picture alliance / YPS collectionDeutsche U-Boote sind weltweit begehrt, wie der Waffenexport nach Israel belegt. Bei der Kundschaft sind Regierung und Rüstungsgiganten nicht wählerisch: Seit Jahren verhandelt Deutschland auch mit Pakistan - einem Land, das Israel nicht anerkennt. Es wäre ein hochbrisanter Deal.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...836804,00.html
Das ist doch das typische Milchmädchenargument "wenn ich s nicht tu, tut es eine anderer - und verdient sich dumm und dämlich". Jeder muss vor seiner Türe kehren, was sie das verstehen können. Einer muss den Anfang machen. Solche Beitrage kann man nur den Kopf schütteln. Als sogenannter "Gutmensch" muss man sich leider anfeinden lassen. Verkehrte Welt.
Ha!
Ein sehr interessanter Punkt, den Sie hier ansprechen...
- Seltene Erde im Handy
- v. FoxConn produzierte Teile für iPhones
- verdurstende Näherinnen, welche ihre Kleidung in Malaysia zusammennähen (KiK machts möglich)
Um eine lange Liste kurz zu halten:
Wo zieht man die Grenze zwischen Scheinheiligkeit und Moral?
(Israel installiert Atomsprengköpfe) hat Spiegel-Online schon 3 Artikel gemacht. Die anspruchvolleren Leser gewinnt er dadurch nicht zurück, aber wohl die anderen. Vermutlich ist jetzt jeder recht.
Egal an wen und wofür Deutschland Waffen liefert: Dass ausgerechnet Deutschland der drittgrößte Waffenexporteur der Welt sein soll, ist eine Schande für unser Land und einfach nur beschämend.
Wer sich dabei auf das Totschlag-Argument zurück zieht "was wir nicht liefern, das liefern andere" und vielleicht sogar noch Tausende von sicheren (sic!) Arbeitsplätzen in unseren Waffenschmieden ins Spiel bringt, der sollte sich vergegenwärtigen, dass wir mit unseren Waffen keine zivilen Güter exportieren sondern raffinierte, kalte Tötungs-Technologie, die Menschen (viel zu oft auch unschuldige Männer, Frauen und Kinder) umbringt, verletzt oder dauerhaft verkrüppelt.
Aber wen interessiert das? Auf den Welterfolg unserer High-Tec-Waffen "made in Germany" können wir gemeinsam richtig stolz sein. Denn er ist sehr viel verlässlicher und nachhaltiger als Erfolg im Auto- oder Maschinenexport oder im Fußball.
Wer eine Riesterrente beim "Deutschen Ring" einzahlt, dem wird versichert daß sein Geld 100% gut angelegt ist.Kein Wunder, der "Deutsche Ring" kauft und verkauft von Streubomben bis andere perversen Waffen in die gesamte Welt. Österreich steht dem in nichts nach.
Es scheint die Systeme können sich nur durch Waffenexporte und angezettelte Kriege über Wasser halten. Das ist traurig aber wahr, die USA sind natürlich Spitzenreiter mit ihren Waffenexporten nach Indien und überall dorthin wo man strategisch Fuß fassen will.
Da skandierten die Deutschen nach WK II "Nie wieder Krieg"- das ist das beschämende daran.
Versuchen Sie doch uns Länder zu benennen, die nur Landesverteidigung betreiben?
Es wird schwierig werden.
Nicht mal mehr Deutschland gehört dazu, trotz GG Vorgabe.
Die Schweiz braucht zwar einen America’s Cup aber leider keine U-Boote!
Vielleicht der Iran aber der ist wiederum ein "Schurkenstaat".
und Russland- der zweitgrößte Waffenexporteur der Welt, wertmäßig dürfte das jetzt bestellte U-Boot nur einen Bruchtteil der Gesamtsumme ausmachen. Dabei wird das U-Boot an einen sehr zuverlässigen Verbündeten des Westens geliefert und man hebt immer wieder, bei jeder Gelegenheit, die Besonderheit der Beziehungen zu diesem Land hervor.
Was soll also dieses Theater?
Warum denn das? Früher nannte man das "Gleichgewicht des Schreckens", und es soll jahrzehntelang erfolgreich einen Atomkrieg verhindert haben. Wenn Deutschland also an Israel und Pakistan gleichzeitig Atom-U-Boote verkauft, folgt es nur einer bewährten Strategie.