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Rückrufaktion: VW beordert 300.000 Autos in die Werkstatt

Die erste*umfangreiche Rückrufaktion für Europas größten Autohersteller: VW muss insgesamt rund 300.000 Wagen in die Werkstatt beordern. Betroffen sind Baureihen wie Golf, Jetta und Passat. Grund für die Aktion sind Probleme an den Einspritzleitungen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...809425,00.html
  1. #1

    Erst jetzt?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die erste*umfangreiche Rückrufaktion für Europas größten Autohersteller: VW muss insgesamt rund 300.000 Wagen in die Werkstatt beordern. Betroffen sind Baureihen wie Golf, Jetta und Passat. Grund für die Aktion sind Probleme an den Einspritzleitungen.

    Rückrufaktion: VW und BMW*beordern 500.000 Autos in die Werkstatt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    In Kanada wurde mein Golf Variant 2.0 TDI bereits im November zum Rückruf gebeten. Und da wird nichts verstärkt... da werden einfach Gummiteile um die Einspritzleitungen gesteckt, welche als Vibrationsdämpfer dienen sollen... Wer diesen Rückfruf googlet findet in diversen Foren eine Unmenge an Informationen....
  2. #2

    Zitat von freeflyer Beitrag anzeigen
    In Kanada wurde mein Golf Variant 2.0 TDI bereits im November zum Rückruf gebeten. Und da wird nichts verstärkt... da werden einfach Gummiteile um die Einspritzleitungen gesteckt, welche als Vibrationsdämpfer dienen sollen... Wer diesen Rückfruf googlet findet in diversen Foren eine Unmenge an Informationen....
    Dann wird das wohl ein anderer Rückruf sein.
  3. #3

    Zitat von alaunemad Beitrag anzeigen
    Dann wird das wohl ein anderer Rückruf sein.
    Nein ist es nicht. Der Link im Artikel führt auf eine Site, welche bestaetigt,dass nur Vibrationsdämpfer installiert werden.


    . . . Risse in der Einspritzleitung: .Größerer Rückruf im VW-Konzern
  4. #4

    <eom/>

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die erste*umfangreiche Rückrufaktion für Europas größten Autohersteller: VW muss insgesamt rund 300.000 Wagen in die Werkstatt beordern. Betroffen sind Baureihen wie Golf, Jetta und Passat. Grund für die Aktion sind Probleme an den Einspritzleitungen.

    Rückrufaktion: VW und BMW*beordern 500.000 Autos in die Werkstatt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Zwei Dinge:
    1.) Anscheinend ist VW doch nicht so perfekt, wie es hier manche predigen.
    2.) Hier erkennt man die Nachteile eines Baukastensystems, wenn Bauteile in Bezug auf einen Rückruf betroffen sind, die in einer Vielzahl von Fahrzeugen Verwendung finden.
  5. #5

    Kein Titel

    Zitat von SmallSmurf Beitrag anzeigen
    Zwei Dinge:
    1.) Anscheinend ist VW doch nicht so perfekt, wie es hier manche predigen.
    2.) Hier erkennt man die Nachteile eines Baukastensystems, wenn Bauteile in Bezug auf einen Rückruf betroffen sind, die in einer Vielzahl von Fahrzeugen Verwendung finden.
    Zu 1.) Jeder, aber auch jeder Autohersteller hatte schon Rückrufaktionen. Wie im Artikel angesprochen, fallen sie halt bei einem Volumenhersteller größer als bei einem unbedeutenden Hersteller aus. Bei Spyker beispielsweise gestaltet sich die Anzahl der betroffenen Kunden eben etwas übersichtlicher...
    Zu 2.) Jeder Kraftfahrzeughersteller versucht durch Vereinheitlichung möglichst wenige unterschiedliche Teile zu verwenden, da dies zum einen die Logistik in der Beschaffung, der Produktion und bei der Ersatzteilversorgung vereinfacht und zum anderen durch größere Einkaufsvolumina Kostenvorteile bringt. Auch hier ist VW alles andere als ein Sonderfall. Mit der Qualität der Fahrzeuge an sich hat das zunächst wenig zu tun. Laut dem Artikel hat ein Zulieferer bei der Produktion einer Charge geschludert, das hätte also genauso gut einem Premiumhersteller wie BMW passieren können.

    Und bevor jetzt gewisse Unterstellungen kommen: ich arbeite nicht in der Automobilbranche und fahre einen Ford... ;-)
  6. #6

    Mir ist lieb,

    dass es eine Rückrufaktion gibt. Das ist doch besser als den Kunden im Ungewissen zu lassen.
    Ich habe aber noch etwas zu bemängeln:
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sollte das Problem schon aufgetreten sein, könne sich das durch Spritgeruch bemerkbar machen. Die Reparatur sei in ungefähr einer halben Stunde abgeschlossen

    Rückrufaktion: VW und BMW beordern 500.000 Autos in die Werkstatt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Auto
    Wenn es im Auto nach Sprit riecht, hat das auf jeden Fall nichts mit diesem Fehler zu tun, denn diese Rückrufaktion bezieht sich nur auf Dieselmotoren :)
  7. #7

    Probleme mit Zulieferern, Kosten, wechselnde Qualität

    Zitat von SmallSmurf Beitrag anzeigen
    Zwei Dinge:
    1.) Anscheinend ist VW doch nicht so perfekt, wie es hier manche predigen.
    2.) Hier erkennt man die Nachteile eines Baukastensystems, wenn Bauteile in Bezug auf einen Rückruf betroffen sind, die in einer Vielzahl von Fahrzeugen Verwendung finden.
    Stimme Ihnen zu.

    Hinzu kommt: ein Konzern, der von jedem Modell Millionen produziert, kauft bei verschiedensten Zulieferern ein, deren Qualität schwanken kann. Zu Lopez Zeiten wurde besonders gerne im Pfennig-Bereich gespart, vermutlich heute auch noch.
    Ich erinnere mich an ein Problem mit Fensterhebern beim Golf IV, wo für die Klemm-Halterung der Fensterscheiben billigste Präge-Blechteile verwendet wurden, was massenhaft zu Defekten (Scheiben lösten sich) führte.
  8. #8

    Hat VW etwa dazugelernt?

    In den Modelljahren 2000 und 2001 waren einige Hunderttausend Benziner mit Stabzündspulen von Ausfällen betroffen. VW wartete jedoch geduldig ab, wie ein Auto nach dem anderen auf drei Töpfen in die Werkstatt humpelte und saß das Problem aus. Bei meinem Golf IV verabschiedeten sich drei Zündspulen innerhalb weniger Monate ab 60000 km, fast wie bei einem programmiertem Verschleiß. Keine Rückrufaktion, keine Kulanz, nichts. Ich blieb auf den Kosten sitzen. Die vierte Zündspule habe ich dann nicht abgewartet, und mir das Teil bei A..U besorgt und selbst ausgewechselt. Solche Ignoranz nehme ich VW heute noch übel. Diese Ausfälle hätten schwere Unfälle verursachen können, z.B. wenn beim Überholen plötzlich die Motorleistung einbrach.
    Die Autohersteller sollten begreifen, dass eine Rückrufaktion keinen Gesichtsverlust bedeutet, ganz im Gegenteil, es zeugt von Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Kunden.


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