Es ist mir grundsätzlich ein Rätsel wie man sich über irgendetwas ein Urteil bilden will, ohne recherchiert zu haben. In diesem Fall hätte die Recherche zusehen bedeutet.
Das Konzept hat meiner Meinung nach Potential. Die legalen Drogen Alkohol und Nikotin schaffen für den ein oder anderen Gast sicherlich eine angenehme Redeatmosphäre, die Möglichkeit sich ungezwungen ausdrücken zu können setzen vielleicht auch den Anreiz, dies zu tun. Die Sendung hat meiner Meinung nach etwas zu wenig Zeit, eine halbe bis dreiviertel Stunde mehr wären durchaus drin. Dann wäre der zeitliche Druck weg.
Konkret zur Folge gesagt: Die Piratin fand ich schwach und recht verliebt in die eigenen Worte, der Angriff auf das Privatfernsehen und deren nicht existente Hemmschwelle war leider nicht gut ausgeführt, aber die Sendung war unterhaltsam und kurzweilig. Die Sendung und die Moderatoren müssen sich natürlich erst "selber finden" aber das kann man niemandem zum Start als Vorwurf machen. Madame Roche kenne ich nur aus TV-Interviews - ich kann aber hier keine schlechte Auswahl der Personalie feststellen, da Sie recht entspannt schien und meiner Meinung als weltoffener Mensch zum Sendeformat beitragen wird.
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