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"Rockiger Satchbook" im Test: Hier läuft Linux auf dem Laptop
Ein Notebook mit dem kostenlosen Ubuntu-Linux statt Windows oder OS X, das verheißt Computerspaß für kleines Geld. Ein deutsches Start-up will diesen Traum erfüllen. Kann das klappen?
http://www.spiegel.de/netzwelt/gadge...811764,00.html
- #1 30.01.2012 15:36 von
Wie bitte?
Laptops ohne Betriebssystem sind selten? Was für ein Bullshit, Entschuldigung aber anders kann man es nicht ausdrücken. Da vor allem Linuxuser zu den klügeren und informierteren PC Nutzern zählen werden diese durchaus einen der Millionen Online Shops finden wo es Laptops ohne OS gibt...
- #2 30.01.2012 15:40 von
Warum?
Bei meinen letzten Laptops lief Ubunto 9,10 und 11 eigentlich immer problemlos. Entweder als "dual boot" oder zum booten ueber die externe Festplatte meines Firmenlaptops. Sowohl bei Dell, Compaq und HP hatte ich keine Kompatibilitaetsprobleme, die sich nicht innerhalb von 1-2 Stunden beheben liessen.
Um ganz ehrlich zu sein, mag ich sogar die Option, im Zweifelsfalle Windows booten zu koennen. Daher reizt mich ein solcher Laptop kaum. - #3 30.01.2012 15:50 von
Marktlücke? Wohne eher ländlich und unser Computershop im Nachbarort hat Notebooks mit vorinstalliertem Ubuntu-Linux vorrätig. Und zwar mit preisgünstiger und guter Hardware. Hab mich für eine bekanntes Markengerät entschieden und das gab es auch noch 20 Euro günstiger als das beste Internetangebot (Begründung mangelnde Nachfrage !).
Etwas schwieriger wurde es bei unserem Wunsch ein zweites Notebook mit vorinstalliertem Linux UND Windows zu erwerben. Das war dann nicht mehr vorrätig und musste erst "gebastelt" werden. Da es aber auch in 24 Stunden lieferbar war, kann ich dem im Artikel genannten Start-Up nur guten Erfolg wünschen. Denn es gibt offenbar bereits effektive Konkurrenz. ;-) - #4 30.01.2012 15:58 von
Wer braucht das?
... wäre ich in einer Zeitmaschine und würde 1992 starten, dann wäre das sicher eine beachtenswerte Idee.
- #5 30.01.2012 16:00 von
Warum mehr als 800 Euro für ein Linux Notebook ausgeben?
Es ist mir ein Rätsel wie rockiger auf den Preis kommt. Recherchiere ich in den Onlineshops renommierter Anbieter, dann finde ich dutzende bessere Angebote mit ausgefeiltem Design, ausgeklügeltem Kühlsystem und langer Laufzeit für weniger als 700 Euro. Ob das nun von der Firma mit dem angebissenen Apfel stammt oder Ultrabook oder sonstwie heißt ist egal. Wer unbedingt will kann ja auch das mitgelieferte Betriebssystem verzichten und Linux drauf spielen. Vielleicht könnte ja jemand, der wirklich Ahnung von der Materie hat den Artikel "überarbeiten".
- #6 30.01.2012 16:00 von
- #7 30.01.2012 16:05 von
Zu spät!
Sowas hab ich letztes Jahr gesucht, jetzt hab ich doch wieder eins mit Windows 7. Wollte aber eh nicht mehr als 500 € ausgeben, von daher...
- #8 30.01.2012 16:15 von
da kennt sich aber jemand aus... [/zyn]
Sorry, aber ein Notebook für 1099,- ist alles andere als "kleines Geld". Die Hardware ist überteuert und einen ordentlichen Support für ein solches Nischenprodukt kann ein derart kleines Unternehmen m.E. garnicht leisten.
Das ist kompletter Unfug...
Mal davon ausgehend, dass Linux kein Betriebssystem für Mediamark- oder Aldi-Kunden ist (und auch nie werden wird), kann man Linux als Sachkundiger mit etwas Fingerfertigkeit auf jedem x-beliebigen Rechner aktueller Bauart zum Laufen bringen.
Natürlich benötigt man für die Hardware die richtigen Treiber, aber für ordentliche Markengeräte ist das selten Problem.
Welcher halbwegs informierte Linux-User würde sich für 1100,- € ein derartiges NoName-Gerät von einem StartUp kaufen, wenn es für 250,- € weniger gleichwertige Hardware eines Markenherstellers gibt?
Sorry, aber dieses Ding "rockt" absolut nicht... - #9 30.01.2012 16:39 von
Linux ist noch immer nicht soweit um für die breite Masse als Alternative zu fungieren.
Das fängt schon mit der Installation von Software an, welche nicht in dem Paketmanager aufgelistet ist.
Beispielsweise muss man noch immer den Grafikkartentreiber, z.B. bei AMD / ATi (ist eine .run) mit den entsprechenden Befehlen per Codeeingabe installieren. Ansonsten wird das nichts mit der Multimedia Unterstütztung und bsp 1080p Material ruckelt ohne die passende GPU Beschleunigung.
Nichts für den Doppelklick verwöhnten Windows Nutzer. Linux ist eben nicht Windows und will es auch gar nicht sein. Da können die Benutzeroberflächen noch so toll und animiert sein.
Wenn ich schon sehe das viele der PC Nutzer froh sind das ihnen unter Windows es gelingt ein Programm zu starten, ins Internet zu gehen o.ä. - wie sollen sie dann mit Linix klarkommen?
Das ist auch das Problem. Noch vor Jahren hieß es immer wieder: Nicht lange mehr und es ist die Windows Alternative, wie oft hat man gehört das Microsoft bald Probleme kriegen würde und massiv Marktanteile einbüßen wird. Bisher hat sich im Grunde nichts getan, Linux ist immer noch für den 0815 Kunden, ergo den Laien, ein Buch mit gewissen Hindernissen.
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