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Rücktritt von Parteichefin Lötzsch: Bahn frei für Wagenknecht und Bartsch
dapdDer Rücktritt von Linke-Chefin Lötzsch hat selbst Parteifreunde überrascht, dennoch kommt der Schritt manchen Genossen gelegen: Der Streit über die künftige Führung könnte sich so von selbst lösen. Vieles spricht jetzt für das Duo Wagenknecht und Bartsch, mit Oskar Lafontaine als Spitzenkandidat.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826794,00.html
- #110 11.04.2012 19:18 von
- #111 11.04.2012 19:30 von
- #112 11.04.2012 19:45 von
- #113 11.04.2012 19:51 von
Bildung sollte Zwang sein
Hätten Sie eine Ahnung - z.B. durch (Selbst-)Lesen eines ihrer Bücher - wüßten Sie, daß S.W. längst nicht mehr das ist, was Sie hier noch immer lauthals herumposaunen. Im Gegensatz zu Ihrer ignoranten Schwarz/Weiß-Denke ist die ihre hochintelligent, flexibel und nachvollziehbar.
Übrigens, das sagt Ihnen ein "Opfer des Stalinismus". Und ich bin von ihr überhaupt nicht beleidigt, sondern begeistert. Und das nicht nur optisch. - #114 11.04.2012 22:38 von
Linke
Die LINKE wurde verurteilt, insbesondere Gesine Lötsch, weil sie Fidel Castro einen Glückwunsch zum Geburtstag geschickt hat. Kommentar der so "unabhängigen" Presse - Finger weg von den Linken.
Der Papst gab Fidel Castro die Hand. Oje - Finger weg von der Kirche. Journalisten seid mal wieder objektiv und nicht systempolitisch und parteipolitisch gesteuert. - #115 11.04.2012 23:14 von
Keinen blassen Schimmer
Ist das wirklich die Frage? Aus Ihnen spricht mangelnde Lebenserfahrung, gepaart mit Fantasielosigkeit und Arroganz. Gründe für eine derart prekäre Lage kann es nämlich viele geben, zum Beispiel:
- Alleinerziehender Elternteil
- Finanzierung der Ausbildung für die Kinder
- Krankheit und damit verbundene Pflegekosten
- Unterhaltszahlungen nach einer Scheidung
- Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger
- Ein Verdienst am unteren Level der Lohnskala, der keine Rücklagen zulässt; ja, auch das soll es geben.
Denken Sie doch mal nach, bevor Sie hier den Stab über andere brechen, von deren Lebensumständen Sie keinen blassen Schimmer haben. - #116 12.04.2012 09:51 von
Wieder typisch linke Lügenmärchen.
Die Explosion der Verschuldung (mal anschauen was Diepgen in den Jahren vor der Wende leistete) in Berlin begann als man die linken Ostberliner Hinterlassenschaften beseitigen musste.
Zum Beispiel Immobilien die so runter gewirtschaftet waren dass sie selbst nach DDR-Recht eigentlich nicht mehr hätten bewohnt werden dürfen und die vom Rechtsnachfolger Berlin saniert werden mussten.
Und in den 10 Jahren rot-roter Regierung (2001-2011) hat man den Schuldenstand noch einmal kräftig von 38 auf 62 Milliarden aufgestockt. Obwohl immer weniger Notstandssanierungen notwendig waren und de facto alle Kreditzinsen bis heute allein über den Länderfinanzausgleich getilgt werden.
Übrigens stellte die SPD in den letzten 22 Jahren Berlin in 16 Jahren den Finanzsenator.
Und dieser gibt bereits heute offen zu dass Berlin auf dem Weg in die Insolvenz ist. Ein ausgeglichene Haushalt ist aus Sicht dieses SPD-Mannes aus eigener Kraft nicht mehr erreichbar.
Bayern soll neben den 3,5 Milliarden die jährlich in den Länderfinanzausgleich eingezahlt werden auch noch ein großes Paket der angehäuften Schulden abnehmen.
Da Berlin weit davon weg ist selbst bei kompletter Entschuldung ausgeglichene Haushalte hinzukriegen dürfte das wohl "Game over Berlin!" bedeuten.
