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Rom: Kampf den falschen Gladiatoren

Jeder Rom-Tourist kennt sie: "Gladiatoren" mit Helm und Beinschienen, die sich vor dem Kolosseum für einen Obolus fotografieren lassen. Die Stadt hat ihnen den Kampf angesagt. Bei Festnahmen wehrten sich die falschen Berufskämpfer mit ihren Holzschwertern.

http://www.spiegel.de/reise/europa/0...845453,00.html
  1. #1

    Sommerloch lässt grüßen...

    Seit mindestens drei Jahren wird solch ein Artikel, mit dem gleichen Inhalt, durch die deutsche Presse gejagt. Es ist wirklich langweilig, falls es jemals richtig spannend war.
    Ich bin Römer und habe die letzten 5 Jahre in der unmittelbaren Nähe des Kolosseums gewohnt und auch wenn Touristenströme und der dafür veranstaltete Zirkus an manchen Tagen wirklich nervt, so ist das wohl ein "Problem" welches jede Stadt betrifft - nur die Verkleidungen sind andere.
  2. #2

    Hätte Barcelona auch nötig

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Jeder Rom-Tourist kennt sie: "Gladiatoren" mit Helm und Beinschienen, die sich vor dem Kolosseum für einen Obolus fotografieren lassen. Die Stadt hat ihnen den Kampf angesagt. Bei Festnahmen wehrten sich die falschen Berufskämpfer mit ihren Holzschwertern.

    Rom: Kampf den falschen Gladiatoren - SPIEGEL ONLINE
    Es wäre nett, wenn genauso in Barcelona die Polizei auf den Ramblas und der Plaza Real gegen selbstdarstellende bettelnde Belästiger vorgehen würde. Wenn in Rom die schnorrenden Abzocker auf der großartigen Geschichte dieser Stadt Trittbrett fahren und sie in den Schmutz ziehen, dann ziehen in Barcelona die schnorrenden Abzocker mit ihrer missratenen Pseudo-Kunst das sehr hohe kulturelle und künstlerische Niveau der Stadt in den Schmutz. Beispielsweise gibt es da einen, der ein rostiges Erwachsenen-Fahrrad und ein rostiges Kinderfahrrad aus dem Sperrmüll zusammengekoppelt hat, und wenn er strampelt, dann strampelt neben ihm ein versyphtes Spielzeug-Skelett. Davor steht der Bettelkorb zum Geldeinwerfen, und wenn er mal nicht strampelt geht er (auf seinem Sperrmüll tronend) per Handy irgendwelchen Geschäften nach. Das ist keine künstlerische Darbietung sondern eine Beleidigung aller Architketen, Künstler und Musiker, die Barcelona so berühmt gemacht haben.


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