dapdDie Chancen für eine vollständige Rettung der insolventen Drogeriemarktkette Schlecker sind offenbar weiter gesunken. Einem Zeitungsbericht zufolge ist die Sanierung im sogenannten Planinsolvenzverfahren nicht mehr vorgesehen. Die Gebote der Investoren sollen zudem von fragwürdiger Qualität sein.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...829586,00.html
die Phantastilliarden von den Liegenschaften im Ausland, für die der Staat ja nur mit einen Überbrückungskredit bürgen sollte, bis das Geld hier ist?
Aber wir haben ja noch unsere Sozialdemokraten aller Parteien und die Gewerkschaften. Die werden das schon richten. Bald steigen sie wieder auf, wie Phoenix aus der Asche.
Irgendwie beschleicht mich aber das Gefühl, dass wir der FDP sehr sehr dankbar sein können, die Geldbörse zugehalten zu haben.
Aber ich weiß, jetzt kommen unsere Linken aller Lager und wettern gegen die FDP, weil die ja alles schuld ist. Sie ist schuldig, weil im Unternehmen fortlaufend Fehler gemacht wurden, weil der Insolvenzabkassierer nicht genug Kohle in den Hals bekommen hat, weil die Mitarbeiter kein einziges Angebot vom Arbeitsamt bekommen haben ,usw. usw. ...
Ein Handelsunternehmen lebt auch von seinem Image. Dieses haben Gewerkschaften und Sozis, wider besseres Wissen, in den letzten Jahren beschädigt. Für mich tragen sie auch eine Teilschuld an dieser Pleite. Das sollte man nicht vergessen.
.. das war doch jedem klar, der in den letztzen Monaten einen dieser abgewrackten Läden besucht hatte. Die Eigentümer haben nichts mehr investiert. Nur der Herr Insolvenzverwalter gab - wie so oft in derartigen Fällen - den Willi Wichtig und glaubte, seriöse Investoren an der Hand zu haben und eine klassische Sanierung zu machen, die ihm anschließend das Bundesverdienstkreuz sichert. Der FTD-Bericht spricht klar aus, was Sache ist. Licht ausmachen, die paar guten 1a-Läden verscherbeln und das war es dann.
Dass hier gegen die Kündigungen überhaupt geklagt wird ist wirklich grotesk und zeigt, dass man am Kündigungsschutz mal ordentlich drehen sollte.
brauche ich nicht, oder anders ausgedrückt, und boykottiere diesen menschen- (kunden- und mitarbeiter-) verachtenden Laden schon viele Jahre. Tut mir leid um die vielen Mitarbeiterinnen, die teilweise wie Skalven gehalten werden und nur mangels anderer Alternativen dort arbeiten (müssen). Die Hauptschuldigen sind m.E. hauptsächlich in den mittleren Führungsetagen zu suchen (topgestylte und gegelte Jung-BWLer mit Geschäftswagen und iPhone).
Sind die Gewerkschaften und die Sozis für unterlassene Investitionen verantwortlich? Haben überzogene Gehälter der Angestellten die Lage herbeigeführt?
Ich glaube, Sie leben auf einem falschen Stern.
Es ist wie immer, ist das Kind in den Brunnen gefallen, dann werden Gewerkschaften und Sozialpolitiker vor den Karren gespannt, um Staatsknete zu holen. Vorher wurden diese aber immer als Teufelszeug verschrien.
Im übrigen, Schlecker hat es jahrelang versäumt, sich ein positives Image aufzubauen. Andere sind hier viel weiter, siehe dm-markt. Ob dort auch alles Gold ist was glänzt, ist mir nicht bekannt. Auf jeden Fall bringt sich der Firmengründer mit Sozialthemen immer wieder ins Gespräch.
Also, lassen Sie bitte doch die Schuldzuweisung an die Gewerkschaften und die Sozis.
Irrtum, nicht die nicht vorhandenen Jung-BWLer sondern Sie, genau Sie sind schuld an der Pleite. Denn das ganze Gelaber wegen schlechter Arbeitsbedingungen und anderen hat das Unternehmen zerstört. Vielleicht hätten die Gutmenschen und Gewerkschftsfuzis nachdenken sollen. Jetzt haben sie einen Konzern zerstört und viele Menschen in die Arbeitslosigkeit getrieben. Was ist nun besser schlechte Arbeitsbedingungen oder Arbeitslosigkeit?