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Rüstungsdeal in Afrika: Opposition kritisiert Merkels Angola-Geschäft

In Berlin sorgt ein weiteres deutsches Rüstungsgeschäft für helle Aufregung. Die von Kanzlerin*Merkel*angedeuteten Hilfen für die angolanische Marine sind nach Ansicht der Opposition inakzeptabel.*Grünen-Politiker Nouripour warf ihr Gleichgültigkeit vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...774332,00.html
  1. #30

    ohne Titel

    Zitat von s_o_p_h_u_s Beitrag anzeigen
    Ich frage mich, warum es dem Spiegel 40 Zeilen wert ist, die Meinung der Opposition wiederzugeben, aber nur 5 Zeilen für eine Äußerung von Frau Merkel verwendet?
    Weil es dem Spiegel beliebt, jede Chanc zu nützen, die Gewalt der 4. Macht in unserem Land auszuspielen, um diese
    Regierung zu Fall zu bringen.
    Diese Aufgabe übernimmt SPON !
  2. #31

    .............

    Zitat von Geziefer Beitrag anzeigen
    Hinter dem Angola-Deal mit Küstenpatroillenbooten steht der gescheiterte Verkauf der Hamburger Traditionswerft Blohm und Voss, die auch im Rüstungsgeschäft tätig ist, an die arabische Schiffbauholding Abu Dhabi Mar. Verkäufer ist eigentlich ThyssenKrupp, der sich von seiner Werftbeteiligung an.....
    es kann aber doch niemals die Aufgabe eines Bundeskanzlers (in) sein, den Büttel für die Interesen einzlener Industrieller zu machen.
    Jeder Bürger, der wegen irgend einer Dienstleistung zu einer Behörde geht, muss dafür bezahlen .

    Womit wird Frau Merkel bezahlt ? Muss sie nicht auch 'Nebeneinkünfte' anmelden ?
    Hat sie ihren Eid für Deutschland oder für ein paar Leute aus ihrer Clique geleistet ?
  3. #32

    4. Macht

    Zitat von turo Beitrag anzeigen
    Weil es dem Spiegel beliebt, jede Chanc zu nützen, die Gewalt der 4. Macht in unserem Land auszuspielen, um diese
    Regierung zu Fall zu bringen.
    Diese Aufgabe übernimmt SPON !
    Na Gott sei Dank, bemerken das auch Andere!
    Wie hieß es noch auf den Werbeplakaten: "Einen neuen Journalismus braucht das Land" - Stimmt!
  4. #33

    Paradox

    Waffen nach Angola, aus dem jährlich 100e kriegsverletzte Kinder nach Deutschland kommen.

