Ich war seit einigen Jahren mit dem libyschen Diplomaten MURAD HAMIMA (auch. HAMAIMA) befreundet. HAMIMA brüstete sich immer damit, einer der engsten Vertrauten M. Ghaddafis zu sein. In der sog. "Geiselaffäre" führte HAMAIMA die Verhandlungen gegen die Schweiz - und konspirierte mit dem Genfer Anwalt Poncet gegen die Eidgenossenschaft und die Republik Genf. Ich traf HAMAIMA meistens in Genf, manchmal in Bern oder Berlin.
Bereits anfangs März lief HAMIMA zu den Putschisten über
http://www.swissinfo.ch/ger/specials...l?cid=29638350
und berichtete in den Medien (z.B. Blick) über das angeblich schwere Schicksal, welches seine Familie in Al-Zawyia angeblich erdulden müsse, weil sie angeblich schweren Bombardierung der Regierung ausgesetzt sei.
In einem privaten Anruf an mich (in welcher er sich bei mir über die Resonanz seiner Erklärungen in die Medien erkundigte - es gab damals allerdings keine, weil HAMIMA viel zu unbedeutend ist) stellte ich HAMIMA zur Rede, dass er ja gar keine Verwandten in Zawyia habe (was ich von ihm wusste) und dass die Bevölkerung in Zawyia für Ghaddafi
und gegen die Rebellen sei. Er bedeutete mir, das spiele gar keine Rolle. Hauptsache sei, es kämen viele Leute ums Leben - auch wenn sie von den Rebellen selber umgebracht werden - und die Medien schöben dies Ghaddafi in die Schuhe. Dies brauche man gegenwärtig (damals: Beginn März), um die Medien und die Internationale Gemeinschaft gegen
Ghaddafi zu mobilisieren.