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Rücktritt von Parteichefin Lötzsch: Bahn frei für Wagenknecht und Bartsch

dapdDer Rücktritt von Linke-Chefin Lötzsch hat selbst Parteifreunde überrascht, dennoch kommt der Schritt manchen Genossen gelegen: Der Streit über die künftige Führung könnte sich so von selbst lösen. Vieles spricht jetzt für das Duo Wagenknecht und Bartsch, mit Oskar Lafontaine als Spitzenkandidat.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826794,00.html
  1. #30

    Zitat von gurrke Beitrag anzeigen
    Klare Kante geht also vor Inhalt?

    Die Linke sind Spinner
    (...)
    Forderung nach 15€ Mindestlohn,
    2500€ Hartz 4
    Steuersätze jenseits der 50% für Normalverdiener
    Sehr schön, dass Sie die Beschäftigung mit Inhalten anmahnen. Und mit Ihrer kenntnissreichen Auflistung linker Inhalte auch gleich den Beweis antreten, dass Sie sich intensiv damit auseinandergesetzt haben. Sehr lehrreicher Beitrag. ;-)
  2. #31

    Titel

    Zitat von gurrke Beitrag anzeigen
    Klare Kante geht also vor Inhalt?

    Die Linke sind Spinner und es ist peinlich das so eine Partei, die nicht klatscht als Gauck die Unterdrückung in der DDR anspricht, im Bundestag sitzt.
    Aber klar, mit der Forderung nach 15€ Mindestlohn, 2500€ Hartz 4 und Steuersätze jenseits der 50% für Normalverdiener findet man immer ein paar verrückte die ihre Stimme dafür geben.
    ... Ihre deutliche Aussprache gefällt mir, sehr treffend.

    Es ist schon mehr als peinlich dass sich eine solche Partei in unserem Land halten kann. In den neuen Bundesländern wundert mich das nicht, dort trauert ja ein nicht geringer Teil deren Wähler den SED Zeiten noch nach.
  3. #32

    Ich freue mich ja so auf dieses goldene Zeitalter

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Ein Duo Wagenknecht und Batsch wäre die Idealbesetzung an der Parteispitze, keine Frage: Beide sehr kompetent, gute Redner und Verfechter eines demokratischen Sozialismus mit wichtigen marktwirtschaftlichen Elementen. Verstaatlichung von Schlüsselindustrien wie Banken und grossen Energieunternehmen im Interesse des Gemeinwohls, Beibehaltung der der Eigenständigkeit und unternehmerischen Initiative
    bei anderen Unternehmen. Das ist übrigens auch Wagenknechts Position.

    Grundlegende Änderung der unsäglichen Agenda 2010 im Interesse unserer Arbeitnehmer und Arbeitslosen. Wesentlich höhere Besteuerung von reichen Kapitaleignern, die seit Schröder wie im Schlaraffenland leben - auf Kosten der Gesamtbevölkerung. Verbesserte Chancengleichheit im Bildungs- und Arbeitsbereich usw.

    Anliegen und Programm der Linken sind absolut mehrheitsfähig, allerdings müssen bestimmte Altlasten endgültig überwunden werden, was aber mit den Spitzenleuten Bartsch, Wagenknecht und Lafontaine kein Problem ist.

    Wünschen wir der einzigen Partei, die tatsächlich Gerechtigkeit in unserem Land anstrebt, viel Erfolg!
    ich kann es kaum erwarten ...

    Nur, ach, ich fürchte, wieder einmal: Ausser Spesen nix gewesen ;-)
  4. #33

    Oje

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    ...
    Wünschen wir der einzigen Partei, die tatsächlich Gerechtigkeit in unserem Land anstrebt, viel Erfolg!
    Gerecht ist, wenn die Starken jene unterstützen, die aufgrund von Krankheit, Siechtum etc. nicht in der Lage sind, für sich oder ihre Familie zu sorgen.

    Es ist aber ungerecht, wenn Leistungsfähige aus Faulheit und falschem Anspruchsdenken es sich in der sozialen Hängematte bequem machen.

