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Rüstungshilfe für Israel: Netanjahu lobt deutsche U-Boot-Lieferungen

dapdIn Deutschland sorgt der U-Boot-Deal mit Israel für Aufregung. Jetzt schaltet sich Ministerpräsident Netanjahu in die Debatte ein: Der israelische Regierungschef sieht die Boote als entscheidende Werkzeuge zur Selbstverteidigung seines Landes.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...836962,00.html
  1. #60

    Verkaufen ja - verschenken auf keinen Fall

    Lieber werfe ich das Geld in ein griechisches Faß ohne Boden, statt Kriegsgeräte an Israel zu verschenken.

    Das heutige Deutschland hat auf keinen Fall irgendeine Verantwortung gegenüber Israel. Mit welchem Recht? Ic habe keinem Israeli oder Juden ein Haar gekrümmt
    Warum soll ich also verantwortlich sein für ein Land, dass es selbst nicht so genau nimmt mit den Menschenrechten, wenn es um andere Völker geht. Auch möchte ich nicht für dieses Land Kriegsgeräte bezahlen, mit dem auch andere Völker terrorisiert werden können - bei Israel gar nicht mal so unwahrscheinlich.

    Davon abgesehen frage ich mich warum der Iran keine Atomwaffen besitzen soll, dies aber für Israel nicht gelten soll. Ich denke solange Israel über Atomwaffen verfügt und sich weigert abzurüsten und unabhängige Ispekteure ins Land läßt, sollte der Iran das ausdrückliche Recht haben ebenso über Atomwaffen zu verfügen.
  2. #61

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    Na, die deutschen Regierungen haben bestimmt nie nicht was gewusst. Und das zusaetzlich zu den 6x21'' Torpedprohren noch 4x 25'' Torpedorohre verbaut wurden, das rechtfertigt nicht, zu unterstellen, die deutsche Regierung muesste dabei weggeschaut haben, um den Bundestag nicht fragen/informieren zu muessen.
    Es gibt bestimmt andere Gruende, als atomare Cruise Missiles, die durch diese Rohre ausgestossen werden sollen. Vermutlich sind die nur fuer eine eventuelle Evakuierung aus Seenot gedacht!
    Für die israelischen a-waffenfähigen CMs Typ 'Popeye Turbo' reichen auch herkömmliche 21" Rohre.
    Größere Rohre eignen sich z.B. als Ausstiegsschleuse für Kommandoaktionen.
  3. #62

    Die Zweitschlagfaehigkeit ist die Abscheckung!

    Zitat von niska Beitrag anzeigen
    Die Boote sind natürlich beides. Der mögliche taktische Erstschlag ist selbstverständlich Teil der Abschreckung. Und bei einem so kleinen Land auch immer Option. Denn wenn ein Zweitschlag nötig würde, gäbe es schon kein Israel mehr. Und damit auch keine Notwendigkeit eines Zweitschlages mehr.
    Da haben sie das Prinzip des Zweitschlages und der Abschreckung nicht verstanden! Der Zweitschlag wird auf jeden Fall durchgefuehrt, ob das eigene Land nun noch da ist, oder nicht. Darauf beruht das Prinzip der Abschreckung:
    Greife als erster an, dann stirbst du als zweiter.
    Und die von ihnen beschriebene Option des Erstschlages: Wenn ich ein Land regieren wuerde, das im Disput mit Israel steht, wuerde ich auf Teufel komm raus die Abschreckungsvariante 'Zweitschlag' in meinem Regal haben wollen! Und das als sehr legitim ansehen !
  4. #63

    Zitat von !!# Beitrag anzeigen
    Diese Rüstungsgeschäfte sichern tausende Arbeitsplätze in der Bundesrepublik Deutschland, jetzt und in der Zukunft. Wer deutsche Schiffe kauft braucht in Zukunft Ersatzteile und Kundendienst. Man darf nicht vergessen, dass Deutschland hauptsächlich vom Export lebt. Wenn Israel diese Schiffe nicht von Deutschland bekommen hätte, hätte es sie höchstwahrscheinlich in Süd-Korea oder sonstwo gekauft.
    So wie diese Deals laufen, koennte die Regierung diese tausende von Arbeitsplaetze auch direkt aus dem Staatshaushalt bezahlen! Ich denke, da werden schon Mittel(verschiebungen) und Wege gefunden, um auch die 'Restverbindlichkeit' unter den Tisch fallen zu lassen!
  5. #64

    Titellos

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "Zu der Frage der möglichen atomaren Bestückung der U-Boote sage ich: na, und? Ist es einem so kleinen Staat nicht erlaubt, sich mit allem was möglich ist, zu verteidigen?"
    Also auch B,- und C-Waffen?

