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Rüstungsstreit: Obama riskiert Eiszeit mit China
Peking droht, Taipeih freut sich: Der angekündigte Waffendeal der Amerikaner mit Taiwan belastet die Beziehungen zwischen China und den USA. Der Konflikt um die Rüstungsgüter schwelt schon lange - und die Amerikaner haben bereits ein Mal gegen den Wirtschaftsriesen nachgegeben.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...675094,00.html
- #1 31.01.2010 12:31 von
Warum jetz!?
In Zeiten, wo ein Angriff Chinas auf Taiwan unwahrscheinlicher denn je ist, riskiert Obama mit diesem auf Druck der Rüstungsindustrie zustandegekommenen Deal ohne Not eine Verschlechterung der Beziehungen mit China. Wenn eine Konfrontation/Wirtschaftskrieg mit China nicht das ist, was Amerika will, ist dieser Schritt völlig unverständlich.
- #2 31.01.2010 12:39 von
Lorenz
Liest Lorenz nicht den SPON ?
Vergleicht die zuständige redaktion nicht die artikel?
Lorenz' beitrag (http://www.spiegel.de/politik/auslan...675094,00.html)
bringt inhaltlich zum artikel vom vortag (http://www.spiegel.de/politik/auslan...675052,00.html) null neue erkenntnisse.
Dass Lorenz' chinaberichterstattung in sich schon überaus fragwürdig ist, ist in einschlägig verständigen kreisen nicht erst seit gestern bekannt. Dieser doppelbericht ist nur ein weiterer schnitzer.
Darüberhinaus kostet er den Spiegel schliesslich auch geld - aber offenbar hat man's ja ... nur künftig wird die jammerei, der printnachrichtenbranche ginge es so schlecht, nicht mehr so wirklich glaubwürdig sein. - #3 31.01.2010 12:41 von
das freundliche China
Oje, mal wieder verletzte chinesische Gefühle. Das ist beinahe so dramatisch wie verletzte islamische Gefühle. Mich langweilt das nur noch.
Die Schuld liegt eindeutig bei China. Der Deal ist schon seit langem geplant. Obama wird nicht einen Centimeter nachgeben können, ansonsten wird er, der ohnehin schon zu weich in der Außenpolitik gilt, von den Republikanern vorgeführt. Wenn China unbedingt eine Konfrontation will, weil sie meinen, fremde Länder besetzen zu müssen - bitte, dann ist das halt so. Hoffentlich bleiben wenigstens die Amerikaner stark und lassen sich nicht einschüchtern. Man stelle sich mal vor, Deutschland würde eine Ein-Deutschland-Politik führen und Österreich so behandeln wie China Taiwan behandelt. - #4 31.01.2010 12:47 von
- #5 31.01.2010 12:59 von
Taiwanesen
Ich muss autocrator Recht geben. Lorenz' Ruf selbst in Peking ist sehr zweifelhaft. Wie kann ein Mensch jahrelang in einem Land leben und immer nur über dieses herziehen? Übrigens wurde im Artikel durch die Redaktion das Lorenzwort "Taiwanesen" schnell in "Taiwaner" umgewandelt. Das hätte Herr Lorenz nun aber wirklich wissen müssen.
- #6 31.01.2010 13:07 von
einschlägige Kreise?
Ich frage mich, was das für "einschlägige Kreise" sind? Vermutlich keine, in denen Demokratie und Menschenrechte an erster Stelle stehen.
Ich persönlich schätze die Berichterstattung von Herrn Lorenz, da er immer Aspekte und Perspektiven einbringt, die in der Mainstream-Berichterstattung fehlen. - #7 31.01.2010 13:07 von Core Dump
- #8 31.01.2010 13:13 von
- #9 31.01.2010 13:16 von
China risikiert Eiszeit mit den USA!!!
Ich verstehe den Titel nicht: Warum heißt es §Obama riskiert Einszeit mit China§ und nicht "China risikiert Eiszeit mit den USA"? China schaltet und waltet wie es will (siehe Tibet), aber die USA dürfen noch nicht einmal Waffen zur Verteidigung liefern? Auf welcher Seite steht der Spiegel eigentlich? Auf der Seite eines kommunistisch-dikaktorischen Regimes oder auf der Seite eine westlich-demomkratischen Staates, der ein Bündnispartner von uns ist. Wir sollten uns auf unsere Werte besinnen, die übrigens auch in Taiwan herrschen (Taiwan wird im Gegensatz zu China demokratisch regiert). Für Demokratie, Meinungsfreheit und Rechtsstaat mussten so viele Menschen sterben. Dies sollte nicht umsonst gewesenb sein. Ich fordere eine Blockade des Westens gegen China.
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