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Ross-Schlachterei: "Mittags Pferdefleisch, abends zum Reiten"
SPIEGEL ONLINEPferdefleisch in Rinderlasagne - der Lebensmittelskandal sorgt bei den Verbrauchern für Aufregung. Ross-Schlachter Uwe Poggensee bringt das neue, neugierige Kunden. Wer sein Geschäft in Hamburg-Eimsbüttel betritt, der will er nur eines: Pferdefleisch.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-883429.html
- #70 15.02.2013 20:56 von
- #71 15.02.2013 20:59 von
Welthunger
Abgesehen davon, dass die Gruende fuer hungernde Kinder sehr viel komplizierter sind, als Sie hier angeben, machen Sie eine Milchmaedchenrechnung: 1kg Fleisch+ 7-16kg Getreide/Sojabohnen.
Kuehe und Schafe koennen da grasen, wo man weder Getreide noch Sojabohnen anbauen kann.
Das Klima hier in Irland ist fantastisch fuer den Grass-Wuchs. Es waechst rund 9 Monate im Jahr. Kuehe und Schafe koennen das am besten nutzen. Es waere einfach nicht moeglich, die Viehwirtschaft in Ackerbau umzustellen. Selbst Kartoffeln wachsen nicht ueberall. - #72 15.02.2013 21:01 von
- #73 15.02.2013 21:09 von
- #74 16.02.2013 12:44 von
Es geht nicht um Doping, sondern um die vielen Medikamente, die einem Pferd während seines Lebens verabreicht werden (nicht zur Leistungssteigerung, sondern eben bei Krankheiten un Verletzungen). Ich habe es oft genug erlebt, dass so gut wie nie im Equidenpass nachgeschaut ist, ob das Pferd als Schlachtpferd deklariert ist (denn normalerweise muss, wenn das Pferd ein Medikament bekommt, der Eintrag "kein Schlachtpferd" in den Equidenpass erfolgen, welcher dann nicht mehr rückgängig gemacht wird. Gerade Depot-Cortisongaben, Antibiotika und Phenylbutazon sind häufig in der Pferdemedizin eingesetzte Mittelchen, die noch sehr lange im Pferdekörper verbleiben - aber wissen tut das der Pferdemetzger nur selten, da diese Mittel oft nicht in den Pass eingetragen werden.
Deshalb muss ich hier doch herzlich über diejenigen lachen, die stur behaupten, Pferdefleisch sei doch sooo gesund und man soll sich doch nicht so aufregen. Erst informieren, dann essen... - #75 16.02.2013 13:40 von
--> Dann lassen sie es sich schmecken!!!
--> Fleisch begünstigt aber viele Krankheiten! Ist den meisten aber auch egal...dann kann man Ihnen auch nicht helfen!!! :-) Ist ja heutzutage normal, wenn einer ab einem bestimmten Alter einen Herzinfarkt, Krebs, Schlaganfall etc. bekommt!!! Da denkt keiner drüber nach! --> sicherlich, ein genereller Fleischverzicht (und: Bevor jetzt alle aufschreien, mir ist es egal, was bei Ihnen auf dem Teller liegt!!!) verhindert nicht in jedem Fall, dass solche Krankheiten einen heimsuchen, aber man muss ja die Risikofaktoren nicht überstrapazieren! Aber wer es macht, sollte dann nicht jammern!!! :-)
--> Und das bestimmen Sie? Es ist wohl eher so, dass es der Gewohnheit der heutigen Menschen entspricht, Fleisch zu essen oder essen zu wollen, aber ob die Natur das wirklich so eingerichtet hat??? Versuchen sie mal ein Rind "zu reißen"! Kochen ist schon sehr menschlich und da hat die Natur nichts mit zu tun!!! :-)
--> Pflanzen haben aber keine Nerven! Aber sei es drum... - #76 16.02.2013 13:59 von
optional
nicht nur Pferde sind treue Begleiter des Menschen,unsere Hunde auch! Na dann guten Appetit ihr Barbaren
- #77 16.02.2013 15:26 von
Vegetarier sein REICHT oft NICHT
Es gefällt mir, dass Sie Vegetarier sind um Tiere zu schützen, doch
lesen Sie hier warum es vermutlich NICHT AUSREICHT, sofern Sie
konventionelle Milchprodukte konsumieren:
Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass weniger als zwei Prozent aller Menschen emotional in der Lage sind ihre Verantwortung überhaupt (an ) zu erkennen und/oder genügend Mitgefühl für die Tiere aufbringen.
