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Romney gegen Obama: Kampf der zwei Welten

SPIEGEL ONLINEEs ist das Duell Mister Cool gegen Mister X, Messias a. D. gegen Multimillionär: Mit dem Parteitag der Republikaner hat die heiße Phase des Wahlkampfs zwischen Mitt Romney und Barack Obama begonnen. Die Kandidaten könnten kaum unterschiedlicher sein - der große Vergleich.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...849022,00.html
  1. #1

    Programm?

    Über das politische Programm der beiden wird wieder mal nicht berichtet. Solche Hintergrundinformationen mögen für bestimmte Leute interessant sein, letztendlich zählt aber die Politik und die wird auch gerade bei uns in Deutschland nie richtig diskutiert, es geht immer mehr um Personen als um die Sache.
  2. #2

    Es ist eben nicht jedermanns Dinge,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das Duell Mister Cool gegen Mister X, Messias a. D. gegen Multimillionär: Mit dem Parteitag der Republikaner hat die heiße Phase des Wahlkampfs zwischen Mitt Romney und Barack Obama begonnen. Die Kandidaten könnten kaum unterschiedlicher sein - der große Vergleich.

    Republikaner Romney und Obama kämpfen um die US-Präsidentschaft - SPIEGEL ONLINE
    sein Privatleben an die grosse Glocke zu haengen.

    Gerade viele Superreiche (ob die sich ihres Reichtums schaemen) meiden die Oeffentlichkeit.

    Doch Romney meidet ja keineswegs die Oeffentlichkeit, er sucht sie, allerdings nur, wenn er seine Ziele erreichen will.

    Ihm ist es unbehaglich, wenn Privates diskutiert wird, ihm ist aber auch unbehaglich, wenn seine alten, den heutigen widersprechenden, Aeusserungen publik gemacht werden.

    Er ist ein kalter Rechner, egal worum es geht.

    Da ist Obama ganz anders. In den ersten beiden Jahren, als die Demokraten in beiden Haeusern die Mehrheit hatten, da wollte er (im Gegensatz zu seinem Vorgaenger) nicht - auf seine Mehrheit gestuetzt - demokratische Politk durchsetzen, er suchte den Kompromiss, ging in viele Verhandlungen schon mit einem Kompromiss, nur um lernen zu muessen, dass die Republikaner nun einen Kompromiss zum Kompromiss forderten.

    Und privat, da entspricht der Praesident ganz und gar nicht dem Bild des typischen Schwarzen, das die GOP gerne malt. Er ist ein Familienmann, einer, der seine Frau nicht einengt, sondern der sie respektiert und ihre Meinung achtet. Eine heile Familie, koennte man fast meinen.

    Und er kommt bei den Menschen an, erkennt ihre Noete, erkennt aber auch die Grenzen seiner Politik.

    Die Demokraten loben ihn fuer das, was er ist, die Republikaner hassen ihn dafuer. Deshalb kommt es zu Entgleisungen (ich habe im Spiegel uebrigens noch nichts ueber die Soldaten gelesen, die gerade eine Verschwoerung planten), so wie gestern, als bei uns in Doylestown,PA ein Buero von OFA mit Hammer und Sichel verunziert wurde.

    Solche Aktionen von Primitivlingen schaden der GOP und Romney aber mehr, als dass sie ihnen nuetzen.
  3. #3

    www21

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das Duell Mister Cool gegen Mister X, Messias a. D. gegen Multimillionär: Mit dem Parteitag der Republikaner hat die heiße Phase des Wahlkampfs zwischen Mitt Romney und Barack Obama begonnen. Die Kandidaten könnten kaum unterschiedlicher sein - der große Vergleich.

