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Romandebütantin Sarah Kuttner: "Simsalabim, guck mal, Witz!"

Schluss mit lustig? Als quasselnde Göre revolutionierte Sarah Kuttner das Musik-TV. Jetzt hat sie mit "Mängelexemplar" ihren ersten Roman geschrieben - über die Volkskrankheit Depression. In Interview mit SPIEGEL ONLINE spricht sie über ihre ernsten Seiten, Angstattacken und kalkulierte Tabubrüche.

http://www.spiegel.de/kultur/literat...611776,00.html
  1. #10

    Hmmm.

    Mir egal. Sie ist hübsch, kann über sich selbst schmunzeln, und verdient EUR mit Dingen, die ihr Spass machen.

    Auf mich trifft selbiges zu. Schade, dass hier im SpOn Forum sich überwiegend arbeitslose, humorbefreite und sich wenig selbstliebende Menschen tummeln.

    Nun ja. Ab in Keller zum lachen und dran denken: Morgen ist wieder Samstag, der/die LebenspartnerIn darf beglückt werden. Aber Licht ausmachen!!!
  2. #11

    Na, ...

    ... endlich kommt ein bisschen Streß in die Diskussion! Für die vermisste Erheiterung sorgt schon "Sie ist hübsch, kann über sich selbst schmunzeln, und verdient EUR mit Dingen, die ihr Spass machen." und beinahe noch mehr die folgende Eigenbeschreibung. Ich bin auch hübsch, komme kaum vor Lachen über mich in den Schlaf und das Beste: Ich verdiene aber auch mit Spaß mein Geld, unter anderem mit Verrissen von Möchtegern-Literatur. Also willkommen, teure Freundin stesoell und her mit Deinem Elaborat!
  3. #12

    .

    Im Spiegel-Interview sagt Fr. Kuttner, daß sie für ihr Buch von Freunden inspiriert wurde.

    Letzte Woche in der FAS klang das ganze so:

    "ANTWORT: Ich finde verwunderlich, dass Leute sagen: Ausgerechnet Sie! Seit Jahren drängt mich mein Verlag, ich solle mal einen Roman schreiben. Ja, aber worüber denn? Da braucht man eine gute Geschichte. Und dann war da auf einmal dieses Thema, in meinem privaten Umfeld. In den letzten zwei Jahren haben Freunde oder Bekannte immer mal wieder erzählt, dass sie Depressionen hatten oder zum Psychiater mussten. Ich fand das spannend, weil das immer noch tabuisiert ist. Deshalb wollte ich die Geschichte erzählen von jemandem, der irrsinnig normal ist, der also nicht verrückt ist, Pferdeköpfe sammelt oder Kinder auf der Straße belästigt, sondern ist wie du und ich, aber trotzdem eine Macke kriegt."

    Was denn nun? Inspiriert oder vom Verlag gedrängelt?

    Auf jeden Fall im Fahrwasser von Charlotte Roche.
  4. #13

    Gute Nachricht

    Zitat von Hercules Rockefeller Beitrag anzeigen
    Stören tut mich an dem Buch etwas ganz anderes, nämlich der Preis! Runde 15 Euro, die Verlage spinnen doch! Was soll das? Zu DM Zeiten hat man Bücher als Taschenbuch für um die 10 Mark bekommen, auch ganz neue Titel. Ich weigere mich, solche Wucherpreisblattsammlungen zu erwerben.
    Klar, das Buch ist viel zu teuer - aber in spätestens einem Jahr kriegst du das gute Stücke als PDF-Scan im Internet - kostenfrei, versteht sich.
    Also nicht über den hohen Preis meckern, sonder ein paar Monate warten und in dieser Zeit "Feuchtgebiete" als PDF-Scan lesen.
    Ansonsten viele gute Anmerkungen in diesem Thread - danke dafür!
  5. #14

    hm

    @rio: hallo, noch nie etwas von audiobooks gehört?!? oder glaubst du, dass die im gegensatz zu deinen www-pdfs etwas kosten? und monate auf einen download warten? du hast anscheinend noch kein dsl, oder wie? ;-)

    wer die wartezeit bis dahin nicht mehr überbrücken kann, sich an den feuchtgebieten jedoch schon ergötzt hat, sollte nach "trockenzone" von charles roche ausschau halten...
  6. #15

    oder:

    ... oder für 2 Euro ein gebrauchtes Henry Miller Buch kaufen, da gibts Depression, Provokation und Lesbarkeit fast für lau ...
  7. #16

    Depression?

    Das was mich an diesem ganzen SPON-Artikel stört, ist die Tatsache, dass der Autor, von dem man annimmt, dass er ein gebildeter Mensch sein muss, sonst würde er ja nicht für SPON schreiben (???), so tut, als hätte es noch nie ein Buch über Depressionen gegeben. Das ist aber die Ignoranz einer hippen Kulturschickeria, die so tut, als würde sie die Welt jeden Augenblick neu erfinden. Das Schreckliche daran: In der Generation Doof scheint das zu funktionieren.








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