    Und darf sich dann Bhutan ebenfalls ABC-Waffen anschaffen? Immerhin ist Bhutan sehr klein und von Indien und China umgeben.
    Völlig bescheuertes Argument...

    Soll Israel doch Atomar bewaffnete U-Boote aus dt. Produktion haben, damit habe ich kein Problem. Das war sowieso schon lange klar.
    Doch sollte die dt. Regierung dafür fordern, den illegalen Siedlungsbau zu stoppen und zumindest das Westjordanland, was von der "noch" freundlichen Fatah kontrolliert wird, aufzuwerten und sich entwickeln zu lassen.
  6. #65

    Was mich an dieser Sache wurmt

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    Deutschland hat eine besondere Verantwortung gegenüber Israel. Die nimmt es wahr. Wenn deutsche Soldaten nicht in diesen Sumpf geraten sollen, ist die Lieferung von preisreduzierten U-Booten hierfür ein guter Deal.

    Nur - irgendwann wird das Scheckbuch nicht mehr ausreichen und man wird (auf bBitten von Israel und natürlich gedeckt durch ein UN-Mandat) direkt eingreifen müssen. Ich hoffe nur, dass die Bundeswehr nach den letzten Sparrunden dann auch noch über gute U-Boote (und die ganzen anderen Werkzeuge) verfügt.
    Wissen sie, mich interessieren die Waffenlieferungen an sich garnicht. Einen Atomkrieg zwischen Iran und Israel halte ich für ausgeschlossen. Dafür kenne ich die iranische Regierung zu gut und weiß, dass es ihr bei der Hetze gegen Israel um andere Dinge geht.
    Was mich interessiert ist, dass MEINE Steuergelder aufgewendet wurden, um Israel zu einem Teil die U-Boote zu kaufen. Und der Rest bis 2015 gestundet wurde.
    Wir haben keinerlei besondere Verantwortung gegenüber Israel. Zumindest meine Generation nicht. Ich bin 40 Jahre nach dem Holocaust geboren wurden. Wieso müssen von meinen Steuergeldern Israel Waffen gekauft werden?
    Und die Heuchelei der Politiker, es würden dadurch Zugeständnisse in der Palästinenserfrage abgerungen ist wieder einmal eine dreiste Lüge.
  7. #66

    Deutschland hat eine Verantwortung?

    Zitat von kalumeth Beitrag anzeigen
    Deutschland hat eine Verantwortung allein den Juden gegenüber, deren Vorfahren Opfer des Nationalsozialismus wurden. Nicht aber denjenigen Juden gegenüber, die heute noch -oftmals- aus Russland oder USA nach Israel auswandern und nicht selten dann illegal im Westjordanland siedeln! Und Verantwortung kann nur heißen, jenen vom dt. Nationalsozialismus betroffenen Juden auf DEUTSCHEM Boden eine Wiedergutmachung anzubieten. Aber nicht auf Kosten der Palästinenser direkt und indirekt die illegale Besiedlung des Westjordanlands (außerhalb der Grenzen von 1967) zu finanzieren und zu unterstützen.
    Wenn man einen Teil der Zuschriften liesst, dann scheint Deutschland Verantwortung gegenüber den Iranern, oder Arabern zu haben, aber nicht gegenüber Israel... Ist es in Ihren Augen auch ein Teil der deutschen Verantwortung zu bestimmen, ob und wo sich die russischen, oder z.B. amerikanischen Einwanderer niederzulassen haben? Ich fürchte, dass sie die gar nicht so seltene Meinung vertreten, dass sich die Opfer des 2. Krieges, bzw. deren Nachkommen, in einer Art Bewährungszeit befinden, während die Kinder der Täter mit Argusaugen Ausschau nach Verfehlungen halten. Ich fürchte, dass diese Denkweise sehr, sehr falsch ist und aufgrund der recht schlechter Erfahrungen die Israelis selbst entscheiden (werden), was für das Land gut und was schlecht ist.
  8. #67

    Ein Preisnachlass heißt nicht Schenkung sondern Rabatt

    Zitat von der_gehetzte Beitrag anzeigen
    Lieber werfe ich das Geld in ein griechisches Faß ohne Boden, statt Kriegsgeräte an Israel zu verschenken.

    Das heutige Deutschland hat auf keinen Fall irgendeine Verantwortung gegenüber Israel. Mit welchem Recht? Ic habe keinem Israeli oder Juden ein Haar gekrümmt
    Warum soll ich also verantwortlich sein für ein Land, dass es selbst nicht so genau nimmt mit den Menschenrechten, wenn es um andere Völker geht. Auch möchte ich nicht für dieses Land Kriegsgeräte bezahlen, mit dem auch andere Völker terrorisiert werden können - bei Israel gar nicht mal so unwahrscheinlich.

