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Rohstoffe aus dem All: Mysteriöse Firma will Asteroiden ausbeuten

NASA/ JPL-CaltechEine weithin unbekannte Firma will angeblich Rohstoffe im Weltall fördern - und sorgt damit international für Schlagzeilen. Zu den Unterstützern sollen Google-Chef Larry Page und Hollywood-Regisseur James Cameron gehören. Doch wie die Ausbeutung von Asteroiden gelingen soll, ist völlig unklar.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/w...828952,00.html
  1. #50

    ... dass wir über kurz oder lang darauf angewiesen sein werden, über eine Technik zu verfügen, mit der man einen Meteor oder Asteroiden frühzeitig um ein halbes Grad von der Bahn abbringen muss, sonst ist der recyclende Mensch wieder in der Steinzeit - und bleibt auch dort, weil alle offenen Bodenschätze längst fort sind.
  2. #51

    Oder doch kein Fake?

    Zitat von blaubärt Beitrag anzeigen
    Oder, und das halte ich am wahrscheinlichsten, das ganze ist ein Fake, oder ein "Kunstprojekt", mit dem Zweck die Krisenpanik (Die Erde ist zu klein, wird von den Menschen gnadenlos ausgebeutet, blabla) mal wieder etwas anzufachen.
    Habe nochmal etwas nachgelesen, also ganz abwegig ist der Gedanke dann doch nicht. Es gibt durchaus Asteroiden mit einem hohen Gehalt an wertvollen Metallen, Platin, Titan, Selten-Erd-Metalle usw. Und wenn einer davon als sogenanntes Near Earth Object auf einer günstigen Bahn unterwegs ist, relativiert sich der Aufwand schon gewaltig. Statt 150 Mio km bis zum Asteroidengürtel müsste man vielleicht nur 1 bis 10 Mio km weit. Einfach würde es trotzdem nicht, ich denke mal einen Zeithorizont 50 Jahre bis da was auf der Erde ankommt kann man mal schon einrechnen.
    Und nach wie vor stelle ich die Frage: rechnet sich das dann wirklich? Eine grundsätzliche Knappheit an Metallen ist eigentlich nicht zu erkennen. Es fehlt nur teilweise an (siehe Selten-Erd-Metalle) Bergwerken und an Verarbeitungskapazitäten.
  3. #52

    Zitat von whocaresbutyou Beitrag anzeigen
    Teure Forschung und Entwicklung im Militär- und Raumfahrtbereich schafft Techniken und Produktionsverfahren, die SPÄTER die kostengünstige Produktion von Konsumgütern möglich machen, nicht umgekehrt.
    F&E im Militär und Raumfahrtsektor ist nie nur eine Einbahnstraße gewesen. Flugzeuge, Seefunk und Raketen wurden erst zivil entwickelt, dann von den Militärs genutzt und weiterentwickelt um dann wieder auch zivil genutzt zu werden. Bei Teflon streitet man sich bis heute wer wieviel Anteil an den Bratpfannen hat. Raumsonden gelten beim Start meißt schon als veraltet weil nicht die neuesten Komponeten zum Startzeitpunkt verbaut wurden, sondern die die vor den langen Tests verfügbar waren. Wenn die NASA eine Sonde zum roten Planeten schickt steht das in den Zeitungen, nur am Rande wird vielleicht erwähnt das ein 2Mio Subprojekt zur Entwicklung eines Modems eingestellt wurde und ein Laptop-Modem aus der Serienfertigung genutz wurde.
  4. #53

    Zitat von Anhaltiner Beitrag anzeigen
    Bei Teflon streitet man sich bis heute wer wieviel Anteil an den Bratpfannen hat.
    Nein, die Teflonpfanne ist eindeutig auf Collette Grégoire zurückzuführen.


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