    Republikaner Romney und Obama kämpfen um die US-Präsidentschaft - SPIEGEL ONLINE
    US Bevölkerung hat die Wahl zwischen Pepsi und Cola,egal wer diese Wahlen gewinnen wird, ein Verlierer steht schon jetzt fest es ist die Bevölkerung. Wenn Obama gewinnt,dann wird es in den nächsten 4 Jahren alles an ihm festgemacht..Obama hat US-Wirtschaft kaputt gemacht,deswegen gibt es so viele Arbeitslose. Wenn Rommney gewinnt,dann wird es heissen er hat ein kaputtes Laden übernommen(Amis scheinen kurzes Gedächtnis zu haben,es war Bush der Militärausgaben Richtung Mond geschossen hat),Obama wird als schwarzes Schaf in die Geschichte eingehen,er wird der Schuldige für alles ausgemacht.
    USA haben nur einen Ausweg und eigentlich ist es nicht so schwer...die Militärausgaben sind so hoch,wie bei allen anderen Ländern zusammen. Stop mit dem Wahnsinn überall auf der Welt als Polizei aufzutreten,Stop mit der Einmischung in die Politik anderer Länder und damit Hass in der Bevölkerung schüren.
    Dieses ganzes Geld in eigene Wirtschaft stecken,Geld fürs Gesundheitssystem ausgeben, anstatt fürs Militär.
    Anstatt Jugend zu Armee locken lieber dieses Geld fürs studieren ausgeben,USA haben momentan ein Schulsystem wie in der dritten Welt,wer kein Geld hat der bleibt dumm und wer nicht dumm bleiben will der geht zum Militär und kann danach studieren,dabei kommen die Menschen traumatisiert zurück und haben keine Kraft mehr zu studieren.
    Im Grunde ist es ein tödlicher Kreislauf,USA ist zu einem Militärweltmeister geworden,es gibt keine Kriege..? Wir besorgen eins. Darin liegt aber auch das ganze Problem,es sind so viele von Militär abhängig dass man es einfach nicht abschaffen kann,sonst werden 30% der Bevölkerung arbeitslos. Obwohl es keine Konflikte mehr gibt und keiner uns angreifen will(kalter Krieg ist vorbei)suchen USA nach Konflikten überall auf der Welt,die Welt will friedlich leben und jedes Land selber über eigens Schicksal entscheiden aber USA sagen nein...eigentlich ist es Faschismus,entweder seid ihr mit uns und gibt uns eure Ressourcen oder ihr seid gegen uns und wir holen die Ressourcen...
  4. #4

    ...

    ist das süß, wie versucht wird dem leser einen unterschied der beiden kandidaten und somit eine alternative für den wähler herauszuarbeiten. er soll ruhig denken, er hätte eine WAHL. die hat er selbstverständlich nicht. mir tun die menschen leid, die wählen gehen und die so voller elan bei diesen werbeveranstaltungen dabei sind. es gewinnt der, der die meiste kohle im rücken hat und dann bleibt eh alles beim alten. thema nahost, thema imperialismus usw.
  5. #5

    Richtig bemerkt Herr Fischer, jetzt haben die Amerikaner die Wahl, denn die deutschen würden ja zu 76% dem Friedensnobelpreisträger ihre Stimme geben, weil der ja zu den guten gehört.

    Der Andere, der Milliardär, der Messias, der Mormone, der Rechte gehört ja zu den bösen, denn genau so erfährt er der SPON-Leser in den letzten Wochen fast täglich, wie schlimm und gefährlich dieser Romney in wirklichkeit ist.

    Das erkennt man natürlich nur als deutscher Auslandskorrespondent, denn die Amis selber sind ja zu doof um das zu merken, höchstens sie Wählen den Liebling des deutschen Journalismus: Barack Hussein Obama - also, der der guten, und dazu ist er sogar noch schwarz. Da vergißt man mal so eben die Außweitung des Afghanistankriegs nach Pakistan, oder den von Obama etablierten Drohnenkrieg, auch halb so schlimm, dass er den Patriot-Act verschärft hat, oder Killerkomandos losschickt, die US-Bürger töten.

    Das ist alles halb so Wild, denn er gehört ja zu den guten, weil er ja eine Gesundheitsreform will (nach dem Beispiel Deutschland) oder gegen das schlimmste ist, was es in der deutschen Medienlandschaft gibt: S T E U E R S E N K U N G E N. Ähnlich wie die vom Teufel gesandte FDP in Deutschland.

    Ja, jetzt haben die Amerikaner die Wahl, und die Auslandskorrespondenten schießen aus allen Rohren und klären die Nachfahren von Goethe, Schiller auf, wer böse ist, und für den Change (diesmal aber Richtig) steht.

    Bin auf morgen gespannt: Vielleicht überfährt Romney auf dem nach Hause weg ein Eichhörnchen - absichtlich versteht sich - egal was, es wird eine Top-Meldung wert sein, egal, auch wenn Obama heute Nacht wieder mit einem Drohnen-Kollateral-Schaden einen Kindergarten in Pakistan platt macht.
  6. #6

    Zitat von Jacques Mesrine Beitrag anzeigen
    ist das süß, wie versucht wird dem leser einen unterschied der beiden kandidaten und somit eine alternative für den wähler herauszuarbeiten. er soll ruhig denken, er hätte eine WAHL. die hat er selbstverständlich nicht.
    Doch doch, die hat er schon. Er kann zwischen Politik für Reiche von einem charismatischen Präsidenten mit etwas Wohlfühlrhetorik und noch mehr Politik für Reiche mit reichlich vorgeschobenem Kulturkampf ( überwiegend gegen Minderheiten ) als Tarnung wählen.

