Man mag ja durchaus geteilter Meinung darüber sein, ob ein Land an die Sportler, die es gerade zu Olympischen Spielen entsendet, Anforderungen stellen darf und soll, die über die rein sportliche Leistung hinausgehen, und ggf. welche - ich würde persönlich diese Frage mit "ja" beantworten. Aber davon abgesehen: dem Verfasser der Artikelüberschrift gehört eins auf die Finger. Die Frage, ob eine Rudersportlerin auch künftig bei internationalen Wettkämpfen eingesetzt werden soll, mit "Sippenhaft" in gedanklichen Zusammenhang zu bringen - soviel Geschichtsvergessenheit und solch einen gänzlich mangelnden Blick für Dimensionen entschuldigt auch sehr jugendliches Alter nicht.