Ich kann mir nicht vorstellen dass Bayern die bis 2019 mindestens auf 80-90 Milliarden angewachsenen Schulden unseres Schulden-Königs übernehmen wird. - #117 12.04.2012 10:25 von
[QUOTE=Zbig;10000247] "Wenn ich immer mehr Geld für Dividenden oder Aktienrückkäufe rauswerfe, fehlt dieses Geld für Investitionen."
Die Sie leider hinten und vorne nicht versteht.
Wer das Auszahlen von Unternehmensgewinn als die Eigentümer als "rauswerfen2 bezeichnet sollte konsequent sein und diese Einstellung auch noch auf die Gehälter der Angestellten ausdehnen.
Dann haben die Firmen noch mehr Geld zum Investieren.
Wagenknecht sollte bei Rhetorik und Philosophie bleiben aber besser keine wirtschaftlichen Aussagen treffen.
"Und es gibt Bereiche, in denen Märkte nicht funktionieren: etwa bei der Versorgung mit Wasser und Energie."
Vermutlich hat man ihr nicht von den Stromsperren die in der DDR in den 50ern existierten erzählt. Den Benzin-Literpreis von 1,50 Ostmark 1990 bei damals um die 1000 Ostmark Durchschnittsgehalt scheint auch schon nicht mehr präsent zu sein.
Lafontaine hat ihr anscheinend auch nicht erzählt dass man in Kuba noch 2000 den Verkauf von bestimmten elektrisch betriebenen Geräten verbot weil man anders die Stromengpässen beim staatlichen Versorger nicht vermeiden konnte.
Es ist ein Witz in D 2011 zu behaupten dass die Privatwirtschaft die Versorgung mit Wasser und Energie nicht funktionierend gewährleisten könnte.
Es waren massive staatliche Vorgaben die Teile des Stromnetzes allein in den letzten 4 Monaten 3x an den Rand des Netzausfalls brachten. - #118 12.04.2012 10:38 von
Vielleicht einfach mal lesen was Lötzsch tatsächlich geschrieben hat?
Embassy of Cuba in Germany - Comandante de la Revolución Compañero Fidel Castro Ruz
Der Begriff Boat People steht in der Karibik übrigens für kubanische Flüchtlinge die aus diesem kommunistischen Paradies unter Lebensgefahr in die kapitalistische Hölle USA fliehen. - #119 12.04.2012 11:11 von
Tatsächlich ist lediglich Krankheit und Pflege ein nicht völlig selbst verschuldeter Umstand.
- Warum sollte ich mich anstelle des Erzeugers an der Finanzierung Alleinerziehender und ihrer Kinder beteiligen?
Wieso darf eine Mutter den Namen des Erzeugers verschweigen und bekommt dennoch volle Unterstützung?
- Die Finanzierung der Ausbildung für Kinder ist bei den meisten Schuldenberatungsgesprächen überhaupt kein Thema und eher Ihr Hirngespinst. Bei berechtigten Anliegen gibt es zudem Beihilfen. Nur wenn man die zweiwöchige Klassenfahrt nach Paris unter "Ausbildungsfinanzierung" laufen läßt fallen überhaupt signifikante Kosten an. Zwingt man Kinder und Eltern mit Kauf- und Verbrauchsbelegen die Kosten darzulegen löst sich dieses Argument meistens in Rauch auf.
- Auch Unterhaltszahlungen sind ein selbstverschuldetes Dilemma. Beide Parteien wissen dass der Lebensstandard durch doppelte Haushaltsführung sinken wird. In Kuba bekommt der geschiedene Ehemann einfach keine neue Wohnung zugewiesen. Da heisst es dann man solle die Betten auseinander rücken und sich höflich mit dem neuen Lebensgefährten der Ex-Frau arrangieren der zukünftig öfter mal über Nacht bleiben wird.
Nur in D meinen Geschiedene ihre Mitmenschen müssten für ihre fehlgeschlagene Lebensplanung aufkommen. Dem ist aber nicht so.
Und ja der Verdienst...
100.000 menschen in D verdienen mit ihrem Vollzeitjob so wenig dass sie trotzdem über Hartz4 aufstocken müssen.
Das ist ungefähr jeder 350. in D Vollzeit arbeitende Erwachsene.
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