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Rolling Stones in Paris: It's only capitalism, but I like it

Getty ImagesErst ein Überraschungskonzert, dann der Auftritt für einen Investmentfonds: Bei ihrem Gastspiel in Paris zeigen die Rolling Stones so deutlich wie nie zuvor, dass sie die Logik des Kapitalismus perfekt beherrschen - ihr Publikum wird zur Staffage eines Marketing-Gags.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/r...-a-863543.html
  1. #1

    Rebellion

    wieso wir denn angenommen dass es bei der "Rebellion" der Stones in den 60er um die Errichtung des Sozialismus ging?
    Vielleicht ging es da eher um die Frieheit von gesellschaftlichen Zwängen und Moralvorstellungen? Da waren sie doch eiegntlich sehr konsequent (Drogen, Sex)
  2. #2

    Haben nicht die Stones in den 70ern ihren Wohnsitz nach Frankreich verlegt, um Steuern zu sparen?
    Insofern passt das mit dem Finanzinvestor doch...
  3. #3

    Es geht auch anders...

    ... Slash und Myles Kennedy in Singapur im Fort Canning Park 2010. SGD 100 = Euro 50 = 2 Stunden Roch n' Roll vom Feinsten. Ergo, selbst schuld wer so viel Geld fuer vier Rock Rentner ausgibt :)...
  4. #4

    Ich liebe die Musik er Stones..

    ....aber ihre Geldgier war und ist mir einfach zuwider. Sie kriegen den Hals einfach nicht voll genung und mit Rock 'n' Roll hat es nicht mehr viel zu tun. Schade.....
  5. #5

    Rolling Stones

    Ich habe nie ein Album gekauft. Ich habe nie ein Konzert besucht.
    Dabei bleibt es auch.
  6. #6

    It's Only Rock'n Roll!

    Das ist jetzt aber wirklich keine neue Erkenntnis. Schon 2007 sind die Rolling Stones in Barcelona "privat" vor 600 Managern der Deutschen Bank aufgetreten, was nur ein Stürmchen der Entrüstung bei den Hardcore-Fans ausgelöst hat. Weil, und das bekommt man als langjähriger Stones-Fan zwangsläufig irgenwann mit, gehen die Fans der Band am A.... vorbei. Diesbezüglich ist Leidensfähigkeit angesagt. Zum Artikel sonst: Mich hätte noch interessiert, wie denn das Club-Konzert nun war. Kann Keith noch Gitarre spielen (es gab ja berechtigte Zweifel)? War Ronnie nüchtern? Hat die Band den Club gerockt? Das ist, was Fans interessiert. "It's Only Capitalism ..." etc. ist für den Rest der interessierten Leserschaft.
  7. #7

    Die Totengräber der Rockmusik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst ein Überraschungskonzert, dann der Auftritt für einen Investmentfonds: Bei ihrem Gastspiel in Paris zeigen die Rolling Stones so deutlich wie nie zuvor, dass sie die Logik des Kapitalismus perfekt beherrschen - ihr Publikum wird zur Staffage eines Marketing-Gags.

    Rolling Stones in Paris: Rock als Luxusartikel - SPIEGEL ONLINE
    Die Stones sind nach Sticky Fingers eine der langweiligsten Bands der Welt. Oft hat es mir leid getan, als eifriger Konzertbesucher nie ein Stoneskonzert besucht zu haben. Heute bin ich froh darüber. Stolz bin ich, daß ich meine Musik auf Flohmärkten für kleines Geld kaufe. Die Stones rutschen in meinem Plattenschrank ganz nach hinten. Es gibt genug Rockbands, die ihre Seele nicht verkauft haben.
    Ich war früher ein Stonesfan.
  8. #8

    Wer?

    Zitat von Tottiso Beitrag anzeigen
    Ich habe nie ein Album gekauft. Ich habe nie ein Konzert besucht.
    Dabei bleibt es auch.
    Und wer will das wissen? Ich könnte auch seitenlang Kapellen und SolistInnen aufzählen, von denen ich nie ein Album gekauft und nie ein Konzert besucht habe.
  9. #9

    Dumm und angepaßt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst ein Überraschungskonzert, dann der Auftritt für einen Investmentfonds: Bei ihrem Gastspiel in Paris zeigen die Rolling Stones so deutlich wie nie zuvor, dass sie die Logik des Kapitalismus perfekt beherrschen - ihr Publikum wird zur Staffage eines Marketing-Gags.

    Rolling Stones in Paris: Rock als Luxusartikel - SPIEGEL ONLINE
    Sie waren mal eine richtig gute Band, vor allem Richards als Gitarrist im Gegensatz zu Frau Jaggers. Sie haben mitreißende, knallende Riffs eingebracht. Aber sie waren zeitlebens desinteressiert an dem, was sie vorgaben. Sie haben jahrzehntelang betrogen, wie die Mehrheit der 68er-Generation, der ich auch angehöre. Wir sind keinen Deut besser als die Nazi-Väter, die sich auf den Befehlsnotstand berufen haben. Bei uns waren es die Verhältnisse, die man leider doch nicht ändern könne. Aber einen komfortablen Platz darin, das sollte die Ausbildung doch schon ermöglichen.

    Ich find die Jungs heute zum Kotzen. Am besten spielen sie nur noch für die Investmentverbrecher, oder beschallen das Treffen der obersten Promille des Planeten.

    Für uns als 99% Mehrheit gilt z.B.: Hört Euch Joe Bonamassa an. Ein Jahrhundertgitarrist, vor allem im Kontrast zum sehr beschränkten Ron Wood, dessen mentaler Horizont nicht über den Gürtelrand hinausgeht.








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