Wäre das nicht wahr, dann gäbe es diese unsagbaren Tiermisshandlungen gar nicht!
Auch hier gilt wohl das Motto:
"Warum hinsehen, wenn man auch wegsehen kann?"
Was mich anwidert, ist die Tatsache, dass sehr oft die eigene Beteiligung an diesen Greueltaten beschwichtigt und als sehr geringfügig eingestuft wird.
Die Lebensmittelkonzerne, die Bauern, die Schlächter und Metzger sollen (eher) die Schuldigen sein!
Die Wahrheit ist, dass die allermeisten Menschen das Einsperren, Misshandeln und Töten dieser Kreaturen DELEGIEREN an oben genannten Akteure.
Ja, der gemeine Konsument ist wohl insgeheim erleichtert und zufrieden damit, dass diese seelenlose grauenhafte Arbeit von anderen erledigt wird und die Fleischteile klein verpackt im Kühlregal zu greifen sind.
Interessierte Leserin, interessierter Leser Ihnen sei also hiermit mitgeteilt, dass Sie sich beteiligen und das Tierleid möglich machen, sofern Sie nicht konsequent VEGAN leben.
Also nochmal: Wer nicht vegan lebt oder nicht nur selten sehr ausgesuchtes "Biofleisch" bzw. Biomilchprodukte verzehrt.
"verursacht mehr oder weniger schweres Leiden von wehrlosen Tieren.
Und um dieses MEHR ODER WENIGER sollte es in einer
ersten Betrachtung gehen.
Das wird dann auch mitunter sehr KOMPLEX und kaum zu entscheiden bzw. zu bewerten.
Ich denke zum Beispiel, wer vegetarisch lebt, aber dennoch regelmäßig konventionelle Milchprodukte kauft fördert das Leiden der Tiere eventuell MEHR als jemand der sehr wenig besonders ausgesuchtes und daher kostenintensives "Biofleisch" verzehrt.
Vielen Menschen ist leider nicht klar, dass nur vegetarisch zu leben, zwar wegen des guten Willens und der Achtsamkeit Anerkennung gebührt, in der praktischen Umsetzung aber nicht funktioniert. Ein Landwirt sagte mir einmal, dass die Milchproduktion (also auch Käse und Joghurt etc.) ohne Kälbergeburten nicht funktioniert.
Und die männlichen Tiere sind dann überflüssig, ja sogar STÖREND, wenn sie nicht aufgegessen werden.
Und etliche weibliche Kälber wären einfach auch zahlenmäßig zu viel, wenn sie nicht aufgegessen werden.
Klar sollte sein, dass "Bio-Fleisch" und "Bio-Milchprodukte" zwar ein anerkennenswerter Schritt zu mehr Achtung vor
Tieren ist, aber auch hier noch viel zu verbessern wäre, WENN der Konsument (Geldgeber) mitmacht. - #78 17.02.2013 09:04 von
Lebensmittelkreislauf
Ich nehme mal an, das es sich bei dem Pferdefleisch aus Rumänien nicht wirklich um höherwertiges Fleisch handelt. Vermutlich wurden Tierkadaver, welche nicht in unsere Nahrungskette gelangen sollten teuer als Sondermüll über Zwischenhändler mit guter Gewinnmarge nach Rumänien verkloppt. Dort wurde man für die Beseitigung des Fleisches bezahlt. Der Rumäne an sich ist nicht dümmer als andere, aber deutlich ärmer. Den Abfall durch den Wolf gedreht, zu einem niedrigen Preis zurück an den Absender und der Kreislauf ist geschlossen und alle haben daran verdient! Nach dem Motto, Euer Geld nehme ich gerne - den Müll könnt Ihr aber selbst behalten.
- #79 17.02.2013 09:35 von
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