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Rohstoffspekulation: Foodwatch gibt Ackermann Mitschuld an Hungersnöten

Die Verbraucherorganisation Foodwatch attackiert die Banken: Weil die Institute auf Agrar-Preise wetten, hätten sie Mitschuld am weltweiten Hungerproblem. Ein Report zeigt, wie die Spekulationen die*Kosten für Lebensmittel*hochtreiben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...792387,00.html
  1. #1

    .

    Schlimme Sache, aber nicht wirklich neu oder überraschend.
    Fast noch schlimmer ist allerdings der Titel des Artikels. Verehrte SpOn-Redakteure, könnte es sein, dass die Erkältungswelle die Redaktionsstuben verwaisen ließ, und nun habt Ihr Euch Aushilfskräfte aus der BILD-Redaktion geholt?
    Ja?
    Na, dann wünsche ich mal rasche Genesung, das Niveau wird sich freuen.
  2. #2

    Vielleicht...

    ... wettet man sogar darauf, ob der Mohnanbau in Afghanistan zunimmt oder abnimmt? Wäre doch auch ein Betätigungsfeld für die Spekulanten, oder Investoren, wie sie von der Regierungsseite genannt werden.
  3. #3

    !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verbraucherorganisation Foodwatch attackiert die Banken: Weil die Institute auf Agrar-Preise wetten, hätten sie Mitschuld am weltweiten Hungerproblem. Ein Report zeigt, wie die Spekulationen die*Kosten für Lebensmittel*hochtreiben.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...792387,00.html
    Der Bode ist Mitglied bei foodwatch? Auch wenn ich deren Arbeit grundsätzlich positiv bewerte, so überkommt mich das kalte Grausen, wenn dieser Herr irgendwo seine Finger drin hat. Und natürlich wieder ganz vorne mit dabei. Drunter macht er's ja nicht, der feine Herr. Schade, dass ich mich bislang nicht besser informiert habe. Die kriegen von mir keinen Cent mehr. Der Mann ist unglaubwürdig und eine Schande für jedes Bürgerprojekt.
  4. #4

    Stimmt so nicht

    Preise steigen, wenn das Angebot knapper als die Nachfrage ist. Dieses Marktgesetz können auch Spekulationen letztlich nicht ausser Kraft setzen. Ansonsten wäre jede Spekulation ein risikoloser Gewinn, dem ist aber nicht so.

    Es dürfte eher daran liegen, dass in zunehmendem Maße Ackerflächen für Biosprit genutzt werden und daher für den Lebensmittelanbau entfallen, was das Angebot mit den bekannten Folgen verknappt.
  5. #5

    ?

    Zitat von cemi Beitrag anzeigen
    Schlimme Sache, aber nicht wirklich neu oder überraschend.
    Fast noch schlimmer ist allerdings der Titel des Artikels. Verehrte SpOn-Redakteure, könnte es sein, dass die Erkältungswelle die Redaktionsstuben verwaisen ließ, und nun habt Ihr Euch Aushilfskräfte aus der BILD-Redaktion geholt?
    Ja?
    Na, dann wünsche ich mal rasche Genesung, das Niveau wird sich freuen.
    Wieso? Der offene Brief vom Subjekt Bode an Herrn Ackermann wurde doch ausdrücklich im Artikel erwähnt.
  6. #6

    Anmerkung zur Person

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verbraucherorganisation Foodwatch attackiert die Banken: Weil die Institute auf Agrar-Preise wetten, hätten sie Mitschuld am weltweiten Hungerproblem. Ein Report zeigt, wie die Spekulationen die*Kosten für Lebensmittel*hochtreiben.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...792387,00.html
    Ach ja, natürlich. Dr. Ackermann. Am Hunger ist er also schuld. Und am Klimawandel. Und wenn eines Tages der Komet auf die Erde stürtzt: wer war#s? Natürlich Josef Ackermann.

