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RTL-Reportage über Gaddafis Frauen: "Er war dreckig, er war gewalttätig"

RTLEin kleines Zeichen genügte, und junge Frauen wurden ihm zum Missbrauch zugeführt: In "Das geheime Doppelleben des Diktators" versucht RTL-Frau Antonia Rados, Libyens Ex-Herrscher Gaddafi systematische Vergewaltigung nachzuweisen - und verfällt dabei in gefährlichen Voyeurismus.

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,825077,00.html
  1. #10

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Man könnte meinen, Sie wollen ihn posthum zum Friedensnobelpreis vorschlagen...naja, Sie können ja einen Versuch wagen und dem Kommittee diesen Vorschlag unterbreiten.
    Das halte ich aber wirklich für übertrieben. Ebenso, wie die Friedensnobel-Preise für Obama, Arafat, Peres, Roosevelt (Theodor), Gore, Carter, Dalai Lama, "Mutter" Teresa und Kissinger(!).
  2. #11

    Zitat von caty24 Beitrag anzeigen
    Frau Rados habe ich früher sehr geschätzt als Internationale Journalistin .
    Rados versucht mit grosser Vergeblichkeit Christiane Amanpour zu kopieren.
  3. #12

    Alles geht, wenn es nur keiner erfährt

    Zwei Araber, die zwar schon sehr lange in Deutschland leben, aber regelmäßig in das nahe Umfeld des saudischen Königshauses gelangen – aus Gründen, die hier keine Rolle spielen – erzählten mir immer wieder von den Zuständen dort, allerdings ziemlich vage – vielleicht kolportierten sie nur in Riad umlaufende Gerüchte, allerdings hatte ich nicht diesen Eindruck. Gerüchte werden durch die Weitergabe aufgebauscht, so dass ich sie hier nicht wiedergebe. Doch an jedem Gerücht ist erfahrungsgemäß ein Körnchen Wahrheit, was mich zu der berechtigten Spekulation veranlasst, dass Gaddafis vermutete Praktiken in Bezug auf Frauen auch in anderen Teilen der arabischen Welt vorzufinden sind, und nach dem, was ich so hörte, bedarf es einer ausgeprägten Phantasie, um sich vorzustellen, auf welch eine fast mittelalterliche Art und Weise die saudischen Edlen ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigen, nämlich nach dem Motto: Alles geht, wenn es nur keiner erfährt.
  4. #13

    Zitat von kjartan75 Beitrag anzeigen
    Man könnte meinen, Sie wollen ihn posthum zum Friedensnobelpreis vorschlagen...naja, Sie können ja einen Versuch wagen und dem Kommittee diesen Vorschlag unterbreiten.
    Nun gut. Wenn jemand wie Arafat ihn schon zu Lebzeiten bekam......
  5. #14

    Zitat von Ylex Beitrag anzeigen
    ... und nach dem, was ich so hörte, bedarf es einer ausgeprägten Phantasie, um sich vorzustellen, auf welch eine fast mittelalterliche Art und Weise die saudischen Edlen ihre sexuellen Bedürfnisse befriedigen, nämlich nach dem Motto: Alles geht, wenn es nur keiner erfährt.
    Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass der gegenwärtige KSA-Monarch ein begeisterter Anhänger des "39.000-Foot-Clubs" war. Dank Privatflugzeug ohne jegliche Einschränkungen. Darüber - und über anderes - wird auch in KSA hinter vorgehaltener Hand gesprochen; aber wie!
  6. #15

    Die Erfüllung niedrigster Bedürfnisse...

    Zitat von benutzer10 Beitrag anzeigen
    Ich schäme mich für den Voyeurismus, der von Teilen der Medien betrieben wird, um die billigsten Bedürfnisse der Menschen zu nähren.

    Der Artikel bringt zwar Kritik an der RTL-Inszenierung, gleichzeitig bläst er jedoch ins selbe Horn, distanziert sich nicht wirklich. Wie sollte SPON das auch?

