Forum


 

Romneys Europa-Tour: Reise in den Sozialismus

AFPSchluss mit den ewigen Wirtschaftsthemen: Republikaner-Kandidat Mitt Romney will sein außenpolitisches Profil schärfen. Jetzt reist er ausgerechnet nach Europa - über den Kontinent hatte er bisher seine ganz eigenen Vorstellungen.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...846241,00.html
  1. #1

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schluss mit den ewigen Wirtschaftsthemen: Republikaner-Kandidat Mitt Romney will sein außenpolitisches Profil schärfen. Jetzt reist er ausgerechnet nach Europa - über den Kontinent hatte er bisher seine ganz eigenen Vorstellungen.

    Mitt Romney reist nach Europa - SPIEGEL ONLINE
    Ein Präsident Romney wäre für uns vielleicht sogar ein Segen denn wenn er das macht, was ich von ihm erwarte, müssen unsere Beziehungen zur amerikanischen Regierung zwangsläufig abkühlen und das ist eigentlich schon lange fällig (Irak, Guantanamo, Drohen Krieg etc.). Romney ist und bleibt ein Europa-Basher. Das "America first"-Gehabe kann man ihm nicht übel nehmen aber er sollte uns in Europa nicht kritisieren. Die Amerikaner wollen ja auch nicht kritisiert werden und was stand noch einmal in der Bibel „Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem anderen zu.“
  2. #2

    Toll!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schluss mit den ewigen Wirtschaftsthemen: Republikaner-Kandidat Mitt Romney will sein außenpolitisches Profil schärfen. Jetzt reist er ausgerechnet nach Europa - über den Kontinent hatte er bisher seine ganz eigenen Vorstellungen.

    Mitt Romney reist nach Europa - SPIEGEL ONLINE
    Wenn Romney gewinnt, kommt USA noch schneller in den Abgrund.
    Seine Exkursion nach Israel, GB + PL. passt genau.
    Israel tief in den unlösbaren Konflikt mit seinen arab. Nachbarn verwickelt -übrigens: dank GB + USA in 1945, denn die beiden haben diese "Lösung" des Staates Israel und das Schicksal der Palästinenzer zu verantworten- ohne Lösungsansatz für die Zukunft und im Inneren von religiösen Spannungen bestimmt,
    GB., die verwelkte ehemalige Großmacht, über die nur Spott und Häme vergossen wird, und
    PL., das Land der 10 Mio Auswanderer = Republikaner-Wähler in den USA, die u. U. den Wahlausgang entscheiden können. Ansonsten ist zu befürchten, dass PL. das GR. des Ostens Europas wird.

    Aber: Wie der Kandidat, so seine Gastgeber.
    Und gewinnt er, dann wird sowieso alles ganz anders.
  3. #3

    Aussenpolitik - so what...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schluss mit den ewigen Wirtschaftsthemen: Republikaner-Kandidat Mitt Romney will sein außenpolitisches Profil schärfen. Jetzt reist er ausgerechnet nach Europa - über den Kontinent hatte er bisher seine ganz eigenen Vorstellungen.

    Mitt Romney reist nach Europa - SPIEGEL ONLINE
    Süss, SPON geht davon aus, dass aussenpolitische Kompetenz - oder irgendeine Form von Fachkompetenz - im US-Wahlkampf eine signifikante Rolle spielen würde. Dabei widerlegt man die eigene These gleich im Artikel: "40%" der Befragten trauen einem Typen ohne aussenpolitische Erfahrung, gute Aussenpolitik zu; da haben wir's...Na, vielleicht reicht schon, dass der Mann Europa auf dem Globus gefunden hat.
    Interessantes Detail am Rande, Mitt Money war schon mal länger in Europa, sogar im Herzen des "Bösen" wenn man so will: zwei Jahre als Missionar seiner Freikirche im Frankreich der 60er Jahre...

