AFPSteuersenkungen für Reiche, Sozialkürzungen, Kampf gegen die Schwulenehe, mehr Geld fürs Militär: Vizepräsidentschafts-Kandidat Paul Ryan ist ein konservativer Hardliner. Eine Steilvorlage für das Obama-Team. Könnte Mitt Romney seine Entscheidung schon bald bereuen?
http://www.spiegel.de/politik/auslan...849810,00.html
Aus vollem Herzen wünsche ich mir Paul Ryan, nicht nur zum Vize, sondern gleich zum Präsidenten! Denn er würde auf unsere politische "Kultur" des Herumschwadronierens und schwammigen Herumdrucksens abfärben.
Endlich wüssten wir dann vielleicht wieder, woran wir sind und welche Partei wir wählen könnten und warum.
So einen Kriegstreiber wählen die Amis natürlich.
Und der größte Hammer fehlt ja noch: Er möchte Steuern auf leistungslose Einkommen (Dividende, Zinsen, etc.) abschaffen! So würde sein Kumpel Romney, der voriges Jahr Einkünfte von ca 21 Millionen Dollar hatte, statt wie bisher eh schon lächerlichen 14%, weniger als 1% Steuern zahlen.
...dass die Republikaner es immer wieder fertigbringen, dass selbst diejenigen, die von diesen Kürzungen am heftigsten betroffen sein würden, also z.Bsp. auch der Mann oder die Frau aus der Unter- oder unteren Mittelschicht des mittleren Westens, gegen ihre eigenen Interessen wählen.
Diese Leute sind empfänglich für republikanische Nebelkerzen jeder Art, wie z.Bsp. "starke Nation", "Abtreibung", "Todesstrafe", "Waffenbesitz", "illegale Einwanderer" und immer zu haben für einfache Lösungen, so dass so komplexe Themen wie "wer profitiert vom Einkommens- und Vermögenszuwachs einer Volkswirtschaft und wer sollte davon profitieren" nicht wahrgenommen oder ausgeblendet werden. Zu kompliziert, zu abstrakt und dabei geht es um den wichtigsten Stoff der Welt, das Substrat des "Pursuit of Happiness", nämlich Geld und seine Verteilung.
Dazu addieren wir noch einige schmutzige Tricks beim Wahlgang ("Straffung" von Wählerverzeichnissen, ein paar verwirrende Wahlautomaten) und fertig ist ein Kopf an Kopf Rennen.
Von daher haben Romney/Ryan die Wahl ganz bestimmt noch nicht verloren.
Leider, denn traurigerweise hat das, was die USA wirtschaftlich vorexerzieren, in der Regel keine Vorbildfunktion für Europa, aber nichts desto trotz Einfluss auf unser Leben hier.
Romney erinnert zu sehr an das Desaster George Double U, dem Kriegstreiber und Schulden-Unglück der USA zur Stärkung Chinas als Ablöser der Nr. 1 als Wirtschaftsmacht, samt seinem Vize Cheney. Zu Ryan sagt der Steuergeld-Zauberer Romney:
Ryan wird wahrscheinlich eine Kerze an beiden Enden gleichzeitig anzünden. Und das bedeutet; was wohl??Ein "intellektueller Anführer" sei sein Vize, sagt der republikanische Präsidentschaftskandidat. Einer, der da "eine Kerze anzündet", wo es dunkel sei. Fein.
"Steuersenkungen für Reiche, Sozialkürzungen, Kampf gegen die Schwulenehe, mehr Geld fürs Militär... Könnte Mitt Romney seine Entscheidung schon bald bereuen?"
Das sind doch wohl die Atribute, die Amerika definieren, jedenfalls wenn man vom Durchschnittsamerikaner ausgeht.
...das gefällt doch den Amerikanern,Schaumschläger und Schauspieler mit Sinn für Unsinn sind doch genau das was ein Macholand sucht.