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Rüstungsausgaben: USA planen gewaltige Investition in Atomarsenal

Bis zu 700 Milliarden US-Dollar stecken die USA laut einer britischen Studie in den kommenden zehn Jahren in die Modernisierung ihre Atomwaffenbestände. Auch andere Nuklearmächte planen dem Papier nach enorme Investitionen in Upgrades und Instandhaltung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...795068,00.html
  1. #1

    Auf geht´s

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis zu 700 Milliarden US-Dollar stecken die USA laut einer britischen Studie in den kommenden zehn Jahren in die Modernisierung ihre Atomwaffenbestände. Auch andere Nuklearmächte planen dem Papier nach enorme Investitionen in Upgrades und Instandhaltung.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...795068,00.html
    Und wann bekommt Deutschland endlich seine eigenen A-Waffen? Diese sind doch Grundlage für eine staatliche Unabhängigkeit.
  2. #2

    Hä?

    Zitat von ariovist1966 Beitrag anzeigen
    Und wann bekommt Deutschland endlich seine eigenen A-Waffen? Diese sind doch Grundlage für eine staatliche Unabhängigkeit.
    Wo leben Sie denn? Die Atomsprengköpfe lagern seit Jahrzehnten direkt neben den deutschen Trägerraketen, nur in US-Bunkern. Im Ost-Ernstfall hätten die nur bestückt werden müssen.
  3. #3

    Wozu Atomwaffen?

    Zitat von ariovist1966 Beitrag anzeigen
    Und wann bekommt Deutschland endlich seine eigenen A-Waffen? Diese sind doch Grundlage für eine staatliche Unabhängigkeit.
    Neben den kleinen Böllern der Amerikaner die in Büchel lagern, liegt vermutlich in irgendeiner Schublade ein 'vergessener' Bauplan.
    Sämtliches notwendiges Know-How sowie Anlagen sind in DE präsent. Die eine oder andere Deutsche Firma wartet für andere Mächte deren Waffensysteme (So ein Kriegsminister wird sich sicherlich nicht scheuen im Ernstfall ein Plagiat anzufertigen bzw. anfertigen zu lassen ;-)). Die benötigten 'Grossrechner' um hinreichende Simulationen durchzuführen stehen mittlerweile bei dem einen oder anderen unter dem Schreibtisch.

    Letztlich muss man sich nur die Frage stellen, was man mit dem Plunder will: Mit einem großen MT-Knaller kann man eine Agglomeration wie London oder Paris in einem Durchgang planieren und in halb Europa für steigenden Absatz an Fensterscheiben sorgen. Aber wozu?

    Deutschland ist hinreichend klein um doppelte und dreifache Spiele zu spielen. Die beste Überlebens-Garantie ist, sich unverzichtbar zu machen. Sei es nun als Dukaten-Esel oder als Lieferant strategisch wichtiger Komponenten. Bildung ist die Waffe des 21. Jahrhunderts.

    Auch immer wieder gerne beschworene Szenarien wie USA vs. China sind witzlos:
    China könnte schon bei einem konventionellen Kriegsfall seine Investments & Industriezentren abschreiben, der Einzelhandel in den USA sähe binnen Wochen aus wie im Ostblock. - Wahrscheinliche Folge auf beiden Seiten wäre ein Volksaufstand. Klassische Folge von 'too big to fail'...
  4. #4

    Konsequent

    Der Friedensnobelpreisträger setzt konsequent seine Politik fort: Von Truppenabzug schwafeln und gleichzeitig mit Drohnen oder Killerkommandos Fakten schaffen. Von einer Atomwaffen freien Welt labern und ein gigantisches Aufrüstungsprogramm starten.
    Diesem Regime ist alles zuzutrauen.
  5. #5

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis zu 700 Milliarden US-Dollar stecken die USA laut einer britischen Studie in den kommenden zehn Jahren in die Modernisierung ihre Atomwaffenbestände. Auch andere Nuklearmächte planen dem Papier nach enorme Investitionen in Upgrades und Instandhaltung.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...795068,00.html
    Hmm. Geld scheint also da zu sein.
  6. #6

