Getty ImagesFür den Chef der Royal Bank of Scotland geht es um die Reputation seines Hauses: Weil Händler Zinsen manipuliert haben, werden sie nun entlassen. Zugleich gibt die Bank einen Milliardenverlust bekannt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...848070,00.html
Fehlverhalten einiger Händler, sagt der Bankchef und relativiert dann alles auf Fehler Einzelner sowie mangelnde Kontrollsysteme. Ja, wo leben wir denn - man gesteht keine eigene Schuld als Bankchef und schiebt alle Betrügereien auf die Händler ab. Als ob der Bankchef nichts gewußt hätte. Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken! Wieviel Geld die Betrügereien die anderen ehrlichen Banken und deren Kunden gekostet hat, darüber wird nicht geredet, das regelt man unter der Bettdecke. Die betrügenden Händler der Vorstand der RBS müssen die Folgen spüren. Normalerweise tritt ein Vorstand bei diesen betrugsvorwürfen zurück und nimmt das Versagen auf seine Kappe ...
Ja, ist klar. Wir bringen ein Bauernopfer, und weisen alle Verantwortung ab. Als ob der nette Schweizer mit dem V nicht gewußt hätte, was da lief.Die Deutsche Bank Chart zeigen wird ebenfalls untersucht, sie hat bislang mindestens zwei Händler suspendiert.
ups.
"Die Royal Bank of Scotland ist nicht zu verwechseln mit der Bank of Scotland (Lloyds Banking Group)." Quelle wikipedia
"Die für ihre aggressiven Zinsangebote bekannte Bank of Scotland ist dem deutschen Einlagensicherungsfonds beigetreten. Der garantiert für Anlagegelder von bis zu 250.000 Euro, deutlich mehr als beim britischen Fonds. " Quelle: Handelsblatt
Kein Schmierentheater ist den Banken zu billig. Immerhin: Niemand glaubt diesen Geldwechslern noch etwas. Vielleicht ein Schritt in die richtige Richtung.
Im TV wirbt die Bank of Scotland, nicht die Royal Bank of Scotland.
Beide Banken sind beide 2008 verstaatlicht worden, weil sie sonst pleite gegangen wären.
Aber ohne die Hilfe der deutschen (IKB) und der US-Steuerzahler (AIG) wäre vermutlich auch eine sehr große deutsche Bank pleite gegangen...
Nach all diesen Hilfsaktionen für große Banken und deren reiche Gläubiger stehen jetzt die Staaten an der Klippe. Um den Wahnsinn perfekt zu machen, hetzen Profiteure und Dummköpfe nun die europäischen Völker aufeinander, als ob die was dafür könnten, dass die Reichen und Superreichen aller Länder auch noch mit ihrem Versagen einen Reibach machen wollen...
Vorsicht: Royal Bank of Scotland ist nicht gleich Bank of Scotland, die in Deutschland attraktive Zinsen bietet. Nachzulesen u.a. auf wikipedia Royal Bank of Scotland.
Genau, der CEO ist dafür verantwortlich, dass der Laden rundläuft. Und wenn das Kontrollsystem versagt, dann wurde diese Einheit nicht gefördert und in ihrer Bedeutung und Aufgaben vernachlässigt. Hier muss der Kopf der Bank die Konsequenzen tragen und zusammen mit den Zinsfälschern abtreten, und zwar ohne dicke Abfindung und Dudelsack-Ständchen.
Gleichzeitig muss die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen aufnehmen, und zwar europa- wenn nicht weltweit.