    Bundeskanzlerin Angela Merkel bereist in drei Tagen drei wichtige Länder im Osten, Süden und Westen des „schwarzen“ Kontinents. Bei Ihrem Besuch in Angola jagt ein Superlativ den anderen: Da geht es um den großen Ölreichtum, die hervorragende Auftragslage, das immense Wirtschaftswachstum. Und ganz aktuell geht es zusätzlich noch um ein Rüstungsgeschäft in Milliardenhöhe. Ein verlockender Deal für die deutsche Wirtschaft und doch finden in der Diskussion über die so angestrebte Stabilisierung und Demokratisierung des Landes andere traurige Rekorde keine Erwähnung. Noch heute gibt es in Angola mehr Landminen als Menschen und die Diskrepanz zwischen ganz arm und extrem reich ist in kaum einem Land ausgeprägter als in dem Staat im Südwesten Afrikas. Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkrieges und des Rohstoffvorkommens, das einer kleinen Elite im Land großen Reichtum beschert, und über die Hälfte der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben lässt.
    Die Notwendigkeit ein Land, das neben seinen vielen kriegsverletzten Menschen auch für Korruption und Staatswillkür bekannt ist, mit deutschen Waffen zu beliefern, scheint nach den umstrittenen Lieferungen an Saudi-Arabien nun ebenfalls in den Fokus der öffentlichen Diskussion zu rutschen. Diese Diskussion ist wichtig und richtig. Ein wichtiger Fakt, der in diese Debatte einfließen sollte, ist jedoch die Tatsache, dass der Anteil der Staatsausgaben, der in Angola auf Militärausgaben entfällt, größer ist, als der für Bildung und Gesundheit zusammen. Und so sterben in Angola, das als eine der stärksten Volkswirtschaften Afrikas gilt, täglich unzählige Menschen an den Folgen von Durchfallerkrankungen, Infekten oder Malaria. Die meisten von ihnen sind Kinder, viele der Krankheiten mit einfachen Medikamenten behandelbar. Verschleppte Infekte oder mangelhaft versorgte Unfälle entwickeln sich zu Entzündungen, im schlimmsten Falle drohen Amputationen oder aufwendige Operationen – die in Angola nicht möglich sind.
    Und so holt die deutsche Kinderhilfsorganisation FRIEDENSDORF INTERNATIONAL jährlich über 100 kranke und verletzte Kinder aus diesem Land der (traurigen) Superlative zur medizinischen Behandlung in der Bundesrepublik. Ein deutscher Verein, der sich seit über zwei Jahrzehnten in Angola engagiert, und versucht die unschuldigen Opfer des Bürgerkrieges und der wirtschaftlichen Situation aufzufangen, ihnen eine zweite Chance zu geben. Eine gute Sache, doch eine noch bessere wäre es, wenn dieses Engagement gar nicht gebraucht würde, wenn man den Kindern vor Ort angemessen helfen könnte. Eigentlich gar nicht so abwegig, in einem der reichsten Länder Afrikas.
    Es bleibt zu hoffen, dass bei diesem Milliardengeschäft, bei dem es für das kriegsgebeutelte Land Angola einmal mehr um gefährliche Waffen geht, die arme Zivilbevölkerung des Landes nicht vergessen wird.
    Bei dem Milliardengeschäft, von der deutschen Delegation auf den Weg gebracht, sollten die involvierten Parteien ihre Position nicht vergessen, und die Handelspartner an ihre Verantwortung gegenüber der eigenen Bevölkerung erinnern. Schön wäre, wenn es bei offiziellen Besuchen und der Berichterstattung nicht nur wirtschaftliche Aspekte Erwähnung fänden, sondern ebenfalls auf die schwierige Situation der Menschen in diesem vergessenen Krisengebiet eingegangen würde und wer Ihnen vielleicht dennoch hilft.
  5. #34

    Titel kostet extra

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    es kann aber doch niemals die Aufgabe eines Bundeskanzlers (in) sein, den Büttel für die Interesen einzlener Industrieller zu machen.
    Noch nie was von "Wirtschaftsdelegationen" gehöhrt oder "Milliardendeals" Was sollte sie sonst noch im Ausland machen? Und wer stricht denn dann die Sozialabgaben und Gewerbesteuer ein? Dafür kann sie ruhig etwas arbeiten, oder nicht?
  6. #35

    Einverstanden.... Jasthoff

    Zitat von jasthoff Beitrag anzeigen
    kann man solche Unverschämtheiten nicht einfach mal lassen? Frau Merkel handelt im Namen der Bundesrepublik Deutschland, also auch für sie und ihr Dach über dem Kopf. Demokratie ist, wenn man Entscheidungen der Mehrheit akzeptiert. Man muss natürlich auch kritisch Diskutieren ........
    Nur, und echt, es tut mir leid, aber ich kann mir lebhaft vorstellen wie es aussehen würde wenn Renate Künast am Nasenring durchs Dorf geführt wird..... LOL......
    Und enschuldigen Sie alle mein "unsachlich sein".....
  7. #36

    Oh man...