    Das ist besser als in Deutschland, hier sind die Alternativen nominelle grosse Koalition und real existierende grosse Koalition...
  7. #7

    Zitat von FreieWelt Beitrag anzeigen
    Über das politische Programm der beiden wird wieder mal nicht berichtet. Solche Hintergrundinformationen mögen für bestimmte Leute interessant sein, letztendlich zählt aber die Politik und die wird auch gerade bei uns in Deutschland nie richtig diskutiert, es geht immer mehr um Personen als um die Sache.
    Weil das Programm fast identisch ist, es ist wie bei uns man kann verschiedene Frisuren wählen aber nicht Mindestlohn, Afghanistan, Bankenrettung etc. Das nennt sich representative Demokratie und ist unheimlich spannend.

    Obama oder Romney ich bin ja so gespannt wer es wird, fest steht hingegen Drohnen, Waterboarding, 42Millionen Menschen auf Lebensmittelmarken 1-2% der Bevölkerung permanent im Knast daran wird sich nichts ändern.
    Die Frisur wird sich ändern, wie hier auf unserer BRDigung auch.
  8. #8

    Zitat von Amy Rand Beitrag anzeigen
    Richtig bemerkt Herr Fischer, jetzt haben die Amerikaner die Wahl, denn die deutschen würden ja zu 76% dem Friedensnobelpreisträger ihre Stimme geben, weil der ja zu den guten gehört.

    Der Andere, der Milliardär, der Messias, der Mormone, der Rechte gehört ja zu den bösen, denn genau so erfährt er der SPON-Leser in den letzten Wochen fast täglich, wie schlimm und gefährlich dieser Romney in wirklichkeit ist.

    Das erkennt man natürlich nur als deutscher Auslandskorrespondent, denn die Amis selber sind ja zu doof um das zu merken, höchstens sie Wählen den Liebling des deutschen Journalismus: Barack Hussein Obama - also, der der guten, und dazu ist er sogar noch schwarz. Da vergißt man mal so eben die Außweitung des Afghanistankriegs nach Pakistan, oder den von Obama etablierten Drohnenkrieg, auch halb so schlimm, dass er den Patriot-Act verschärft hat, oder Killerkomandos losschickt, die US-Bürger töten.

    Das ist alles halb so Wild, denn er gehört ja zu den guten, weil er ja eine Gesundheitsreform will (nach dem Beispiel Deutschland) oder gegen das schlimmste ist, was es in der deutschen Medienlandschaft gibt: S T E U E R S E N K U N G E N. Ähnlich wie die vom Teufel gesandte FDP in Deutschland.

    Ja, jetzt haben die Amerikaner die Wahl, und die Auslandskorrespondenten schießen aus allen Rohren und klären die Nachfahren von Goethe, Schiller auf, wer böse ist, und für den Change (diesmal aber Richtig) steht.

    Bin auf morgen gespannt: Vielleicht überfährt Romney auf dem nach Hause weg ein Eichhörnchen - absichtlich versteht sich - egal was, es wird eine Top-Meldung wert sein, egal, auch wenn Obama heute Nacht wieder mit einem Drohnen-Kollateral-Schaden einen Kindergarten in Pakistan platt macht.
    Bei all der Polemik gegen Romney-Kritiker habe ich jetzt wohl die inhaltlichen Argumente überlesen, die für den Republikaner sprechen.

    Niemand behauptet, dass Obama das große Genie ist, zu dem er lange Zeit gemacht wurde. Aber ein Romney und sein Gemisch aus Wallstreet-Bübchen, Teaparty-"Intellektuellen", ultrakonservativen Waffennarren und reaktionären Semirassisten, die Amerika gerne in eine Zeit der Voraufklärung zurückführen würden? Bitte....
  9. #9

    Wohl gegen die dritte?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es ist das Duell Mister Cool gegen Mister X, Messias a. D. gegen Multimillionär: Mit dem Parteitag der Republikaner hat die heiße Phase des Wahlkampfs zwischen Mitt Romney und Barack Obama begonnen. Die Kandidaten könnten kaum unterschiedlicher sein - der große Vergleich.

    Republikaner Romney und Obama kämpfen um die US-Präsidentschaft - SPIEGEL ONLINE
    Es gibt aber nur die eine Welt.
    Und diese werden wir uns alle teilen müssen, ob es uns nun paßt oder nicht.
    Was die beiden Kandidaten angeht, hätte ich vor einigen Jahren noch eine klare Präferenz gehabt: Obama.
    Heute meine ich, sie sind beide nicht gut für unsere Welt!
    Aber welcher USA-Präsident wäre dies z.Z. schon?








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