DPADie NRW-Wahl hat sie berauscht: SPD und Grüne glauben nach dem Wahlerfolg in Düsseldorf plötzlich wieder an eine gemeinsame Mehrheit im Bund. Doch bis Rot-Grün tatsächlich zur Gefahr für Merkel wird, sind noch mächtige Hindernisse zu überwinden.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...832942,00.html
ist die geringe Wahlbeteiligung. Nur knapp 60 % sind zur Wahl gegangen, genau: 59,6 %. Das heißt, 40,4 % sind zu Hause geblieben, weil sie die Schnauze voll haben von dem ganzen Politik-Zirkus. Zählt man dazu noch die 7,8 % Protestwähler, die zu den "Piraten" übergelaufen sind, kommt man auf 48,2 %, also fast die Hälfte aller Wahlberechtigten, die mit keiner der sogenannten etablierten Parteien einverstanden sind.
Hoffentlich wacht die Dilettantentruppe in Berlin endlich auf!
Das fing mit dem überstürzten Atomaustieg an, geht weiter mit dem abschaffen der Marktwirtschaft in der Eurokrise und endet beim gesetzlichen Mindestlohn. Alles Herzblutthemen von Rotgrün und von Schwarzgelb übernommen.
Unter Schröder ist die SPD sicher nacht rechts gerückt und hat ein paar wichtige Reformen durchgesetzt. Nur will die heutige SPD davon nichts mehr wissen und will die Zeit wieder zurück drehen.
Röttgen hat wahrscheinlich sich absichtlich so verhalten,
um der FDP einen Erfolg zu gönnen. Die FDP brauchte
diesen Wahlsieg, sonst wäre die Koalition am Ende gewesen.
Merkel will mit den neoliberalen FDP Leuten weiterregieren.
Möglicherweise waren die angeblichen Fehler des Röttgen
nur Kasperletheater für das gemeine Volk.
Leiden müssen nur die CDU NRW Mandatsträger,
die ihren Job verloren haben.
.... das ist wohl wahr, echt erschreckend. Diese Nichtwähler sollten wenigstens einen ungültigen Wahlzettel abgeben. Dann würde sich dieser (berechtigte) Unmut wenigstens parlamentarisch abbilden.
Gleichwohl, ich freue mich. Beide Titel im Pott und eine siegende SPD. Super! Einziger Wermutstropfen ist das Nichtausscheiden der FDP. Die sollten Röttgen die Füße küssen.
...beiden Kaffeefahrt - Conférenciers auf dem Bild lachen nur deswegen, weil sie eine Möglichkeit sehen, in führender Position etwas mehr Geld abzugreifen. Eine Gegnerschaft sehe ich keine. Es würde sich nur um eine freundschaftliche Übernahme unter Weiterführung der bereits vorhandenen bürgerfeindlichen Positionen handeln. *g*
Das wundert mich auch ein bisschen, ich würde nie eine Wahlentscheidung von Bauchumfang, Attraktivität oder sogar Sympathie abhängig machen.
Für mich sind Glaubwürdigkeit, Kompetenz und Standpunkte in Sachfragen das Kriterium.
Selbst wenn man den politischen Gegner schlechtreden möchte, bieten diese beiden doch nun wirklich auch genug sachbezogene Angriffsfläche, da muss man sich doch nicht mit der physischen selbst disqualifizieren. Auch wenn der Titel dazu eine Steilvorlage bietet, den ich im übrigen auch für etwas daneben halte.