    Man muß den Mann ja nicht unbedingt mögen, aber ihm nun jedes Elend der Welt in die vermutlich maßgeschneiderten und handgenähten Schuhe schieben zu wollen, ist albern.

    Den Mann als Universalbuhmann hinzustellen, ist doch nur ein Ablenkungsmanöver. Und eine Überhöhung ist es auch. J. A. ist ein erfolgreicher Angestellter einer Privatfirma. Nicht mehr und nicht weniger. Auf einer Liste der weltgrößten Schurken würde ich ihn nicht auf den ersten Seiten suchen. Da fiele mir eine längliche Litanei anderer Namen ein, die weit vor seinem rangierten.

    PS: Nein, ich bin nicht sein Pressesprecher! ;-)
  7. #7

    BGE jetzt!

    Wenn es sich wasserdicht beweisen läßt, dass aufgrund von reiner Spekulation auf Nahrunsmittelrohstoffen Menschen gestorben sind, dann sollte man diese Spekulanten wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung und gemeinschaftlichen Mord vor Gericht stellen. Wenn man sieht für was für Kleinigkeiten man in den USA vor Gericht gezerrt werden kann, sehe ich da gute Chancen. Am besten wäre der Gerichtsstand Texas. Ich glaube das hätte eine heilende Wirkung in der Branche.
  8. #8

    Warenterminmärkte sind wohl eher nicht schuld

    Dass die Warenterminmärkte Preissteigerungen bei Rohstoffen oder Lebensmitteln verursachen, glaube ich nicht. Die US-Farmer sichern ihre Produktion zu Festpreisen über Monate oder sogar 2 Jahre ab, mit einer Hedgeoperation sind sie auf der sicheren Seite. Sie können mit den getätigten Contracten höchstwahrscheinlich auch bei US-Agrar-Banken die Bearbeitung der Felder und Einsaat, etc. vorfinanzieren, falls notwendig, weil der Verkauf ist ja gesichert, sofern kein Hagel die Ernte zerschlägt.

    Was aber mit Sicherheit den Hunger auf der Welt antreibt, ist die Unverschämtheit, aus Getreide Biosprit herzustellen. Diese Verbrecher müsste man 30 Jahre in den Knast sperren, denn diese töten wirklich Menschen, die an Hunger sterben.
  9. #9

    Mit dieser Attacke hat Food-Watch recht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Verbraucherorganisation Foodwatch attackiert die Banken: Weil die Institute auf Agrar-Preise wetten, hätten sie Mitschuld am weltweiten Hungerproblem. Ein Report zeigt, wie die Spekulationen die*Kosten für Lebensmittel*hochtreiben.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...792387,00.html
    Es ist einmal neben allen Regierungen auch unsere Kanzlerin, die das Rohölprodukt mit E10 strecken, wofür Nahrungsmittelresourcen verwendet werden. Zu allem Übel werden in Brasilien die Regenwälder weiter verstärkt für Anbauflächen gerodet (Zuckerrohr etc.), die Monokulturen zehren dort die ohnehin kargen Böden verstärkt aus. Aber auch bei uns. Ewig Raps, oder Mais, oder Gerste auf der gleichen Scholle ist nicht - Weide, Acker für 3 Jahre, Weide - wäre ideal, damit sich die Nährstoffe erholen.
    Zu allem Raubbau kommen auch noch die Gauner aus der Finanzwelt die damit spekulieren und so die Preise in die Höhe treiben. Erinnern wir uns bis 1980, als der Rohölpreis für das Barrel immer schön konstant dahindümpelte, bis die englischen Spekulanten zuerst das Geldverdienen auch an diesem Rad entdeckten. Von da an stiegen die Spritpreise exorbitant. Ackermann ist bei der Deutschen Bank der profitgierigste und schlimmste Hai, seine Vorgänger waren alle unsympathische Chorknaben mit Größenwahn-Anwandlungen.








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