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Rodel-WM: Technologiepartner verursachte Staffel-Chaos

Der Staffelwettbewerb bei der Rodel-WM war zur Farce geraten und musste abgebrochen werden. Nun hat der Technologiepartner des Weltverbandes die Verantwortung übernommen. Die Ursache für die Pannenserie ist noch nicht ermittelt.

http://www.spiegel.de/sport/wintersp...742768,00.html
  1. #1

    .

    Gibt es davon Bilder im Netz? Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen, wie man sich so einen Staffelwettbewerb im Rodeln vorzustellen hat.
  2. #2

    Video nicht...

    Zitat von Rubeanus Beitrag anzeigen
    Gibt es davon Bilder im Netz? Ich kann mir nicht mal ansatzweise vorstellen, wie man sich so einen Staffelwettbewerb im Rodeln vorzustellen hat.
    ... aber ist ganz einfach. Es rodelt oben eine Einsitzer-Frau los, unten wo normalerweise die Zeitnahme ist hängt von oben eine Art 'Lappen' herunter, der muss getroffen werden, und zwar mit einer gewissen Kraft, mit der Hand einfach gegenschlagen. Wenn das gelingt öffnet sich oben am Start ein Tor, und ein Herren-Einsitzer fährt los, der muss unten auch gegen den Lappen schlagen, und dann geht oben wieder das Tor auf und ein Herren-Doppelsitzer fährt los. Die müssen unten auch wieder gegen den Lappen schlagen, und das wars. Zeit bleibt stehen, fertig.
    Und genau das war gestern das Problem: das schlagen war erfolgreich, es ging auch das grüne Licht an, oben ging aber das Tor nicht auf. Bei einer Staffel, bei denen erfolgreich alle 3 Teilnehmer runtergefahren sind, blieb die Zeit nicht stehen...
  3. #3

    Publikumswirksam und spektakulär...

    ... mag die Sache ja sein, aber sinnvoll ist sie ja offenbar nicht.
    In einer Sportart, wo die Abstände teilweise in Tausendstel einer Sekunde gemessen werden müssen, ist die manuelle Auslösung der Startautomatik meiner Ansicht nach nicht zumutbar. Zuviele Unwägbarkeiten, abgesehen vom technischen Versagen, können so eine Staffel zunichte machen.
    Sinnvoll hingegen wäre die Addition der 3 Zeiten von den beiden Einzelfahrern und dem Doppel.
    Oder auch die elektronisch gesteuerte Öffnung des Startportals, ausgelöst durch die Zeitnahme im Ziel.
    Klar, in der Leichtathletik oder beim Langlauf, dem Biathlon oder andern Staffeln können auch subjektiv bedingte Wechselfehler auftreten, die dann das Aus für die jeweilige Mannschaft bedeuten. Aber da haben die Starter wenigstens Kontakt mit ihrer Ablösung, den sie dann individuell sauber oder fehlerhaft gestalten können.
    Sobald sie von der Technik abhängig sind und der Sportler ggf. darunter leiden muß, daß die Technik versagt, halte ich das ganze Verfahren für höchst fragwürdig.


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