüssel. Die Briten riskieren dennoch Strafen. Denn ohne Subventionen können sie keine neuen Reaktoren bauen.

    Ruf nach Subventionen: Warum die Briten den*Atom-Streit mit Brüssel riskieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Zum Leidwesen der Top-Politiker scheitern die Atompläne im Augenblick an der Finanzierung. Nirgendwo können die Top-Politiker soviel Geld abgreifen, wie beim Bau von Atomkraftwerken, da dort richtig große Summen bewegt werden, Beim Bau eines Blockheizkraftwerkes kann allenfalls ein Bürgermeisterlein ein paar Tausender in die eigene Tasche umlenken. Top-Politiker gehen dabei in der Regel leer aus, auch wenn sie mächtig für Blockheizkraftwerke getrommelt haben.
  6. #6

    und du schwarzgelber...

    Zitat von yolanthe85 Beitrag anzeigen
    Doch. Das ist Gesetz und jeder kann es nachlesen. Der Müll, für den dessen Endlagerung der Steuerzahler zahlt, stammt von staatlichen Reaktoren. Die AKW-Betreiber müssen sich anteilig an den Endlagerkosten beteiligen. Ihr Grünen solltet weniger Polemik und mehr Fakten verbreiten.
    ..solltest versuchen die fakten zu verstehen. aber natürlich ist es leichter von den hochglanzprospekten der atom-lobby abzulesen, nicht wahr?

    was redet denn der herr wirrkopf von der endlagerung von müll aus staatlichen akw?
    zuerst solltest du mal sagen, von welchem land du eigentlich sprichst. in deutschland gibt es keine staatlichen akw. die in england gehören dem staatlich kontrollierten französischen akw betreiber. was die endlagerungskosten angeht, kann ich dir nur sagen was eigentlich alle wissen könnten: kein mensch weiß etwas genaues über die höhe der kosten der endlagerung, da es schlicht auf der gesamten welt kein endlager gibt.

    das sind die fakten. aber hast ja recht: man kann auch einfach irgended etwas schreiben hier im forum.
    "staaliche reaktoren" und "akw betreiber müssen sich anteilig beteiligen" (meine güte, die haben rückstellungen) zeigt nur ihre komplette ahnungslosigkeit.
  7. #7

    Zitat von yolanthe85 Beitrag anzeigen
    Doch. Das ist Gesetz und jeder kann es nachlesen. Der Müll, für den dessen Endlagerung der Steuerzahler zahlt, stammt von staatlichen Reaktoren. Die AKW-Betreiber müssen sich anteilig an den Endlagerkosten beteiligen...
    Wie machen die denn das - es gibt doch gar kein Endlager! Ob sich Cameron schon Gedanken darum gemacht hat?
  8. #8

    Nein

    Zitat von Liebäugelnde_Habseligkeit Beitrag anzeigen
    Die Tatsache, dass den Engländern Atomkraftwerke zu teuer sind, beweist sehr eindrucksvoll, dass diese Kraftwerke keineswegs "günstiger" sind als die alternativen Energieformen. ..
    Günstiger als alternative Energieformen sind AKWs allemal. Vielleicht teurer als fossile Kraftwerke.
    Es wird ja eigentlich nur argumentiert, wenn EE so massiv subventioniert werden, dann bitte auch Atomkraft.
    Den Standpunkt kann man eigentlich verstehen.
  9. #9

    das wird nichts - zum Glück

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die sonst so marktliberale Cameron-Regierung trommelt für Subventionen für neue Kernkraftwerke - und will dafür grünes Licht von der EU-Kommission. Das Anliegen hat keine Chance in Brüssel. Die Briten riskieren dennoch Strafen. Denn ohne Subventionen können sie keine neuen Reaktoren bauen.
    Ruf nach Subventionen: Warum die Briten den*Atom-Streit mit Brüssel riskieren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Zum Glück haben noch mächtigere Institutionen als die EU-Kommission in diesen Streit bereits eingegriffen - die Ratingagenturen! Das Handelsblatt hat in dieser Woche enthüllt, warum E.ON und RWE sich aus dem britischen Atomabenteuer verabschiedet haben: die Ratingagenturen hatten mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit gedroht, da die Atomenergie eine zu riskante Unternehmung sei. Die EVUs möchte ich sehen, die jetzt selbst bei illegaler Subventionierung der Atommeiler in England den Kampf mit den Ratingagenturen aufnehmen wollen. Da sind schon ganze Staaten und die EU eingeknickt. Recht so! Endlich sind mir mal diese Agenturen sympathisch.








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