Es ist eine neue Dimension des Not, mitten in Deutschland: Hunderte Roma-Kinder leben in Berlin in bitterer Armut, gehen nicht zur Schule. Für Lehrer, Sozialarbeiter, staatliche Stellen sind sie kaum zu erreichen. Manche geraten in die Fänge von Pädophilen und verkaufen ihren Körper als Stricher.
http://www.spiegel.de/panorama/gesel...767147,00.html
Wer soll da so schnell Vertrauen zu den Roma gewinnen?
Sie werden seit Jahrhunderten ausgegrenzt und verachtet ob ihres Lebensstils.
Wenn ich schon als Kind merke, dass ich nicht willkommen bin, wer bitteschön geht dann freiwillig in die Schule?
Es ist häufig die Angst vor der Ausgrenzung
Hier oben in Kiel bei dem Projekt "Maro Temm" (unser Platz) kommen die Lehrer und Sozialarbeiter auch ganz schwer an diese Menschen ran.
Vielleicht könnte man reine Schulklassen für Sinti und Roma ins Leben rufen.zwar sind sie dann wieder nur unter sich, aber eventuell wäre diese Angst vor der Schule dann geringer. Wichtig ist erst mal die Schulbildung. Die weitere Sozialisation könnte sich dann vielleicht automatisch ergeben.
Und unsere Behörden müssen vorurteilsfrei sein. Klingt logisch, ist es aber nicht.
Ich will die Situation nicht gutheißen, aber mein Mitgefühl ist inzwischen fast aufgebraucht.
Im Artikel scheint wieder einmal durch, dass Deutschland wieder einmal schuld ist, weil es sich nicht um die Kinder der Illegalen kümmert.
Natürlich, wir sind am Elend der ganzen Welt schuld; wenn nicht durch die Verbrechen unserer Vorfahren, dann zumindest durch mangelnde Ünterstützung der Nicht-Deutschen im In- und Ausland.
Diesmal die Roma und ihre Kinder, gestern die kriminellen Albaner Familien, vorgestern Jungendbanden mit Migrationshintergrund, wie man politisch korrekt sagen muss, usw, usw.
Die Liste kommt mir endlos vor.
Sollte man laut sagen, daß illegale Zuwanderung nicht in Ordnung ist oder daß sich legale Zuwanderer an deutsche Gesetze halten sollen und die Sprache lernen sollten, wird man in die rechte Ecke gestellt.
Ich bin nicht Rechts weil ich gerne als Deutscher in Deutschland lebe und nicht will, daß meine Kinder eine Fremdsprache lernen müssen um in der Schule dem Unterricht folgen zu können.
Ich hielt mich für einen mitfühlenden Menschen, aber so leid es mir tut, ich habe das Gefühl, daß langsam die Einheimischen diskriminiert werden weil sie im "reichen Deutschland" geboren wurden.
Diese Leute leben seit Jahrhunderten nach ihren Traditionen und die ist nunmal oft nicht mit denen der alteingessenen Bevölkerung kompatibel.
Wenn sie keinen Sinn darin sehen zur Schule zu gehen, sollte man sie von der Schulpflicht befreien.
Wie sie ihr Geld verdienen, ist ihre Sache. Ich hoffe nur, dass unsere Gesetze beim Umgang mit ihnen greifen. Dass Bulgarien und Rumänien einen großen Anteil von Zigeunern haben, ist bekannt. Und dass die Freizügigkeit viele Leute anspricht, die es nicht im Sinn haben, ihren Lebensunterhalt mit Arbeit zu verdienen, ist eigentlich auch bekannt.
"Die" haben keinen eigenen Staat und wurden in den Ländern, wo sie herkommen, schlecht behandelt. Und mit schlecht ist nicht für deutsche Verhältnisse schlecht gemeint. Man kann von Verfolgung und Ausgrenzung sprechen. Schlimmer geht es immer.
Hätte man den Artikel gelesen, wüsste man das...
Nachdem Berlins Sozialsenatorin Knake-Werner 2009 jedem (zumindest angeblich) "rückreisewilligen" Roma 250 Euro aus der Landeskasse gezahlt hat, muss sich Berlin nicht wundern, dass solcherart Prämien eher als Einladung verstanden werden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/25...a/1534378.html
Ob die Roma, die das Geld erhalten hatten, dann auch wirklich zurück reisten, konnte oder wollte übrigens niemand kontrollieren.