    Linke sind nur daran interessiert, ein Herr von Kostgängern zu produzieren, weil sie dort ihre meisten Wähler rekrutieren. IMHO
  5. #34

    wäre toll

    Zitat von hirn_einschalten Beitrag anzeigen
    Eine demokratieverachtende Sozialistin geht. Rückt jetzt die demokratieverachtende Stalinistin an ihre Stelle?
    hoffentlich. Dann wähle ich die Linke.
  6. #35

    Doppelte Standards

    Diese Frau hat keine politische Entscheidung getroffen, sondern eine menschliche. Bei Franz Müntefering gibt es von allen Seiten Beifall. Wie siehts aus? Bei einer Frau wird einfach erwartet, dass sie sich um ihren kranken Ehemann kümmert?

    Nichtmal der Deutschlandfunk schafft eine würdevolle Berichterstattung. Vom Spiegel erwartet man das ja gar nicht mehr, vor allem nicht von dieser Internetvariante.

    Diese Nachricht ist nur einen Tag alt. Es wird mehr als genug Raum für politische Diskussionen geben. Unglücklicherweise kann es sich kein Politiker in Mikrofonnähe, nichtmal für einen Tag, verkneifen den Rücktritt als ein Beweis der Schwäche der Linken.

    Kein Wunder, dass so viele BürgerInnen keine Lust mehr auf diese hässliche Version des Pluralismus haben.
  7. #36

    Dynamische Sichtweise.

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Egal, diese Partei ist im Bund weder regierungsfähig noch regierungswillig. Darin gleicht sie den Piraten.
    Auch das sollten Sie etwas dynamischer sehen:

    Die Piraten steigen auf, Linken ab.
    Es ist so als ob sich 2 Seilbahnkabinen auf halber Distanz zwischen den beiden Bahnstationen begegnen würden.
    Niemand weiß jedoch, ob das Zugseil nicht reißt und beide Kabinen dann irgendwo im Nirgendwo stecken bleiben.
  8. #37

    sehr wohlwollend formuliert

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Ein Duo Wagenknecht und Batsch wäre die Idealbesetzung an der Parteispitze, keine Frage: Beide sehr kompetent, gute Redner und Verfechter eines demokratischen Sozialismus mit wichtigen marktwirtschaftlichen Elementen. Verstaatlichung von Schlüsselindustrien wie Banken und grossen Energieunternehmen im Interesse des Gemeinwohls, Beibehaltung der der Eigenständigkeit und unternehmerischen Initiative
    bei anderen Unternehmen. Das ist übrigens auch Wagenknechts Position.
    bei Frau Wagenknecht haben Demokratie und Marktwirtschaft eine etwas andere Bedeutung als die landläufige Meinung.

    Sie bekennt sich zwar weitläufig zu beiden, meint damit aber etwas ganz andereres wenn es um eine konkrete Sache geht.
  9. #38

    Ganz sicher nicht

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    … Wagenknecht und Ba(r)tsch … Verfechter eines demokratischen Sozialismus mit wichtigen marktwirtschaftlichen Elementen
    Sie sprechen also von Planwirtschaft? Das hat ja schon einmal hervorragend funktioniert.

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Verstaatlichung von Schlüsselindustrien wie Banken …
    Das ist Unsinn. Was glauben Sie, wohin das Kapital wandert, wenn Sie Banken verstaatlichen?

    Zitat von Spiegelkritikus Beitrag anzeigen
    Wünschen wir der einzigen Partei, die tatsächlich Gerechtigkeit in unserem Land anstrebt, viel Erfolg!
    Ganz sicher nicht!
  10. #39

    1²³

    Zitat von hirn_einschalten Beitrag anzeigen
    Eine demokratieverachtende Sozialistin geht. Rückt jetzt die demokratieverachtende Stalinistin an ihre Stelle?
    Wieso - Merkel ist doch schon Bundesvorsitzende der CDU.


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