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Rücktritt von Parteichefin Lötzsch: Bahn frei für Wagenknecht und Bartsch
dapdDer Rücktritt von Linke-Chefin Lötzsch hat selbst Parteifreunde überrascht, dennoch kommt der Schritt manchen Genossen gelegen: Der Streit über die künftige Führung könnte sich so von selbst lösen. Vieles spricht jetzt für das Duo Wagenknecht und Bartsch, mit Oskar Lafontaine als Spitzenkandidat.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...826794,00.html
- #90 11.04.2012 14:05 von
und wieder die selbe ewig gleiche leier...
.... rechte schreien: "mauerfidelsozialismus!!"
linke schreien: "das war gar kein sozialismus!"
wieso muss diese grundsätzliche debatte bei jedem artikel auf SPON bzgl. der linkspartei wieder hochgekocht und dann auch noch so dämlich klischeehaft geführt werden??
diejenigen die ein problem mit der linkspartei haben können doch einfach entweder woanders ihre hohlen sprüche klopfen, oder auch mal versuchen sachlich zu argumentieren. da zweiteres die vom hass auf die bösen "gleichmacher" übermäßig erregten gemüter aber offensichtlich nicht zulassen, wäre ersteres die realitischere alternative.
und jetzt nochmal zum artikel:
lötzsch und ernst mit ihrer teilweise dümmlichen möchtegern-arbeitskampf-rhetorik hält kein mensch mehr aus. von daher ist es gut das (hoffentlich) beide bald weg sind.
sahra wagenknecht ist eine der wenigen jungen hochintelligenten persönlichkeiten in der deutschen politik. (zu vergleichen am ehesten mit christian lindner auf der rechten seite des politischen spektrums.)
es wird höchste zeit, dass sie verantwortung in der linkspartei übernimmt und die linke weg vom altbackenen ex-sed, west-dkp und frustriertem wasg gedöns hinzu einer avantgardistischen, intellektuell-anspruchsvollen progressiven alternative zum neoliberalten enheitsbrei entwickelt.
sie und dietmar bartsch an ihrer seite sind dazu in der lage. es darf wieder gehofft werden. - #91 11.04.2012 14:07 von
Du könntest richtig liegen...
Allerdings sind entsprechende Änderungen immer nur dann wirklich möglich, wenn die Opposition ganz plötzlich auch dafür ist. Deshalb ist ja auch die CDU die Partei, welche Atomkraftwerke stilllegt. Gefordert haben es immer nur andere. Die Angst vom Hochwasser wieder aus den Sessel gespült zu werden hat die totale Kehrtwende erst ermöglicht. Dem Machterhalt wurden die erklärten Überzeugungen geopfert, so dass wir sehen können, was jenen tatsächlich Politikern wichtiger ist. Wir dürfen uns also fragen wozu dient dann der Machterhalt?
- #92 11.04.2012 15:46 von
Im Gegensatz zu unserer Kanzlerin und unserem BuPrä, durfte Sahra Wagenknecht in der DDR NICHT studieren.
- #93 11.04.2012 16:20 von
Was sollen die Linken schlechter machen..
Einfach mal das Programm der Linken lesen. Da steht eher was von der Verstaatlichung der Großbanken, der Energiewirtschaft usw.
Die Großbanken werden eh vom Staat subventioniert, die Energiiewirtschaft
auch warum sollte der Staat als Anteilseigner nicht mitverdienen statt
nur zu zahlen.
Die Windräder erzeugen für 5 Milliarden Strom werden aber mit 18 Milliarden subventioniert. Wo bleibt das ganze Geld?
Die Betreiber der Windräder bekommt es sicher nicht.
Bei den Atomkraftwerken gab es das gleiche Problem.
Die ganzen Rücklagen für den Abbau der Atomkraftwerke verschwunden.
Es wird natürlich wieder der Staat bzw. wir alle zahlen.
An den Erträgen der Atomkraftwerke war ich leider nicht beteiligt.
Was soll denn noch schlimmer werden mit den Linken oder sogar mit den Piraten.
Warum die CDU weniger bestraft wird als der Rest der bürgerlichen Parteien ist mir als ehemaliger CDU Wähler ein Rätsel.
Bitte nicht wieder mit dem alten Käse aus Berlin kommen wo SPD und Linke
die Schulden der CDU abarbeiten dürfen. - #94 11.04.2012 16:26 von
- #95 11.04.2012 16:28 von
- #96 11.04.2012 16:30 von
- #97 11.04.2012 16:46 von
Ich versteh die Diskussion um die Linke
überhaupt nicht mehr, weil die Linke wird eh verschwinden und die Medien brauchten dafür definitiv länger als bei Wulff.
Nur dafür gibt es nun die Piratenpartei, weil anscheinend die Medien nicht merken können, dass der Mensch eine WAHLFREIHEIT nur dann fühlt, wenn er auch eine OPPOSITION hat.
Das ist doch ganz logisch. Solange also die Menschen die da eigentlich noch was anderes wollten als einen alternativlosen Neoliberalismus in Parteien sich in linken Parteien (dazu zählt ja die Piratenpartei auch (weil es ja links ist wenn Bürger sich nicht als ne Ameise im System nur sehen, sondern auch als Individuum, also kein homo oekonomicus) als in rechten Parteien, wie das ja schlimmerweise vor 80 Jahren passierte.
MFG - #98 11.04.2012 16:52 von
Sie selbst verzerren Sachverhalte auch nicht gerade unerheblich.
In den ersten Nachkriegsjahren der jungen Bundesrepublik galten die extrem hohen Steuersätze der Siegermächte.
Da auch die erste Bundesregierung nicht gegen den Willen der Siegermächte Steuern senken konnte blieb nur die Bemessungsgrundlage als Änderungsgröße. Allerdings arbeitete Adenauer seit 1949 an einer großen Steuerreform die dann 1955 in Kraft trat. Danach zahlte man für 100.000 DM was einem vielfachen Durchschnittsjahreslohn entsprach noch 52% Einkommenssteuer.
Heute will rot-grün einen Einkommensteuersatz von 52% ab einem Einkommen von 60.000-100.000 €. Also durchaus schon für normale Akademikergehälter bzw. die Einkünfte die diese Gehaltsgruppe zusätzlich zum Arbeitseinkommen bezieht.
Die Linken phantasieren dagegen von 75% für Millionäre. - #99 11.04.2012 16:57 von
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