Ein Stadtrat der rechtspopulistischen Schweizer SVP hat mit einer Reihe islamfeindlicher Tweets einen Eklat ausgelöst. Darin regte er einen Angriff auf Moscheen an, analog zur "Kristallnacht". Der 37-Jährige löschte und leugnete die heiklen Botschaften, wurde aber überführt - und ist nun zurückgetreten.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...841222,00.html
20 Minuten Online gab keinen Wiederherstellungsauftrag - die Tweets von Müller waren im sysomos-monitoringstool automatisch gespeichert. Entdeckt hat sie ein von 20 Minuten unabhängiger Social Media-Experte.
Wieso hat er nicht einfach behauptet, beim Abschicken der Sprüche massiv unter Alkohol oder Drogen gestanden zu haben? Das wäre doch noch die glaubhafteste Ausrede gewesen. Aber "nicht selbst verfasst" ... wie peinlich.
Im Stadtrat sass der Herr übrigens auch nicht. Er war nur Mitglied der Kreisschulpflege.
Lesen Sie doch einfach hier im Forum, insbes. unter den Beiträgen zum Urteil des LG Köln zur Beschneidung, da müssen Sie garnicht nach Österreich schauen zum Twittern. Bei manchen hier sind solche Äußerungen sprichwörtlich nur einen Steinwurf entfernt.
Schon wieder: Kann sich SPON bitte abgewöhnen, das "rechtspopulistisch" vor die SVP zu setzen? Populistisch sind in der Schweiz bloss die linke SP, die gemäss Parteiprogramm "den Kapitalisumus überwinden" und die Schweizer Armee abschaffen möchte. Die rechtskonservative SVP hat mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus rein gar nichts am Hut, auch wenn linke Journalisten und Politiker sie gerne in die braune Ecke stellen möchten. Wäre sie dort, würden Leute wie Müller bestimmt nicht aus der Partei ausgeschlossen.