Die jüngsten Ereignisse, die auf ein weiteres Gelddrucken hinauslaufen, habe ich zum Anlass genommen zusätzlich Gold ins Portfolio zu nehmen.
REUTERSSpaniens Kreditwürdigkeit wurde herabgestuft, die Zinsen für italienische Staatsanleihen steigen, und immer mehr EU-Länder rebellieren gegen das deutsche Spardiktat: Die Euro-Krise ist mit Wucht zurückgekehrt. Wie geht es jetzt weiter? Eine neue Studie zeigt vier Szenarien.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830126,00.html
Die jüngsten Ereignisse, die auf ein weiteres Gelddrucken hinauslaufen, habe ich zum Anlass genommen zusätzlich Gold ins Portfolio zu nehmen.
Drei der vier Szenarien werden in einer Katastrophe enden. Wir sind leider am Ende eines steinigen Irrweges angelangt. Der Euro ist mausetot und das ist auch gut so für Deutschlands Zukunft. Auch die EU muss grundüberholt werden. Die Briten haben im Kern Recht: Wir brauchen einen Wirtschaftsverbund, eine EWE, aber keinen Zentralstaat kommunistischer Prägung.
Komme mir vor wie ein Zeitreisender! Das selbe habe ich vor einem Jahr an gleicher stelle auch schon gelesen! Meine Meinung: Der Euro muss weg!
Schade, dass die Damen und Herren die Wahrscheinlichkeiten nicht versucht haben mit einem Prozentwert zu bewerten. ich glaube an die Einführung von Euro-Bonds im nächsten Jahr, da der Druck auf Deutschland dramatisch sein wird. Wir wollen in der EU ja nicht sparen, somit bezahlen wir den mangelnde Willen der anderen Eu-Staaten mit. Leider hat dies aber den Nachteil, dass die Reformen weiter verzögert werden und damit die Ungleichgewichte weiter zementiert werden. Somit komme ich mittelfristig auf das letzte Szenario: der Zerfall der Währungsunion. 80 % für Szenario der Euro-Bonds und dann 80% Zerfall. So ist es eben, wenn wir Bürger die Politiker wählen, die uns Heilsversprechen machen. Am liebsten wäre mir die Einführung von Eurobonds aber im Kontext Fiskalpakt und klare Umsetzung der Reformen in den anderen Ländern, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu harmonisieren. Dann hätten die Länder auch mehr Zeit als zurzeit am Kapitalmarkt. Aber dies ist Wunschdenken, Wahrscheinlichkeit : 10%
wenn staaten sich über beide ohren verschulden um banken zu retten, anschließend sich bei den gleichen banken geld leihen, weil sie nunmehr selbst kein geld haben, dann merkt vielleicht auch der letzte, dass etwas faul ist.
das problem ist aber, dass wir seit 2008 keine krise sehen, die irgendwann vorüber ist. wir sehen stattdessen die finale phase eines zinsbasierten schuldgeldsystems:
VERSCHULDUNG - ÜBERSCHULDUNG - MASSENVERELENDUNG - RESET
das ist der ablauf. griechenland ist übrigens gerade bei phase 3. spanien auch. auch deutschland wird das bittere erwachen wohl nicht erspart bleiben. die frage ist, ob das volk, der souverän, dann verstanden hat, wie das spiel läuft und dass der hase im peffer GELDSCHÖPFUNG heißt.
und die ist hier näher erklärt:
pnbc: geldschöpfung - ein unvollkommer prozess
Zu diesen Aussagen und Feststellungen jetzt einige zusätzliche Hintergrundinformationen, die für die persönliche und auch für eine sachliche Bewertung und Einschätzung notwendig sind.
Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
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Euro-Krise: Target-Salden drängen Deutschland an den Abgrund - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Hans-Werner Sinn: "Deutsche Sparer tragen die Risiken" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Hans-Werner Sinn: "Wahrscheinlichkeit für deutschen Staatsbankrott wächst" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
http://www.cesifo-group.de/portal/pl.../1/1209769.PDF
... dass SPON auch hier schon wieder unterschlagen hat, dass der größte Haken bei Euro-Bonds nicht die höheren Zinsen für Deutschland sind, sondern die Konsequenz dass Deutschland FÜR DIE KREDITE DER SCHULDNER BÜRGT!
Und da wir alle wissen dass diese Schulden dann vom ClubMed niemals zurückgezahlt werden muss der deutsche Steuerzahler bluten.
Anstatt "die Märkte" mit Billionen aus Volksvermögen zu pampern: Zahlungsunfähigkeit. Schuldenschnitt. Die Banken machen entweder mit oder gehen pleite. Na und?
Pech für die Gläubiger. Wer auf fett Zinsen spekuliert, muss auch das verkraften.
Und dann Neustart in den Staaten mit verstaatlichten Banken.
Seit der betrügerischen argentinischen Zahlungsverweigerung ging das Vertrauen in Staatsanleihen kontinuierlich zurück. Dazu kommt jetzt der Dominoeffekt. Kein Sparer traut sich, längerfristig in Staatsanleihen zu investieren, auch nicht in angeblich sichere wie deutsche. Da sich Staaten aber irgendwie refinanzieren müssen, und durch den Vertrauensverlust nicht können, entsteht eine Finanzkrise. Gerade gestern hatte die Obama Administration Argentinien erneut aufgefordert, die ausstehenden Schulden endlich zurückzuzahlen und die Beziehungen mit den Kreditoren in den USA und weltweit (darunter hunderttausende in erster Linie italienische und deutsche Kleinanleger) wieder herzustellen.