    Zitat von lupenrein Beitrag anzeigen
    es kann aber doch niemals die Aufgabe eines Bundeskanzlers (in) sein, den Büttel für die Interesen einzlener Industrieller zu machen.
    Jeder Bürger, der wegen irgend einer Dienstleistung zu einer Behörde geht, muss dafür bezahlen .

    Womit wird Frau Merkel bezahlt ? Muss sie nicht auch 'Nebeneinkünfte' anmelden ?
    Hat sie ihren Eid für Deutschland oder für ein paar Leute aus ihrer Clique geleistet ?
    wenn sie das nicht selbst beantworten können, wo soll man dann anfangen...
    Jeder Kanzler der BRD stellt wirtschaftliche Kontakte im Ausland für seine Unternehmen her...egal welcher Partei er angehörte...schließlich lebt der Staat von den Steuereinnahmen seiner erfolgreichen Unternehmer, nicht von den dummen Meckeronkels...
  8. #37

    Kein Titel

    Zitat von derandersdenkende Beitrag anzeigen
    hätte sie alle Chancen zur Miß Rüstung gewählt zu werden. Nach Miß Wirtschaft nun auch Miß Rüstung.
    Jeder Regierungschef dieser Welt ist gleichzeitig auch als Botschafter seiner eigenen Wirtschaft
    Dabei wäre es an der Zeit in die friedliche Zukunft zu investieren.
    Sie haben es immer noch nicht begriffen. Aber eine funktionierende Grenzsicherung und damit die Aufrechterhaltung einer gewissen Staatsmacht innerhalb der eigenen Grenzen IST eine Investition in eine friedlich Zukunft. Sonst kommt nämlich in Afrika ganz schnell ein failed state dabei heraus.
    Aber dann darf man nicht vorm militärisch - industriellen Komplex einen Kotau nach dem anderen machen.
    Ihre Wortwahl ist entlarvend.
    Ganz im Gegenteil man muß ihn für Kriege und Kriegsschäden mit haftbar machen und nicht den Steuerzahler, der in der Mehrzahl gegen Kriege ist.
    Erstens: Wo wird der Steuerzahler für irgendwas in Angola haftbar gemacht? Zweitens: Sie wissen schon, dass eine Mehrheit der deutschen Westerwelles Entscheidung NICHT mitzubomben für falsch hielt und hält.
  9. #38

    ***

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In Berlin sorgt ein weiteres deutsches Rüstungsgeschäft für helle Aufregung. Die von Kanzlerin*Merkel*angedeuteten Hilfen für die angolanische Marine sind nach Ansicht der Opposition inakzeptabel.*Grünen-Politiker Nouripour warf ihr Gleichgültigkeit vor.
    Die einfallslose Opposition würde sogar bei der Lieferung von Pfaff Nähmaschinen kreischen.
    Schließlich kann man damit ja Uniformen nähen.
    ABer ein geschlossenes Votum, in Afghanistan endlich Schluss zu machen kriegen sie nicht hin.
  10. #39

    ................

    Zitat von jasthoff Beitrag anzeigen
    wenn sie das nicht selbst beantworten können, wo soll man dann anfangen...
    Jeder Kanzler der BRD stellt wirtschaftliche Kontakte im Ausland für seine Unternehmen her...egal welcher Partei er angehörte...schließlich lebt der Staat von den Steuereinnahmen seiner erfolgreichen Unternehmer, nicht von den dummen Meckeronkels...
    Gegen wirtschaftliche Kontakte und Eirtschaftsdelegationen an sich ist ja auch nichts einzuwenden.
    Ob aber immer der Bundeskanzler dabei sein muss, darf man schon betweifeln.

    Wenn man konsequent wirtschaftliche Beziehungen stets nur in Verbindung mit höchstrangigen Politikern fordert, dann erhebt sich die Frage, warum sich Frau Merkel immer weggeduckt hat, wenn Heuschrecken aus anderen Ländern über Land und Firmen hergefallen sind.








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