    Was die Länderwahl betrifft:
    UK ist Pflicht, gerade weil dort ja mit Cameron ein Bilderbuch-Toff, quasi ein Standesgenosse regiert.
    Israel ist auch nötig.
    Polen? Wahrscheinlich ist man im HQ der GOP immer noch der irrigen Meinung Zentral- und Osteuropa hätten ein Interesse am Revival des "old" vs. "new" Europe-Spalterspiels der Bush-Ära. Da dürfte er in Warschau mit der neuen Regierung an der falschen Adresse sein. Polen ist eine EU-Boomzone und das man sich wohl oder übel irgendwie mit dem Nachbarn Russland arrangieren muss - wegziehen können beide schlecht - hat man auch mittlerweile begriffen.
  4. #4

    Romney halluziniert offensichtlich

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Kandidat Romney indes ließ keinen Zweifel daran, dass er keineswegs gedenkt, sich und Amerika in den Strudel des untergehenden Abendlandes hineinziehen zu lassen.Mitt Romney reist nach Europa - SPIEGEL ONLINE
    Ja, in den USA ist das dünnste Brett noch lange nicht gebohrt. Das untergehende Abendland ein Strudel, in den sich die USA nicht hineiziehen lassen?
    Romney halluziniert offensichtlich.

    Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist doch selbst bei den Schulden ganz vorn dabei, viel schlimmer als die meisten EU-Länder. Und während in Deutschland die Privatleute mehr auf der hohen Kante haben als der Staat Schulden, stecken in den USA Öffentliche Hand und Privathaushalte gemeinsam bis über die Halskrause im Schuldensumpf.

    Da kommen die nie mehr raus. Die USA sind nur aus zwei Gründen nicht das Ziel der Spekulanten: Diese hocken meist in den USA und wollen das eigene Lebensumfeld nicht zerstören und außerdem ist gegen das zersplitterte Europa ja auch viel leichter zu spekulieren.

    So oder so: Romney hat schon jetzt keine Ahnung von der Realität.
    Wenn er vom untergehenden Abnedlnad reden kommt er mir vor wie ein Märchenerzähler aus dem Morgenland.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schluss mit den ewigen Wirtschaftsthemen: Republikaner-Kandidat Mitt Romney will sein außenpolitisches Profil schärfen. Jetzt reist er ausgerechnet nach Europa - über den Kontinent hatte er bisher seine ganz eigenen Vorstellungen.

    Mitt Romney reist nach Europa - SPIEGEL ONLINE
    "Zum Teufel", hat der Präsidentschaftskandidat gerufen, "Europa funktioniert nicht mal in Europa!"
    Das ist erstens auch die Meinung vieler Europäer und zweitens durchaus richtig, denn würde Europa funktionieren, hätten wir keine Eurokrise.
  6. #6

    Der Blick über den Tellerrand..

    Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    Das ist erstens auch die Meinung vieler Europäer und zweitens durchaus richtig, denn würde Europa funktionieren, hätten wir keine Eurokrise.
    Und wenn die Amerikaner erst einmal ihren eigenen Saustall ausfegen würden, dann gäbe es keine Wirtschaftskrise, aus der die Euro-Krise hervorgegangen ist:

    Staatsschuldenkrise im Euroraum: Nach dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase ab 2006...
  7. #7

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    Wenn Romney gewinnt, kommt USA noch schneller in den Abgrund.
    Mag sein, aber nicht aus außenpolitischen Gründen, sondern eher wegen wirtschafts- und finanzpolitischer Blindfliegerei.

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    PL., das Land der 10 Mio Auswanderer = Republikaner-Wähler in den USA, die u. U. den Wahlausgang entscheiden können. Ansonsten ist zu befürchten, dass PL. das GR. des Ostens Europas wird.
    Also ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen, dass Polen das Griechenland des Ostens Europas werden sollte. Polen hat viele seiner Hausaufgaben gemacht, sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.
  8. #8

    Das Wunderkind in Europa

    Ja, so hat Romney seinen Anhängern den Schein gegeben, er habe Erfolg und Erfahrung in Außenpolitik. Unsere Europäische Freunde, z.B. Israel, sollen beweisen, daß Romney auch geopolitisch denkt. Und morgen: er begegnet immer mehr Europäer, als er nach Taiwan fährt...
  9. #9

    Praesident Romney ist bereit,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schluss mit den ewigen Wirtschaftsthemen: Republikaner-Kandidat Mitt Romney will sein außenpolitisches Profil schärfen. Jetzt reist er ausgerechnet nach Europa - über den Kontinent hatte er bisher seine ganz eigenen Vorstellungen.

    Mitt Romney reist nach Europa - SPIEGEL ONLINE

    der Sowjetunion mit der gebotenen Entschlossenheit entgegen zu treten.

    Romney Camp Once Again Warns Of ‘Soviet’ Threat | TPM2012

    Schliesslich gilt es, das "Amerikanische Jahrhundert' zu verteidigen.

    Dabei sollen ihm auch Cheney und Bolton helfen.


TOP



TOP