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Rückschlag bei Erreger-Suche: Ehec-Detektive müssen von vorn anfangen

Ehec ist nicht gleich Ehec: Die Erregerproben aus dem Stuhl der Patienten mit dem gefährlichen Darminfekt stimmen nicht mit dem Keimtyp auf den spanischen Gurken überein. Die Verbraucher sind verwirrt. Forscher hoffen aber,*dank eines neuen Schnelltests die wahre Quelle endlich finden zu können.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...765948,00.html
  1. #340

    Mißverstanden.

    Zitat von intenso1 Beitrag anzeigen
    Sich auf Kosten von 15 Toten lustig zumachen, zeugt nicht gerade von hoher Moral.
    Das ist jetzt ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, da es eine Antwort auf den Vorwurf war das ausländischen Behörden die Wahrheitsfindung über die Quelle der Epidemie, vertuschen würden bzw. verhindern würden. Die örtlichen Behörden sind aber nicht scheinbar nicht in der Lage auch nur ein wenig zur Wahrheitsfindung beizutragen, Da sollte durchaus pointiert dargestellt werden.

    Jeder Tote verdient den gebührenden Respekt, schließlich wird man früher oder später selbst davon betroffen sein.
  2. #341

    Mißverstanden.

    Zitat von intenso1 Beitrag anzeigen
    Sich auf Kosten von 15 Toten lustig zumachen, zeugt nicht gerade von hoher Moral.
    Das ist jetzt ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, da es eine Antwort auf den Vorwurf war das ausländischen Behörden die Wahrheitsfindung über die Quelle der Epidemie, vertuschen würden bzw. verhindern würden. Die örtlichen Behörden sind aber nicht scheinbar nicht in der Lage auch nur ein wenig zur Wahrheitsfindung beizutragen, Da sollte durchaus pointiert dargestellt werden.

    Jeder Tote verdient den gebührenden Respekt, schließlich wird man früher oder später selbst davon betroffen sein.
  3. #342

    Madame...

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Ein Auto für einen toten Vogel verantwortlich zu machen, der zufällig dort abgestürzt ist, ist halt einfach nur dämlich und nicht mit EHEC zu vergleichen. [...]
    Interessanter Gedankengang, ich erwähnte in meinem Vorposting durchaus das ich eine dämliche Kausalkette aufgebaut hab. Tut mir leid das ich das für Sie nicht ganz bis zu Ende dekliniert habe.

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Bevor Sie sich aufregen, informieren Sie sich halt wenigstens. Es wurde und wird vor Gurken, Tomaten und Salat gewarnt, egal welcher Nationalität. Zufällig wurden spanische Gurken mit EHEC-KOntamination gefunden, was dann natürlich auch mitgeteilt wurde.
    Gute Dame, in diesem Land ist Vox Populi was in dicken Lettern in der Bildzeitung steht und da stand singemäß:
    "Spanische Killergurken". Dies ist auch durchaus aus den Worten der Hamburger Senatorin zu extrapolieren.
    Die Schlagzeile das es nicht die spanischen Gurken waren mußte man mit der Lupe suchen.

    Die Erwähnung einer Gurkennationalität war nicht nur falsch und verfrüht sondern widerspricht auch europäischen Regelungen bezüglich Lebensmittelnotständen. Und für genau diesen Fehler sollte die Werte Dame haftbar gemacht werden.

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Das Prinzip ist Ihnen etwas zu hoch, gell?
    Was meinen Sie: Ist es klüger 1000 Gurken einer Palette zu testen oder jeweils 2 Gurken aus 500 Paletten, wenn Sie nicht unbegrenzt Zeit und Laborkapazitäten zur Verfügung haben und schnell die belastete Lieferung entdecken wollen?
    Ich kann mich natürlich nicht mit Ihrem Intellekt messen und es ist in der ein wenig hoch für mich. Ich verstehe einfach nicht warum man, wenn man denkt das man die Ursache für eine Epidemie findet, nicht auf die geradezu wahnwitzig abwegige Idee kommt, noch ein paar mehr Gurken von dieser Palette zu testen nur so zum Spaß ,einfach nochmal ein bißchen Anfangsverdacht überprüfen. In meinem Alchemie Handbuch nennt man das Verifikation, aber was weiß ich schon . Vielleicht erklären Sie es mir?