    Ich könnte, wenn ich mir die Mühe machen würde, etliche Machwerke über Gadhafi, Assad und Co. auf SPON finden, die in ähnlicher Weise nur die Sensationsgier und den Vouyeurismus der Menschen befriedigen wollen.
    ...hat sich diese Zierde des Menschengeschlechts doch wohl selbst gestattet.

    ...und die billigsten Bedürfnisse des Fanclubs der Totalitarismusverherrlicher, hat er doch offensichtlich auch ganz gut bedient – das zeigt das Lamento um seinen verdienten Abgang - . Vielleicht mag manches zu reisserisch dargestellt sein, aber selbst dann ist es völlig in Ordnung die Machenschaften dieser menschenverachtenden Anschronismen offen zu machen (Man denke an das Verhalten seiner Sprösslinge auf ihren jeweiligen „Vergnügungsreisen“ und den "Gewohnheiten"der Kollegen dieses Herrn)

    Besonders und gerade vor dem Hintergrund der doch reichlich albernen Beweihräucherung solcher Verbrecher.
  7. #16

    Im Artikel wird unterstellt Gaddafis weibliche Leibgarde wäre nicht ausgebildet bzw. einfach nur Show. Irgendwie wird dazu aber ansonsten nichts mehr weiter gesagt. Wie ist das denn nun mit seinen "Amazonen", sind sie fähige Leibwächterinnen oder nicht? Und wenn nicht, welchen Zweck sollen sie gehabt haben?
  8. #17

    Wirklichkeitsverzerrender Billigjouralismus

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein kleines Zeichen genügte, und junge Frauen wurden ihm zum Missbrauch zugeführt: In "Das geheime Doppelleben des Diktators" versucht RTL-Frau Antonia Rados, Libyens Ex-Herrscher Gaddafi systematische Vergewaltigung nachzuweisen - und verfällt dabei in gefährlichen Voyeurismus.

    Gaddafi-Reportage auf RTL: "Er war dreckig, er war gewalttätig" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur
    Jeder weiß, daß Gaddafi ein Despot war, der letztlich vor nichts zurückschreckte und unter bürgerlichen Lebensbedingungen eher in einer geschlossenen Anstalt verbracht hätte.

    Wie kann man nur so infantil sein anzunehmen, daß dieser Mann seine sexuellen Bedürfnisse "normal" befriedigt haben könnte.

    Daher halte ich diese Betrachtungsweise der Rados, womöglich unter dem Schutzgewand: Rechte der Frauen, für eine reine Effekthascherei, um sich in Erinnerung zu bringen, lächerlich.

    Lächerlich auch daher, weil sich für das Wohlergehen der betroffenen Frauen eh niemand kümmert.

    Von einem Despoten des Kalibers Gaddafi hingegen war doch nichts anderes zu erwarten.
  9. #18

    Erfreulich...

    Zitat von pzf85jj Beitrag anzeigen
    Rados versucht mit grosser Vergeblichkeit Christiane Amanpour zu kopieren.
    ...dass hier jemand C.A. zu schätzen weiß. Wir haben solche Journalistinnen leider nicht. Woher auch, bei der Seichtheit unseres gesamten - auch des öffentlichen - TV-Betriebes.
  10. #19

    Zitat von grana Beitrag anzeigen
    versucht jetzt die RTL-Frau ihre Geschäfte damit zu machen, mehr nicht. Mit Libyen konnte man gute und faire Geschäfte machen. Die neuen Machthaber sind dagegen richtige Verbrecher.
    Da wird bestimmt in einigen Jahren ein Gaddafikult entstehen.
    Der Libyenkrieg war ein Krieg gegen den EURO und die freie Entscheidungen der Libyer. Dann wurden Verbrecher bezahlt das zu ändern.
    Lockerbie und la Belle waren kleine Missgeschicke bei der Erstellung eines positiven Images, eigentlich ein so genannter Gutmensch.

    MfG. Rainer








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