    Davon abgesehen frage ich mich warum der Iran keine Atomwaffen besitzen soll, dies aber für Israel nicht gelten soll. Ich denke solange Israel über Atomwaffen verfügt und sich weigert abzurüsten und unabhängige Ispekteure ins Land läßt, sollte der Iran das ausdrückliche Recht haben ebenso über Atomwaffen zu verfügen.
    Suchen Sie bitte die richtigen Zahlen bei Google, wie ich es getan habe. Ihre Behauptungen sind unzutreffend. Die Schiffe wurden nicht verschenkt sondern mit einem Rabatt verkauft.
  9. #68

    Am Beispiel der PC-Drucker-Industrie

    Zitat von Altesocke Beitrag anzeigen
    So wie diese Deals laufen, koennte die Regierung diese tausende von Arbeitsplaetze auch direkt aus dem Staatshaushalt bezahlen! Ich denke, da werden schon Mittel(verschiebungen) und Wege gefunden, um auch die 'Restverbindlichkeit' unter den Tisch fallen zu lassen!
    Meines Erachtens werden die meisten guten Drucker unter den Herstellungskosten verkauft. Begründung: die Hersteller verdienen sich eine goldene Nase vom Tintenverkauf. Genauso wird es Deutschland mit dem verbilligten Verkauf der Schiffe an Israel ergehen. Es mag sein, dass sie billig verkauft wurden. Es steht aber fest, dass die künftigen Wartungs- und Inspektionskosten voll berechnet werde, über Jahrzehnte hinweg. Kein schlechtes Geschäft also.

    Ihre Spekulation, dass die Restverbindlichkeiten Israel erlassen werden, kann ich nicht kommentieren, weil sie leider nicht nachprüfbar ist.
  10. #69

    Zitat von !!# Beitrag anzeigen
    Suchen Sie bitte die richtigen Zahlen bei Google, wie ich es getan habe. Ihre Behauptungen sind unzutreffend. Die Schiffe wurden nicht verschenkt sondern mit einem Rabatt verkauft.
    Sehr interessante Auflistung:
    Das erste Dolphin-Geschäft
    "Diese ersten drei Dolphin-U-Boote erhielt Israel von der Bundesrepublik also weitgehend geschenkt. Die Bundesregierung übernahm mit 880 Mio. DM die Kosten für den Bau der ersten beiden U-Boote.[ 17 ] Mit 220 Mio. DM beteiligte sie sich zur Hälfte an dem dritten Boot[...]Die Bundesregierung gibt den Ausfuhrwert der drei Dolphin-U-Boote mit insgesamt 1,28 Mrd. DM (0,65 Mrd. €) an, von denen der deutsche Steuerzahler mit 1,1 Mrd. DM (0,56 Mrd. €) den Löwenanteil trug."

    Das zweite Dolphin-Geschäft
    "Die zusätzliche U-Boote erhalten wie die deutschen U-Boote der Klasse 212A einen von der Außenluft unabhängigen Brennstoffzellenantrieb.[ 25 ] Dieser ist sehr attraktiv, weil er eine erhebliche Reichweitensteigerung, deutlich längere Tauchfahrten und geringere Geräuschemissionen ermöglicht[...]Damit sind sie für Einsätze in der Arabischen See, im Indischen Ozean oder im Golf signifikant besser geeignet als die älteren Dolphin-Boote. Letztere können jedoch künftig mit einem solchen Antrieb nachgerüstet werden. [..]Auch bei der Beschaffung der Boote der Dolphin-II-Klasse erwies sich die Finanzierung als größtes Hindernis. Israel konnte sie aus Eigenmitteln nicht leisten[..]Ein Jahr später war eine Lösung gefunden. Ein Drittel der Kosten, bis zu 333 Millionen Euro, sollten aus dem Einzelplan 60 des deutschen Finanzministeriums gezahlt werden. Für ein weiteres Drittel kaufte die Bundesrepublik Militärgüter, Waren und Dienstleistungen in Israel ein [ 26 ], damit Israel Devisen bekam, mit denen es diesen Teil der Kosten tragen kann. Das letzte Drittel zahlt Israel selbst[..]In den Haushaltentwurf für 2012 stellte die Bundesregierung insgesamt 135 Millionen Euro für „Verteidigungssysteme für Israel“ ein, aus denen das neue U-Boot angezahlt [...]Deutschland wird also erneut etwa ein Drittel der Kosten übernehmen"


    85% Rabatt bei den ersten 3
    66% Rabatt bei den naechsten Zwei
    mind.33% Rabatt beim 6ten.
    Ggrosszuegig, oder vielleicht doch fast geschenkt?
    Dazu als Zahlung 'Militaerische Ausruestung' akzeptiert und importiert.
    Hoert sich nach nem gutem Geschaeft an!


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