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Röslers Appell : Zwei-Prozent-Partei erklärt sich für unverzichtbar

Zum Auftakt des traditionellen Dreikönigstreffens setzen die FDP-Oberen auf Durchhalteparolen. Parteichef Rösler macht in seiner Rede klar, dass das Land die Liberalen braucht. Jüngste Umfragen zeichnen ein anderes Bild.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...807527,00.html
  1. #170

    keine Bodenhaftung mehr

    "Deutschland ging es noch nie zuvor in seiner Geschichte so gut wie heute. Die Einzigen, die das nicht wissen, sind die Deutschen"
    Der gute Niebel scheint jegliche Bodenhaftung verloren zu haben, oder wie kann man angesichts bereits bestehender Kinderarmut, bald hinzukommender Altersarmut, millionenfacher Dumpinglöhne und jahrzehntelangen Reallohnverzichts so etwas behaupten? Klar, Investmentbankern, Managern bei DAX-Unternehmen und Ortsvorständen in Krankenkassen ging es noch nie so gut wie heute, und nur noch mit solchen Menschen scheint diese FDP-Kamarilla in Kontakt zu stehen. Oder die haben einen verflucht gut ausgestatteten Dealer.
  2. #171

    Zitat von w.r.weiß Beitrag anzeigen
    ...mir reicht dieser Abschnitt des Artikel:
    Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hatte zuvor beklagt, dass die Deutschen die positive Lage ihres Landes nicht zu schätzen wüssten. "Deutschland ging es noch nie zuvor in seiner Geschichte so gut wie heute. Die Einzigen, die das nicht wissen, sind die Deutschen", sagte er am Freitag beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart. Deutschland gehe es auch so gut, weil die Liberalen regierten. Die Bundesrepublik sei die wohl stärkste Volkswirtschaft auf der Welt, weil FDP-Wirtschaftsminister Rösler in der Regierung sei.

    Die Deutschen seien laut dem englischen Sender BBC derzeit das beliebteste Volk der Erde - "doch nicht trotz FDP und Guido Westerwelle als Außenminister, sondern weil es die FDP und Westerwelle in dieser Regierung gibt". Die Liberalen ließen sich von den schlechten Umfragewerten nicht einschüchtern. "Wenn uns der Wind auch so sehr ins Gesicht bläst. Wir wanken nicht und drehen uns nicht um."


    Ich frage mich ja ob die FDP noch tiefer abschmieren will. So etwas habe ich bis jetzt auch selten gelesen. Höchstens zu Endzeiten der DDR. Oder hier von den großen Parteien aber selbst die haben sich mehr Mühe mit der Formulierung gegeben.
  3. #172

    Zitat von rufus008 Beitrag anzeigen
    Sie steht in den Umfragen schon längst wieder bei 4%, so viel dazu. Ganz allgemein finde ich es bedenklich, welche Bedeutung Umfragen beigemessen wird. Momentan sitzt die FDP mit 14% im Bundestag. Bis zur nächsten Wahl ist das die Realität, und nicht Gedankenspiele a la "wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre ...".

    Bis zur Bundestagswahl ist es noch ein langer Weg und selbst wenn ich mich jetzt in Umfragen als Nichtwähler bezeichnen würde, bin ich mir nicht sicher, wie ich mich bei der BTW am Ende wirklich verhalte. Ich kann mir vorstellen - mit viel Grummeln und dem Messer in der Tasche - dann doch wieder das kleinste Übel zu wählen. Und das ist für mich nach wie vor die FDP.
    Umfragen kleinzureden ist das ureigene Recht und Anliegen derer, die in der Umfrage schlecht dastehen. Die Realität ist, dass wir das Schaulaufen der FDP erleben. Eine Partei, welche am Ende ist, aber der Korpus zuckt noch.








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