    Seher beeindruckend …

    … und stellt nochmals ultimativ klar, das der Tod oder die Bedrohung mit dem Tod offenbar einen erheblich höheren Stellenwert hat als das Leben selbst oder die Schaffung von Überlebensmöglichkeiten. Ich bin schwer beeindruckt von dem Volumen allein nur für eine Waffengattung. Mein Gott, bei so viel Investition muss doch irgendwann auch das Feuerwerk mal zu sehen sein, sonst könnte sich am Ende der Steuerzahler noch betrogen fühlen.

    Wie beruhigend das die „Moderne Kriegsführung“ … Link (nicht weniger zynisch) in den konventionellen Bereichen dafür jetzt humaner werden soll. Zurück zur händischen Schädelspalterei, weg vom automatisierten Töten, zurück zu den handwerklichen Wurzeln. Das verträgt sich nun natürlich gar nicht mit der im Artikel aufgezeigten vollautomatisierten Variante der Massenvernichtung. Ok, ein Begriff mag schon im Vorfeld passen … „Trauerspiel“.
  7. #7

    In DER Situation...

    in der sich seit Jahren gerade die US-Wirtschaft und die ganze Gesellschaft befinden... nun 700Milliarden allein für neue A-Waffen auszugeben, belegt zwei Thesen:
    - der Anteil des US-amerikanischen militärisch-industriellen Komplex´ an der volkswirtschaftlichen Leistung, und folgerichtig sein Einfluss auf Washington ist gewaltig,
    - eine Gesellschaft, die sich dem militärischen Aktionismus verschrieben hat (was mit der vorherigen Feststellung sehr viel zu tun hat), hat keine Chance, aus der Spirale heraus zu gehen, und sie verdammt sich selbst dazu, weltweit immer mehr und häufiger auch militärisch einzugreifen,
    - die zwei erwähnten Tendenzen drehen sich in einer Spirale weiter,
    - die inneren Probleme werden vbernachlässigt, und einer Diktatur gleich die äußere Bedrohung stets weiter aufgeblasen, um die künftigen Investitionen dieser Art zu rechtfertigen, das Geld fehlt der eigenen Gesellschaft und ihrer Entwicklung, das alles bis die ganze Blase platzt.

    Dass ausgerechnet (sic!) unter einem Obama so eine peinliche Entscheidung fällt, lässt nichts gutes erahnen, die existenzielle Verbindung der US-amerikanischen Wirtschaft mit dem KRIEG weltweit wird dadurch offensichtlich. Das Nobelpreis-Kommitee hat nun jeden Grund, seine Entscheidung vielleucht zum ersten Male in aller Öffentlichkeit zu überdenken und gar zurück zu ziehen.
  8. #8

    Wo kommt nur das viele Geld her?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bis zu 700 Milliarden US-Dollar stecken die USA laut einer britischen Studie in den kommenden zehn Jahren in die Modernisierung ihre Atomwaffenbestände. Auch andere Nuklearmächte planen dem Papier nach enorme Investitionen in Upgrades und Instandhaltung.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...795068,00.html
    Haben wir denn nicht zur Zeit wieder einm,al eine große Finanzkrise, aber wenn man diesen Artikel sich durchliest, dann scheinen einige im siebten Himmel zu leben, na ja für die Rüstung ist uns nichts zu schade.
    Es wäre ja auch schlimm, wenn die Großen mit ihrer Bedrohungsmanier nicht mehr nachkommen könnten.
    HR
  9. #9

    Aufruestung?

    Was hier generell als Aufruestung bejammert wird, scheint mir doch in grossen Teilen aus Investitionen in neue Traegersysteme fuer existierende Waffen zu bestehen. Es kann durchaus in unserem Interesse sein, dass all diese daemlichen Sprengkoepfe in nagelneuen stabilen glaenzenden U-Booten herumtransportiert werden anstelle von in alten Rostlauben mit Kurzschlussgefahr. Mal vereinfacht gesagt.


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