AFPEADS kämpft um die Fusion mit dem BAE-Konzern. Der Rüstungsgigant will der skeptischen Bundesregierung offenbar weit reichende Mitspracherechte einräumen. Der "FTD" zufolge soll Deutschland unter anderem ein Vetorecht gegen den Einsteig eines Großaktionärs erhalten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...856151,00.html
"Über das Bündnis mit den Briten könnten Bedenken der USA oder der Deutschen über einen von Frankreich dominierten Konzern zerstreut werden."
Was geht das die Amis an? Und wenn schon, dann stehen die Bedenken eines beteiligten Landes, also Deutschlands, weit über den Bedenken dritter, also den USA... immer diese Unterwürfigkeit anderen gegenüber. Widerlich.
Ausserdem sollte man dringen über einen neuen Namen nachdenken. Eine Buchstabensuppe wie EADSBAE kanns ja wohl nicht sein.
Toll ein "Super-Krupp" für Merkel und Nachfolger. Das wird die Lobbyarbeit des militärisch-industriellen Komplexes ungeahnt vereinfachen. Wos hinführen wird ist anhand den VSA klar definiert.
DE und FR haben im zivilen Teilen von EADS Mrd im Feuer stehen. Die Airbusse wurden mit bedingt rückzahlbaren Staatskredite finanziert. EADS kann auch einfach Arbeiten für Airbus nache eigenen Gusto ins Ausland abziehen. Enders hat ja auch einfach A350 Arbeitsteile, die DE zustehen nach China verlagert. Als Deutschland sich beschwert hatte, ist der einfach weggelaufen. In der Zivilen Raumfahrt stecken auch Mrd an Forschungsgelder drin.
Die Regierungen von DE und FR wollen sicher handfeste Garantien und keine leeren Worthülsen. Es ist unwahrscheinlich, dass Enders liefert, der sitzt das einfach aus, bis er den Goldenen Arschtritt bekommt. Dem geht es nur um ein schickes Büro in Londen. Die Interessen der Aktionäre und Länder ist den völlig Schnuppe.
Deutschland ist leider immer der Dumme. Hier wird der gemeinste Deal in der Geschichte der BRD eingefädelt. Herr Enders in der Funktion des Steigbügelhalters, ist nur an seinem persönlichen Vorteil bedacht. Wir sollten uns an den Zusammenschluss Höchst/Sanofi erinnern und die Alarmglocken läuten.
Wenn sie zwei Rüstungsfirmen mit staatlicher Mehrheitsbeteiligung zu einem privatisierten Großkonzern mit maximal 15% Stimmanteil je Anteilseigner fusionieren...
... hat keiner der Eigner mehr echte Kontrolle
... kommen selbst D, F und GB zusammen nicht mehr auf 50%
... brauchen sie einen Haufen Fremdkapital, das Gewinn sehen will
Ohne mich in diesem Geschäft wirklich auszukennen würde ich mal vermuten, hier geht es nicht nur um Marktanteile, sondern vor allem um das Aushebeln staatlicher Kontrollen zugunsten ungehinderten Vertriebes von Hochtechnologie und Rüstungsgütern.
...jetzt folgen Spareinlagen und die Rüstungsindustrie. Da sind die Briten scharf drauf, nachdem sie erkannt haben, das investmentbanking und Hilfe zur Kapitalflucht allein zu wenig ist zur Vollbeschäftigung und Ruhigstellung der breiten Bevölkerung. In Folge werden die Deutschen - wie bereits erlebt bei der personalpolitik beim ESM - Stück für Stück ihren Einfluss und Chefpositionen an die Briten und Franzosen verlieren, bis irgendwann das angebliche "Vetorecht" abgeschafft wird. Die Folge: endlich ungehemmter Waffenexport in die ganze Welt - völlig losgelöst von Kontrollgesetzten. SPD und Grüne werden auch diesen " Bailout´" wie alles andere auch verschlafen. Diese Politiker sind doof. Im Ausland lacht man sich schlapp über soviel Dummheit. Deutschland schafft sich ab, das nächste Kapitel.
weswegen Deutschland kein Vetorecht hat bisher, aber dafür Frankreich?!
Die meisten Deutschen wissen sicher gar nicht, dass die französische Regierung bereits ein Vetorecht bei EADS besitzt, die deutsche nicht! Daher konnte Frankreich nach und nach alle Zentren an sich ziehen. So sieht sie in Wahrheit aus, die "gleichberechtigte Zusammenarbeit" von Frankreich und Deutschland, von der die deutschen Medien und Politiker gerne schwadronieren, das ist das angebliche "europäische Erfolgsmodell".