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Gut, dass wenigstens Sie so schlau sind. Andere studieren dafür 5 Jahre lang und machen trotzdem noch alles falsch.
    Ich habe schon davon gelesen das der Besuch einer Universität den Menschen gegen Fehler, Fehlverhalten, und auf "auf dem Holzweg sein" immunisiert es hilft sogar gegen Hochmut. Aber ich finde bestimmt einen Prof.Dr.Dr der in der Lage ist auch jemanden wie mir, sowas zu erklären.

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Genau, Schuld sind grundsätzlich die Prüfer, die unter unzähligen potentiell gefährlichen Lieferungen täglich nicht immer jedes einzelne Teil auf jede erdenkliche Belastung testen können, und selbstverständlich nicht die armen Produzenten, Lieferanten etc. die die Kontamination verursacht haben.
    Na ja ich dachte das wir die Prüfer dafür haben den Schmuh der Produzenten aufzudecken. Man könnte sosnt auf die Idee kommen das Sie anderenfalls überflüssig wären, oder? Ich denke das man erwarten kann das diese Menschen Ihren Job machen und wenn es berechtigte Gründe gibt mit einer Lupe nachschauen. Kein Mensch ist, bis auf Akademiker(s.o.), unfehlbar aber es scheint doch eine gewisse Proffessionalität bei den Beteiligten Behörden zu fehlen.
  4. #343

    Wenn man denn so sicher ist,

    Zitat von frau trallala Beitrag anzeigen
    Glauben Sie, dass außer Ihnen bisher niemand auf die Idee gekommen ist, durch genaue Befragungen die Quelle zu einzugrenzen?

    Es geht hier um einen Zeitraum von ungefähr [/b]10 Tagen[b], meinen Sie ernsthaft, dass Sie das noch lückenlos hinkriegen würden und sich an jedes Salatblatt auf dem Brötchen und jede einzelne Zutat jeder Mahlzeit im fraglichen Zeitraum erinnern könnten?
    Denken Sie Erbrechen, Bauchkrämpfe und blutige Durchfälle sind besonders förderlich für die Konzentration?

    Außerdem, welche "immer neuen Theorien" meinen Sie denn?
    Seit die Ursache überhaupt näher eingegrenzt werden kann, wurde immer nur vor Salat, Gurken und Tomaten gewarnt. Also wo sind die vielen anderen Theorien von denen Sie sprechen?



    Wie auf der RKI-Seite nachzulesen ist: Man ist sich sogar ziemlich sicher, dass zumindest für die neueren Infektionen Tomaten, Salat und/oder Gurken verantwortlich sein müssen. Woher weiß man das? Richtig, durch genaue Befragungen.
    Aber gut, dass Sie mal gemeckert haben...
    das es Gurken, Tomaten oder Salat war, dann ist es doch ein leichtes sämtliche Lieferungen in dem betreffenden Zeitraum zu überprüfen und mit den anderen Kantinen abzugleichen. Dies hat aber offenbar nichts gebracht, wahrscheinlich weil alle Lieferungen zwischenzeitlich verzehrt waren und man nach Kontaminierten suchte. Aber hat man genau die Lieferwege bis zum Hersteller rekonstruiert, die Orte und Aufenthaltsdauer an Zwischenstationen, die beteiligten Transporteure usw. um ein vollständiges Muster der Lieferungen zu erlangen. Es muss dann doch eine gemeinsame Schnittstelle geben. Sie werden wieder sagen natürlich, ich häts aber gerne mal vom RKI gehört, wann sie was festgestellt haben.
    Natürlich hat man auch alle gesunden Kantinenbenutzer gefragt, das gesamte Personal, man hat in dem Kantinen nicht nur Proben genommen, sondern in allen Kantinen jeden Zentimeter ausgegewischt. Natürlich , hat man, weil man ja das alles selber weiß, ich häts nur gerne mal gehört.

    Die Theorien schießen allgemein ins Kraut, ich meinte nicht das RKI, von dem man nun schon länger sehr wenig konkretes hört. Was weiß denn das RKI überhaupt zur Frage des Ursprunges nach 4 Wochen?

    Wenn die Inkubationszeit plus/minus 3 Tage beträgt, dann haben die meisten sich schon frühzeitig Gedanken gemacht, was sie "falsches" und was sie überhaupt gegessen haben und werden sich z.T. noch erinnern. Die Essgewohnheiten dürften auch erinnerlich bekannt sein. Wann wurden denn die Skndinavier befragt?
  5. #344

    Bitte mal nachrechnen!

