In Berlin sorgt ein weiteres deutsches Rüstungsgeschäft für helle Aufregung. Die von Kanzlerin*Merkel*angedeuteten Hilfen für die angolanische Marine sind nach Ansicht der Opposition inakzeptabel.*Grünen-Politiker Nouripour warf ihr Gleichgültigkeit vor.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...774332,00.html
es kann aber doch niemals die Aufgabe eines Bundeskanzlers (in) sein, den Büttel für die Interesen einzlener Industrieller zu machen.
Jeder Bürger, der wegen irgend einer Dienstleistung zu einer Behörde geht, muss dafür bezahlen .
Womit wird Frau Merkel bezahlt ? Muss sie nicht auch 'Nebeneinkünfte' anmelden ?
Hat sie ihren Eid für Deutschland oder für ein paar Leute aus ihrer Clique geleistet ?
Waffen nach Angola, aus dem jährlich 100e kriegsverletzte Kinder nach Deutschland kommen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel bereist in drei Tagen drei wichtige Länder im Osten, Süden und Westen des „schwarzen“ Kontinents. Bei Ihrem Besuch in Angola jagt ein Superlativ den anderen: Da geht es um den großen Ölreichtum, die hervorragende Auftragslage, das immense Wirtschaftswachstum. Und ganz aktuell geht es zusätzlich noch um ein Rüstungsgeschäft in Milliardenhöhe. Ein verlockender Deal für die deutsche Wirtschaft und doch finden in der Diskussion über die so angestrebte Stabilisierung und Demokratisierung des Landes andere traurige Rekorde keine Erwähnung. Noch heute gibt es in Angola mehr Landminen als Menschen und die Diskrepanz zwischen ganz arm und extrem reich ist in kaum einem Land ausgeprägter als in dem Staat im Südwesten Afrikas. Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkrieges und des Rohstoffvorkommens, das einer kleinen Elite im Land großen Reichtum beschert, und über die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben lässt.
Die Notwendigkeit ein Land, das neben seinen vielen kriegsverletzten Menschen auch für Korruption und Staatswillkür bekannt ist, mit deutschen Waffen zu beliefern, scheint nach den umstrittenen Lieferungen an Saudi-Arabien nun ebenfalls in den Fokus der öffentlichen Diskussion zu rutschen. Diese Diskussion ist wichtig und richtig. Ein wichtiger Fakt, der in diese Debatte einfließen sollte, ist jedoch die Tatsache, dass der Anteil der Staatsausgaben, der in Angola auf Militärausgaben entfällt, größer ist, als der für Bildung und Gesundheit zusammen. Und so sterben in Angola, das als eine der stärksten Volkswirtschaften Afrikas gilt, täglich unzählige Menschen an den Folgen von Durchfallerkrankungen, Infekten oder Malaria. Die meisten von ihnen sind Kinder, viele der Krankheiten mit einfachen Medikamenten behandelbar. Verschleppte Infekte oder mangelhaft versorgte Unfälle entwickeln sich zu Entzündungen, im schlimmsten Falle drohen Amputationen oder aufwendige Operationen – die in Angola nicht möglich sind.
Und so holt die deutsche Kinderhilfsorganisation FRIEDENSDORF INTERNATIONAL jährlich über 100 kranke und verletzte Kinder aus diesem Land der (traurigen) Superlative zur medizinischen Behandlung in der Bundesrepublik. Ein deutscher Verein, der sich seit über zwei Jahrzehnten in Angola engagiert, und versucht die unschuldigen Opfer des Bürgerkrieges und der wirtschaftlichen Situation aufzufangen, ihnen eine zweite Chance zu geben. Eine gute Sache, doch eine noch bessere wäre es, wenn dieses Engagement gar nicht gebraucht würde, wenn man den Kindern vor Ort angemessen helfen könnte. Eigentlich gar nicht so abwegig, in einem der reichsten Länder Afrikas.
Es bleibt zu hoffen, dass bei diesem Milliardengeschäft, bei dem es für das kriegsgebeutelte Land Angola einmal mehr um gefährliche Waffen geht, die arme Zivilbevölkerung des Landes nicht vergessen wird.
Bei dem Milliardengeschäft, von der deutschen Delegation auf den Weg gebracht, sollten die involvierten Parteien ihre Position nicht vergessen, und die Handelspartner an ihre Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung erinnern. Schön wäre, wenn es bei offiziellen Besuchen und der Berichterstattung nicht nur wirtschaftliche Aspekte Erwähnung fänden, sondern ebenfalls auf die schwierige Situation der Menschen in diesem vergessenen Krisengebiet eingegangen würde und wer Ihnen vielleicht dennoch hilft.
wenn sie das nicht selbst beantworten können, wo soll man dann anfangen...
Jeder Kanzler der BRD stellt wirtschaftliche Kontakte im Ausland für seine Unternehmen her...egal welcher Partei er angehörte...schließlich lebt der Staat von den Steuereinnahmen seiner erfolgreichen Unternehmer, nicht von den dummen Meckeronkels...
Jeder Regierungschef dieser Welt ist gleichzeitig auch als Botschafter seiner eigenen Wirtschaft
Sie haben es immer noch nicht begriffen. Aber eine funktionierende Grenzsicherung und damit die Aufrechterhaltung einer gewissen Staatsmacht innerhalb der eigenen Grenzen IST eine Investition in eine friedlich Zukunft. Sonst kommt nämlich in Afrika ganz schnell ein failed state dabei heraus.Dabei wäre es an der Zeit in die friedliche Zukunft zu investieren.Ihre Wortwahl ist entlarvend.Aber dann darf man nicht vorm militärisch - industriellen Komplex einen Kotau nach dem anderen machen.
Erstens: Wo wird der Steuerzahler für irgendwas in Angola haftbar gemacht? Zweitens: Sie wissen schon, dass eine Mehrheit der deutschen Westerwelles Entscheidung NICHT mitzubomben für falsch hielt und hält.Ganz im Gegenteil man muß ihn für Kriege und Kriegsschäden mit haftbar machen und nicht den Steuerzahler, der in der Mehrzahl gegen Kriege ist.
Gegen wirtschaftliche Kontakte und Eirtschaftsdelegationen an sich ist ja auch nichts einzuwenden.
Ob aber immer der Bundeskanzler dabei sein muss, darf man schon betweifeln.
Wenn man konsequent wirtschaftliche Beziehungen stets nur in Verbindung mit höchstrangigen Politikern fordert, dann erhebt sich die Frage, warum sich Frau Merkel immer weggeduckt hat, wenn Heuschrecken aus anderen Ländern über Land und Firmen hergefallen sind.