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    Wenn die Inkubationszeit plus/minus 3 Tage beträgt, dann haben die meisten sich schon frühzeitig Gedanken gemacht, was sie "falsches" und was sie überhaupt gegessen haben und werden sich z.T. noch erinnern. Die Essgewohnheiten dürften auch erinnerlich bekannt sein. Wann wurden denn die Skndinavier befragt?
    Inkubationszeit: Bis zu 10 Tage!
    (Bis zu den ersten Beschwerden!)

    Von den ersten Beschwerden bis zu den schweren: Bis zu 12 Tage!
    Zusammen bis zu über drei Wochen!

    Viele gehen selbst heute erst nach dem Auftreten der wirklich schweren Beschwerden zum Arzt!

    Die müssten sich dann bis über drei Wochen zurückerinnern, was sie wann gegessen und gekauft oder konsumiert haben!

    Zitat von Infoblatt
    Inkubationszeit
    Die Inkubationszeit ist die Zeit von der Infektion bis zum Auftreten erster Symptome. Bei EHEC beträgt diese Zeit 2-10 (durchschnittlich 3-4) Tage. Das EHEC-assoziierte HUS tritt ca. 7 Tage (5 bis 12) nach Beginn des Durchfalls auf.

    http://www.uni-greifswald.de/informi...latt-ehec.html
  6. #345

    In Frankfurt

    Zitat von Flari Beitrag anzeigen
    Inkubationszeit: Bis zu 10 Tage!
    (Bis zu den ersten Beschwerden!)

    Von den ersten Beschwerden bis zu den schweren: Bis zu 12 Tage!
    Zusammen bis zu über drei Wochen!

    Viele gehen selbst heute erst nach dem Auftreten der wirklich schweren Beschwerden zum Arzt!

    Die müssten sich dann bis über drei Wochen zurückerinnern, was sie wann gegessen und gekauft oder konsumiert haben!
    waren die ersten Fälle ca 10 Tage nach Infektion offiziell bekannt. Am 15. Tag (Montag) wurde bereits die Kantine geschlossen.
    Man hätte daher sehr früh die Befragung beginnen können, da werden sich noch viele gut erinnert haben.
  7. #346

    EHEC Quelle gefunden ?!

    Ist zwar nur fun aber ich hab auf dem Sofa gelegen vor Lachen :D Schaut euch das ma an http://www.knuffn.com/2011/06/ehec-q...r-bekennt.html *lol*
  8. #347

    Fahndung

    Zitat von nesmo Beitrag anzeigen
    waren die ersten Fälle ca 10 Tage nach Infektion offiziell bekannt. Am 15. Tag (Montag) wurde bereits die Kantine geschlossen.
    Man hätte daher sehr früh die Befragung beginnen können, da werden sich noch viele gut erinnert haben.
    Bei den ersten Fällen war es sehr schwierig, wir haben Grillzeit und Eiszeit, leichtere Fälle von Durchfall häufen sich, kaum jemand dachte an eine allgemeine Erkrankung...
  9. #348

    EHEC-Erreger im Hundekot vermutet

    nach meinem wissenschaftlichen Dafürhalten und den neuesten Erkenntnissen verdichten sich die Verdachtsmomente auf Hundekot, der bei diesem Wetter prächtig zu leben anfängt. Hunde als Fleischfresser haben besonders viele Keime im Darm und Kot und bei den Bergen auf Deutschlands Straßen, besonders z.B. Berlin, beginnen mittelalterliche Zustände und eine Seuchengefahr ist nur allzu leicht die Folge. Die Institute sind bei der Verbreitung dieser Erkenntnis bislang noch vorsichtig um keine Hexenjagd anzuzetteln, aber es gibt nur zwei Lösungen: Hundesbesitzer müssen den Dreck unverzüglich räumen und steril entsorgen oder die Städte müssen die Hunde beschlagnahmen und diese unverzüglich entsorgen. Schließlich steht die Gesundheit von 82 Mio Deutschen auf dem Spiel, da kann es keine Rücksicht auf Kunde geben. Städte sind für Tiere kein natürlicher Lebensraum und die Hinterlassenschaften natürliche Brutstätte für EHEC und andere Erreger


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